Transformatives Wirtschaften

Die Überschreitung planetarischer Grenzen im globalen Maßstab und die wachsende globale Ungleichheit fordert uns auch, wirtschaftliche Konzepte zu überdenken. Neoklassische Konzepte sind auf möglichst rasches Wirtschaftswachstum fixiert, sie blenden Machtgefälle, soziale Ungleichheit, und ökologische Zerstörung zumeist aus. Weltweit gibt es neue wirtschaftwissenschaftliche Ansätze und neue wirtschaftspolitische Konzepte, die eine sozial-ökologischen Transformation befördern.

An diesem Suchprozess beteiligt sich die Heinrich-Böll-Stiftung, in dem wir der neuen Konzepten Raum geben. Dabei legen wir seit vielen Jahren einen besonderen Schwerpunkt auf die Debatte um die Commons.

Ökonomische Alternativen

Publikationen

Frei, fair und lebendig – die Macht der Commons

Der Wunsch nach einer gerechten Welt ist kein utopischer Traum. Das zeigen die beiden Commons-Experten Silke Helfrich und David Bollier in ihrem neuen Buch. Sie legen überkommene ökonomische Denkmuster frei und entwerfen ein Programm für ein gelingendes Miteinander, ein anderes Politikverständnis und ein sorgsames Wirtschaften ohne Wettbewerb und Profitstreben. 

Commons - Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat

Die nicht enden wollende globale Finanzkrise zeigt: Markt und Staat haben versagt. Commons, die Idee der gemeinschaftlichen Verantwortung für Gemeingüter, erleben eine Renaissance. Die Autor/innen stellen ein modernes Konzept der Commons vor, das klassische Grundannahmen der Wirtschafts- und Gütertheorie radikal in Frage stellt.