DossierMali – Die Suche nach dem besseren Staat

Als im August der malische Präsident Ibrahim Boubacar Keita vom Militär gestürzt wurde, hofften viele Bürger/innen des Sahelsaats auf einen Neuanfang. Die Transition aber ist mühevoll und bringt Herausforderungen mit sich, die nur mit einer starken Zivilgesellschaft und im nationalen Dialog zu bewältigen sind.

Welche Rolle spielte die Jugend bei den Protesten?
Wie sind Frauen einbezogen?

Welche Hoffnung wird in die Übergangsregierung gesetzt und wo wurden diese vielleicht bereits enttäuscht?
Was bedeutet das alles für die ausländische (Militär-)Intervention?

Hintergründe, Interviews und Kommentare aus Deutschland und Mali.

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Viel Militär, weniger Sicherheit

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Die internationalen Militärinterventionen haben für Malis Bevölkerung keine Sicherheit gebracht. Vielmehr hat das von außen dominierte Vorgehen im Bündnis mit einer miserablen Regierungsführung das Land noch näher an den Abgrund gerückt. Unser E-Paper beleuchtet die Hintergründe.

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Das erneute Aufbrechen der Tuareg-Frage sowie Übergriffe auf sogenannte „Hellhäutige“ im Zuge des Kriegsgeschehens in Mali haben viele Beobachter überrascht. Ist der inter-ethnische Frieden ebenso ein Trugbild wie die vermeintliche Modell-Demokratie? Ist das Nation-Building aus der frühen Zeit nach der Unabhängigkeit noch tragfähig?

Die Krise in Mali: Demokratie für wen? Krieg gegen wen?

Seit Monaten leidet der westafrikanische Staat Mali unter den Folgen einer Dreifach-Krise: Militärputsch, Tuareg-Rebellion, islamistische Besetzung. Die Journalistin Charlotte Wiedemann hat dazu vor Ort recherchiert. In ihrer Studie analysiert sie die komplexen Interessenslagen im Land und das Scheitern der "Fassaden-Demokratie".