80% der Bevölkerung in Lateinamerika leben in städtischen Gebieten, die ein hohes Maß an sozialer Ungleichheit und räumlicher Trennung aufweisen. In der vierten Ausgabe von Perspectivas beschreiben und analysieren lateinamerikanische Autorinnen und Autoren die verschiedenen Aspekte von Mobilität und die Herausforderungen einer Verkehrswende in Lateinamerika.
In Lateinamerika wird ein Großteil der Energie aus fossilen Quellen oder großen Wasserkraftwerken gewonnen. Doch nicht nur diese, sondern auch erneuerbare Energieproduktionen haben oftmals negative Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung und lösen vielfach Proteste aus. Perspectivas 5 setzt hier an und zeigt, dass eine nachhaltige Energiepolitik immer auch den gesellschaftlichen Kontext einbeziehen und soziale, ökonomische und ökologische Faktoren gleichermaßen berücksichtigen muss.
Der größte Teil der Energie in Lateinamerika wird aus fossilen Energieträgern gewonnen – ein Trend, der sich auch in den nächsten 30 Jahren fortsetzen wird. Allerdings haben erneuerbare Energien in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Ergänzend zu Perspectivas 5 - "Ein hoher Preis – Energieerzeugung in Lateinamerika" enthält unser Factsheet die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Thema Energie.
Der Regenwald Amazoniens ist bedroht: Brände, Rodungen, Landraub, Bergbau – sie alle setzen diesem einzigartigen Ökosystem zu. Der Amazonienexperte Thomas Fatheuer analysiert die unterschiedlichen Akteure und Triebkräfte der Entwaldung. Und zeigt Alternativen zu Entwaldung und Zerstörung auf.
Der Schutz des Regenwaldes erlebt in Brasilien schwere Zeiten. Der Brasilien-Experte Thomas Fatheuer analysiert die generellen Linien der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im brasilianischen Amazonasgebiet.
In den Augen der internationalen Gemeinschaft ist Mexiko permanent aktiv bei der Förderung von Maβnahmen und Abkommen zu Klimaschutz, Geschlechtergerechtigkeit, gleichberechtigtem Wachstum und Artenerhalt. Im Landesinneren herrschen jedoch Unstimmigkeiten.
Inwieweit sind Brasiliens Zusagen gegenüber der G20 kohärent und kompatibel mit Zielen für nachhaltige Entwicklung? Dieses E-Paper überprüft die Bereiche Wachstum, Bildung, Klimaschutz, saubere Energien und Geschlechtergerechtigkeit.
Die Intensivierung der Rohstoffausbeutung, wie sie in den meisten Ländern Lateinamerikas seit Ende der 1990er Jahre stattfindet, führt praktisch zwangsläufig zu gesellschaftlichen und ökologischen Konflikten, so die zentrale These des Buches. Gleichzeitig ist der Kontinent auch eine Werkstatt alternativer Ansätze und kann vielerorts auf gut organisierte zivilgesellschaftliche Bewegungen setzen.
Lukrativ sind Megaevents vor allem für die private Sicherheitsindustrie. Auch in Brasilien geht sie eine fragwürdige Partnerschaft mit dem Staat ein, der für Olympia nicht nur teure Überwachungstechnologien und Waffen einkauft, sondern sogar Polizei und Militär umorganisiert.
Die Olympischen Spiele verschlingen mehr öffentliche Gelder als im offiziellen Budget ersichtlich ist. Eine Analyse von Julia Bustamante und Caio Lima vom Instituto Políticas Alternativas para o Cone Sul (PACS).