Schwerpunkt: Kohle und Braunkohle

Schwerpunkt: Kohle und Braunkohle

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Obwohl die Energiewende ein Erfolgsprojekt ist, wird in Deutschland immer mehr Strom durch Kohlekraftwerke produziert. Das passt mit der Vorreiterrolle beim Klimaschutz nicht zusammen. Der Schwerpunkt fasst Publikationen und Artikel der Stiftung zum Thema zusammen.

Publikationen

Big Oil, Coal and Gas Producers Paying for their Climate Damage

Die zweite überarbeitete Ausgabe der englischsprachigen Publikation erscheint pünktlich zum Auftakt des Klimagipfels in Lima. Das Climate Justice Programme und die Heinrich-Böll-Stiftung fordern, dass die Unternehmen, die weltweit für die höchsten CO2-Emissionen durch die Förderung fossiler Brennstoffe verantwortlich sind (die "Carbon Majors"), eine emissionsbasierte Abgabe zahlen.

Braunkohle – Irrläufer der deutschen Stromerzeugung

Die Erneuerbaren Energien haben zwar den Wegfall des Atomstroms mehr als kompensiert, aber auf dem heutigen Strommarkt werden die klima-schädlichsten Kapazitäten bevorzugt; in Deutschland ist das vor allem Strom aus Braunkohle. Die Publikation gibt Einblick in die Gründe dieses sogenannten „Energiewendeparadoxes“.

Perspectives Asien: Kupfer, Kohle und Konflikte

Diese erste Ausgabe der Perspectives Asien befasst sich mit Konflikten und den Folgen des Ressourcenabbaus in Afghanistan, China, Indien, Kambodscha, Myanmar, Pakistan und Thailand. Der globale Bedarf an fossilen Energieträgern, Metallen, Mineralien, Holz und Agrarprodukten hat sich in den letzten 30 Jahren nahezu verdoppelt - mit gravierenden Folgen für Mensch und Umwelt.

Engl. Publikation

Greening the Heartlands of Coal in Europe

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Germany’s energy transition, or Energiewende, has been a success story. But one lesson to be drawn is that energy policy decisions taken in one EU member state affect other EU member states as well. For these reasons, the Heinrich Böll Foundation initiated a project entitled “The German Energy Transition in the European Context”.

Der Energiemix der Europäischen Union. Foto: Heinrich-Böll-Stiftung. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Kohleatlas

Artikel zum Thema

Klima und Kohle zusammen in Bewegung

Aus dem bisher fragmentierten Anti-Kohle-Protest ist spätestens mit der Aktion "Ende Gelände" eine umfassende soziale Bewegung geworden. Wie konnte das gelingen?

Von Stefanie Groll

Energie sucht Zukunft

Trotz einiger Neubauten sind Atomkraftwerke in Europa ein Auslaufmodell. Der Anteil der Erneuerbaren Energien nimmt zu. Doch die Kohle meldet sich zurück und behindert den Einsatz von Gaskraftwerken – auch weil die EU zwar Klimaziele benennt, aber keine klare Klimapolitik betreibt.

Von Dorothee Landgrebe

Neue Studie zur Stilllegung von Kohlekraftwerken

Ein Beitrag der Stromwirtschaft zum Klimaschutz: Wie würde sich die Stilllegung von alten, CO2-intensiven Kohlekraftwerken auf den Strommarkt auswirken? Ein Statement von Ralf Fücks zur gemeinsamen Pressekonferenz des DIW Berlin, der European Climate Foundation und der Heinrich-Böll-Stiftung.

Von Ralf Fücks

Obamas Kohleausstieg – und was die Deutschen davon lernen können

US-Präsident Barack Obama hat mit seinem Clean Power Plan den Kohleausstieg der USA eingeläutet. Gemeinsam mit den Energieversorgern und Bundesstaaten sollen Reduktionsziele vereinbart werden. Ob Deutschland mit seiner schwächelnden Energiewende gar etwas von den USA lernen kann?

Von Rebecca Bertram

Wenig Wind, viel Unsicherheit und Kohle für Kohle

Was plant die große Koalition für die Energiewende? Nichts Gutes. Die "grundsätzliche Reform" des EEG gefährdet die Ausbaudynamik der Erneuerbaren Energien. Gleichzeitig erklärt der Koalitionsvertrag Braunkohlekraftwerke auf absehbare Zeit für "unverzichtbar".

Von Dorothee Landgrebe

Energiewende

Die Stiftung setzt sich in Deutschland und weltweit für eine Stromversorgung ohne gefährliche Atomkraftwerke und ohne klimaschädliche fossile Energien ein. 100 Prozent Erneuerbare Energien im Stromsektor sind nicht nur möglich sondern auch nötig. Denn nur so verhindern wir eine Klimakatastrophe, werden unabhängig von den begrenzten und zukünftig teuren Öl-, Kohle- und Gasreserven und verlassen uns nicht auf eine nicht kontrollierbare und teure Atomkraft. Deutschland zeigt durch seine „Energiewende“ wie eine Umstellung auf erneuerbaren Strom möglich ist.

Veranstaltungen

20. Nov.26. Nov.
Green Film Award
Berlin
21. Nov.
Atomkraft als Herausforderung für die internationale Gemeinschaft
Berlin
21. Nov.
Welche Chancen birgt eine engere bilaterale Zusammenarbeit für die Zukunft der europäischen Energie- und Klimapolitik?
Berlin
22. Nov.
Perspektiven für eine ökologische Modernisierung der russischen Volkswirtschaft
Berlin

Energiewende Blog (ENG)