Abfallwirtschaft in Gaza: Gefahren und Herausforderungen

Abfallwirtschaft in Gaza: Gefahren und Herausforderungen

Hintergrund

Die Mülldeponien platzen aus allen Nähten, das Entsorgungssystem versagt, Sortieranlagen gibt es nicht. Die Lage in Gaza ist ernst. Doch es gibt sie, die hoffnungsvollen Projekte.

Bild: Spielende Kinder nahe ihres Wohnorts in Khan Younis (Gaza). Im Hintergrund ist eine wilde Müllkippe zu sehen.

Dieser Beitrag ist Teil unseres Dossiers "Clean it up! Müll in Nahost und Nordafrika".

Stellen sie sich ein kleines, begrenztes Gebiet vor, in dem zwei Millionen Menschen leben. Sie müssen auf nur 365 km2 leben, was in etwa der Größe Bremens entspricht. Die Grenze ist schwer befestigt, und die Bewohner/innen können das Gebiet nur mit einem kaum zu bekommenden israelischen Passierschein verlassen. Die natürlichen Ressourcen dieses kleinen, überbevölkerten Gebiets sind aufgebraucht, das Grundwasser verschmutzt. Seit Jahren gibt es Strom für maximal vier Stunden täglich. Willkommen in Gaza im Jahr 2019.

In zwei Jahren wird dieser schmale Streifen Land an der Küste des Mittelmeers unbewohnbar sein. Zu diesem Schluss kam bereits 2012 eine Studie der Vereinten Nationen, und im Jahr 2018 bestätigte UN-Generalsekretär António Guterres diese Prognose.

Guterres bekräftigte damit, dass der Gazastreifen kurz vor dem Zusammenbruch steht – nach zwölf Jahren der Blockade durch Israel und Ägypten, der politischen Spaltung der Palästinenser/innen in Fatah und Hamas und nach drei verheerenden israelischen Angriffen auf den Gazastreifen in den Jahren 2008, 2012 und 2014.

Der Müll in Zahlen

Im Gazastreifen wird das Wasser knapp, der Strom auch – und selbst Frischluft ist Mangelware. Die zwei Millionen Einwohner/innen ertrinken förmlich im Abwasser,[1] und sie ersticken im Müll.

Pro Tag fallen in Gaza an die 2.000 Tonnen Festmüll an – das sind 730.000 Tonnen pro Jahr. Dies entspricht einem Kilo Müll pro Tag und Person, wobei es zwischen Stadt und Land gewisse Unterschiede gibt.

Dr. Abdel Majeed Nassar zufolge, der an der Islamischen Universität Gaza Umweltingenieurwissenschaften lehrt, sind von diesem Festmüll 65 Prozent organisch, 11 Prozent Plastik, 12 Prozent Papier und Pappe, 7 Prozent Metall und 5 Prozent anderer Müll.

Folgt man Nassars Zahlen, fielen im Jahr 2015 täglich 1.893 Tonnen Festmüll an, und für das Jahr 2020 geht er von 2.230 Tonnen aus. Bedenkt man, wie begrenzt der Lebensraum im Gazastreifen ist, und wie hoch die Bevölkerungsdichte, dann sind diese Zahlen äußerst bedrohlich.

Es gibt keine Möglichkeit Müll gesundheitsgerecht zu lagern

Für Nassar ist „die Menge an Festmüll weder das einzige, noch das entscheidende Anzeichen für eine Umweltkatastrophe, denn noch viel beängstigender ist, wie die Müllkippen betrieben werden.‟ Nassar erklärt, dass es im Gazastreifen drei große Müllkippen gibt, nämlich Sofa im Süden sowie Deir al-Balah und Johr al-Deek im Osten. Die Laufzeit aller drei Deponien ist heute bereits um zehn Jahre überschritten, und schon lange kann dort Müll nicht mehr ordnungsgemäß entsorgt werden. Die Folge ist, dass sich in den angrenzenden Wohnvierteln Krankheiten ausbreiten. Die Umwelt ist schwer geschädigt, und das Grundwasser sowie landwirtschaftliche Flächen sind akut bedroht. Hinzu kommen noch die etwa 80 wilden Müllkippen, die nahe von Wohngebieten entstanden sind.

Laut Dr. Nassar gibt es auch Probleme beim Abfallmanagement, denn viele Kommunen sind hier nachlässig, und die fortgesetzte Blockade durch Israel verschärft die Lage noch weiter, verhindert sie doch, dass dringend benötigtes Material und Gerät in den Gazastreifen kommt.

Müllkippen als Zeitbombe

Da die drei genehmigten Müllkippen in Gaza aus allen Nähten platzen, sind sie eine Gefahr für die Umwelt. Der Müll breitet sich dort jenseits der versiegelten Abladeflächen aus, und kontaminiertes Sickerwasser dringt in die umliegenden Gebiete, gelangt in landwirtschaftliche Flächen und auch ins Grundwasser.

