In diesem Papier beschreiben wir, wie anstelle einer One-size-fits-all-Lösung eine risikobasierte Regulierung sektorspezifische Risiken und Probleme adressieren kann, um damit die Entwicklung von Datentreuhändern zu ermöglichen. Dazu erfassen wir den Begriff der Datentreuhand zunächst definitorisch, bevor wir einen risikobasierten Ansatz vorschlagen. Mit diesem leiten wir mögliche Elemente einer Regulierung für bestimmte Anwendungsfälle ab
Die Bewirtschaftung von Daten und das Datenteilen (Data Sharing) bergen für Unternehmen ein großes und vor allem wachsendes ökonomisches Potenzial. Aktuell ist der Anteil der Unternehmen in Deutschland, die einen hohen Digitalisierungsgrad aufweisen und damit bereits befähigt sind, an der Datenökonomie teilzuhaben, jedoch noch recht gering.
Nach der Wahl ziehen sechs Parteien in den Landtag von Sachsen-Anhalt und neue Koalitionsmodelle werden möglich. Warum haben Parteien gewonnen und verloren? Der böll.brief analysiert das Ergebnis.
Die Digitalisierung hat inzwischen nahezu alle Bereiche unseres Zusammenlebens und alle Branchen der Wirtschaft erfasst. Um neuen Machtkonzentrationen in der Plattformökonomie zu begegnen, ist in Deutschland im Januar 2021 mit der 10. Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) das Kartellrecht im Bereich der sogenannten kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht geradezu revolutionär verändert worden.
Wie beeinflussen private Unternehmen die öffentliche Debatte, und wie können sie demokratisch überprüft werden? Das böll.brief bietet einen Überblick über die demokratischen Herausforderungen digitaler Plattform-Geschäftsmodelle, aktuelle Regulierungsvorhaben auf nationaler und europäischer Ebene und die Perspektiven dafür, wie sich ein demokratischer Diskurs im Netz gestalten lässt.