Entwicklungen in der Ukraine

Entwicklungen in der Ukraine

In loser Folge berichten in diesem Online-Schwerpunkt unsere Partner/innen aus und über die Ukraine. Zwei Fragen stehen im Mittelpunkt: Wie sind Erfolge und Herausforderungen des Reformprozesses im Land einzuschätzen? Und wie lässt sich der Konflikt im Donbass im Kontext der geopolitischen Krise zwischen der EU und Russland regulieren?

Sonnenaufgang über Kiew — Urheber/in: Robert Sperfeld. CC-BY-SA 2.0

Aktuelle Beiträge

Angriffe auf Roma in der Ukraine: Was steckt dahinter?

Hintergrund

Im Westen der Ukraine wurde eine Roma-Siedlung angegriffen und ein 24-jähriger Rom getötet. Es ist nicht der erste solcher Angriffe: Videos zeichnen Bilder ungebremster Gewalt. Die Verbindungen von Rechtsextremen reichen bis in die Regierung.

Von Sergej Sumlenny

Wie steht es um die Demokratisierung der Geschlechterverhältnisse in der Ukraine?

Veranstaltungsbericht

Die „Revolution der Würde“ kann auch aus geschlechterpolitischer Sicht als Zäsur für die Ukraine betrachtet werden. Gesellschaftliche Initiativen sind neu entstanden, Gender und Feminismus ist zum Thema auch in Mainstream-Medien geworden. Ein Veranstaltungsbericht zur geschlechterpolitischen Bilanz der Reformpolitik nach dem Maidan.

Von Ulla Niehaus

Acht grüne Gründe gegen Nord Stream II

Das Pipeline-Projekt Nord Stream II plant den Bau zweier Gasröhren von Russland durch die Ostsee nach Deutschland. Unser Referent Robert Sperfeld argumentiert mit acht grünen Gründen für den Verzicht auf Nord Stream II. 

Von Robert Sperfeld

Den Tod von Oleg Sentsov verhindern!

Offener Brief

Aus Anlass des Hungerstreiks des ukrainischen Filmemachers Oleg Sentsov in russischer Haft dokumentieren wir nachfolgend den offenen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin und den Bundesaußenminister.

Eine „grüne“ Energiewende in der Ukraine lohnt sich!

Zwei neue Studien untersuchen Pfade für eine Umstellung auf erneuerbare Energieträger und stellen die offizielle Energiestrategie 2035 der Regierung in Frage.

 

Von Oleg Savitsky, Oksana Alieva
Alle Beiträge zum Thema "Ukraine"

Podcast

Englische Beiträge

A new attempt to resolve the Ukraine conflict

The Minsk agreement has come to a standstill. From Ukraine can't accept bogus elections in Donbass and grant autonony to puppet republics while Russia simultaneously expand its power in the region.

Von Ralf Fücks, Marieluise Beck

Kurzinterviews

Die Ukraine hat seit den Maidan-Protesten einige bemerkenswerte Entwicklungen vollzogen: Tiefgreifende Strukturreformen im Land haben begonnen.Ein unerwartetes Maß an makroökonomischer Stabilität ist zurückgekehrt. Importabhängigkeiten von Russland haben sich reduziert. Hlib Vyshlinskyi, Geschäftsführer des Center for Economic Strategy, benennt Erfolge und Schwierigkeiten.

Laut Oksana Nechyporenko, Vorstand der zivilgesellschaftlichen Expertenkoalition „Reanimation package of reforms“, sind in der Ukraine vor allem drei Faktoren für den Erfolg des Reformfortschritts entscheidend: Einzelne Reformer/innen in der Regierung und im Parlament, eine wachsame und fachlich kompetente Zivilgesellschaft sowie die kritische Solidarität internationaler Partner.

Zentrales Problem bleibt die Durchdringung von Politik und Gesellschaft durch Korruption. Die systematische Ahndung der Vergehen durch die Gerichte bleibt vorerst eine der größten Herausforderungen. Oleksandr Kalitenko von Transparency International Ukraine gibt einen Überblick.

