DossierWege aus der Bildungsarmut

Schulischer Bildungserfolg hängt in Deutschland besonders stark von der sozialen Herkunft der Schülerinnen und Schüler ab. Seit über zwei Dekaden gelingt es nicht, diesen Zusammenhang zugunsten benachteiligter Kinder und Jugendlicher aufzubrechen. Alle Versuche, die Zahl derjenigen zu reduzieren, die ohne Abschluss oder mit zu wenig Kenntnissen und Kompetenzen die Schule verlassen, fruchten nicht wirklich. Wer aus einem bildungsfernen Elternhaus kommt, hat oft nicht gleiche Bildungs- und Teilhabechancen wie diejenigen, die es besser getroffen haben.

Zusammen mit Expert/innen und Akteur/innen aus Schule und Gesellschaft wollen wir daher neue Wege erkunden, wie dieser Missstand endlich angegangen werden kann, anstatt in föderaler Verantwortungsdiffusion zerrieben zu werden. Wir wollen über neue Formen eines Engagements des Bundes zum Wohle der Kinder und Jugendlichen nachdenken, damit Bildungsungleichheiten abgebaut werden und erfolgreiche Bildungsbiografien vermehrt gelingen.

Programm des Werkstattgesprächs vom 21. April 2021 (PDF)

Publikation

Cover Bildungschancen verbessern

Bildungschancen verbessern

Rechtsgutachten

Das Rechtsgutachten „Bildungschancen verbessern“ der Heinrich-Böll-Stiftung macht sich für gesetzliche Regelungsmöglichkeiten des Bundes für eine Förderung von sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern stark.

Podcast

Video-Mitschnitt

Wege aus der Bildungsarmut - Bildungs- und Sozialpolitik zusammenbringen - Heinrich-Böll-Stiftung

Dieser externe Inhalt erfordert Ihre Zustimmung. Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung.

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen

Mitschnitt der Veranstaltung vom 4. Mai 2021

Im Gespräch erkunden Prof. Jutta Allmendinger (Wissenschaftszentrum Berlin) und Dr. Robert Habeck (Bündnis 90 / Die Grünen) neue Formen eines Engagements des Bundes zum Wohle der Kinder und Jugendlichen, damit Bildungsungleichheiten abgebaut werden und erfolgreiche Bildungsbiografien vermehrt gelingen.

Weiterführende Inhalte