Alltagseindrücke aus der Ukraine

Lviv: Kultur vereinigt! Statt immer nur Krieg

Im Ausland ist die ukrainische Kultur fast unbekannt. Die Menschen in Lviv wollen das ändern: Trotz des Krieges lebt die Kunst in ihrer Stadt wieder auf. Der letzte Teil unserer Serie über den neuen Alltag der Ukraine.

Von Donata Hasselmann, Miriam Kruse

Donata Hasselmann und Miriam Kruse sind Stipendiatinnen der Heinrich-Böll-Stiftung. Im Frühjahr 2015 reisten sie sechs Wochen durch die Ukraine, sprachen mit Menschen und berichteten für uns über den neuen Alltag in der Ukraine aus Kiew, Kharkiv, Dnepropetrovsk und Odessa.

Krisenfrühling in Kiew

Es ist Frühling eingekehrt in Kiew, aber die scheinbare Idylle kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Osten des Landes Krieg herrscht. Zwei Stipendiatinnen der Heinrich-Böll-Stiftung reisen sechs Wochen durch die Ukraine und sprechen mit den Menschen vor Ort.

Von Donata Hasselmann, Miriam Kruse

Eindrücke aus Dnipropetrovsk

Von zerrütteten Familien und alternativem Internet-TV: Zwei Stipendiatinnen der Heinrich-Böll-Stiftung berichten über den neuen Alltag in der Ukraine.

Von Donata Hasselmann, Miriam Kruse

Odessa: Von Menschen, die sich vom Krieg nicht einnehmen lassen wollen

In Odessa stehen sich pro-russische und pro-ukrainische Bürger/innen gegenüber. Der politische Streit zehrt nicht nur an den Nerven, sondern hat vielen Menschen bereits das Leben gekostet. Der vierte Teil unserer Serie: Alltagseindrücke aus der Ukraine.

Von Donata Hasselmann, Miriam Kruse

Kharkiv: Eine Stadt am Rande der Kriegszone

Kharkiv, eine Stadt in der Ostukraine. Keine 300 Kilometer sind es bis zu den Gebieten der Separatist/innen. Flüchtlinge suchen hier Schutz. Die Zivilbevölkerung organisiert Unterkünfte, Lebensmittel und unterstützt die Armee.

Von Donata Hasselmann, Miriam Kruse

Feed: Russland-Blog

Russland ist keine Demokratie. Aber auch keine Diktatur. Russland fremdelt mit dem Westen. Ist aber auch nicht sein Feind. Russland war jahrhundertelang Imperium und muss nun, eher unwillig, Nationalstaat werden. Der Weg dorthin ist widersprüchlich. Jens Siegert, Leiter des Moskauer Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, schaut auf seinem Russland-Blog hinter die alltäglichen Meldungen und kommentiert sie. Hier die aktuellsten Beiträge.

Das Ukraine-Dossier 2009-2013

Dossier: Die Ukraine auf dem Weg zur Demokratie

Auch nach zwei Jahrzehnten Unabhängigkeit und Transformation zeigt die Ukraine noch immer große Demokratiedefizite. Ein Schritt zurück zur Autokratie ist bei der andauernden politischen und wirtschaftlichen Krise nicht ausgeschlossen. Analysen und Berichte zum Thema finden Sie in unserem Dossier.

Dokumentation

6. Europäisches Geschichtsforum: Das Epochenjahr 1917

Das Europäische Geschichtsforum 2017 fragt danach, wie an unterschiedlichen Orten Europas (mit Schwerpunkt auf Ost- und Südosteuropa) an das Epochenjahr 1917 erinnert wird. Aus den dominanten Narrativen können Schlussfolgerungen für die aktuelle Verfasstheit der Regionen gezogen werden.

Von Maria Ugoljew