Ali Barhoum, Geschäftsführer des Amts für Festmüllentsorgung, erklärt: „Angelegt waren die Müllkippen für eine Nutzung bis 2008, aber die Blockade durch Israel und fehlende Hilfsmittel haben dazu geführt, dass keine neuen Deponien eingerichtet werden konnten." Und er ergänzt: „Momentan versuchen wir vor allem, den Müll aus den Wohngebieten zu entfernen.‟

Das Amt für Festmüllentsorgung ist für den gesamten Müll der drei Verwaltungsbezirke Dair al-Balah, Khan Yunis und Rafah zuständig, und damit für etwa die Hälfte des Festmülls, der in Gaza anfällt. Zuständig für die andere Hälfte sind die Gouvernements Nord-Gaza und Gaza-Stadt.

Neue Deponien sollen für Entlastung sorgen

Um die Müllkippe von Sofa zu entlasten, errichtet das Amt für Festmüllentsorgung derzeit eine neue Deponie unmittelbar neben der alten. Ali Barhoum erläutert: „Die neue Deponie ist 500 Meter von der Grünen Linie entfernt und soll internationalen Umweltnormen entsprechen. Deponiert werden sollen hier bis zu 700 Tonnen Abfall täglich, und zwar aus den 17 Gemeinden, die im Süden und in der Mitte des Gazastreifens liegen, und die für 50 Prozent des Müllaufkommens verantwortlich sind. Schätzungen zufolge wird es ab 2040 möglich sein, hier das gesamte Müllaufkommen des Gazastreifens zu deponieren.‟

Die Deponie entsteht auf einer Fläche von 235 Acres (knapp ein Quadratkilometer) und ist Teil des Projekts „Abfallmanagement für Festmüll in den südlichen Gouvernements des Gazastreifens‟, das von einer Reihe von ausländischen Geldgebern sowie der Palästinensischen Autonomiebehörde betrieben wird.

Dieselben Geldgeber unterstützen auch ein Projekt zur Sanierung und Erweiterung der Deponie in Johr al-Deek, wobei, Ali Barhoum zufolge, gesundheitsverträgliche Entsorgungsmethoden sowie die Müllsortierung gefördert werden soll.

Es mangelt vor allem am Geld

Was die Vielzahl der wilden Müllkippen angeht, sagt Ali Barhoum: „Aktuell sind wir nicht in der Lage, wilde Müllkippen zu überwachen oder zu schließen, denn, der hohen Kosten wegen, sind die Kommunen nicht in der Lage, für Müllabfuhr und -entsorgung aufzukommen. Mit den Gebühren, welche die Bevölkerung zahlt, lassen sich nur zwischen 10 und 15 Prozent der Kosten bestreiten, die für Müllabfuhr und -entsorgung erforderlich wären.‟

Erschwerend kommt hinzu, dass es an Treibstoff mangelt, weshalb die Müllfahrzeuge nur bedingt einsatzfähig sind und Müll oft in Straßennähe abgelagert wird.

Kinder inmitten von Müll nahe ihrer Wohnungen in Khan Younis.

Geldmangel ist einer der wesentlichen Gründe für die sich verschärfende Müllkrise. Der Ingenieur Maher Salem, Leiter der Wasser- und Abwasserbehörde von Gaza-Stadt, warnt, die Kommune werde bald nicht mehr in der Lage sein, ihre Aufgaben zu erfüllen. Die Schuld daran trägt, seiner Ansicht nach, die Palästinensische Autonomiebehörde in Ramallah, welche unlängst Strafmaßnahmen gegen den Gazastreifen verhängt habe. Hierdurch seien die Haushaltsmittel um 30 Millionen US-Dollar zurückgegangen. Dazu beigetragen habe eine fünfzigprozentige Gehaltskürzung für Angestellte der Autonomiebehörde, weshalb diese nun nicht mehr in der Lage seien, die von den Kommunen geforderten Gebühren zu bezahlen. Auch die ausländischen Hilfsleistungen sanken nach den Kürzungen durch die Regierung von Donald Trump um 50 bis 60 Millionen US-Dollar.

Maher Salem erklärt: „Jene Projekte, die aktuell umgesetzt werden, genügen nicht, um die Umweltprobleme Gazas zu lösen. Die monatlich anfallenden Betriebskosten der Kommunen waren früher durch Gebührenzahlungen abgedeckt. Heute können wir jedoch nur mehr 7 Prozent aller Rechnungen eintreiben – und das reicht gerade mal für 30 Prozent der anfallenden Ausgaben.‟

Misswirtschaft und die schlimmen Folgen von Sickerwasser

Die sich verschärfende wirtschaftliche Lage sowie das Vorgehen der Israelis sind die wesentliche Hürden auf dem Weg hin zu einem vernünftigen Abfallmanagement in Gaza. Auch die Misswirtschaft der Kommunen spielt eine Rolle sowie die Tatsache, dass Müll so gut wie nicht sortiert wird. Krankenhausmüll landet so auf dem gleichen Haufen, wie Industriemüll, Abfall aus der Landwirtschaft und Hausmüll. Durch diese Mischung entstehen Gifte, die eine ernste Gesundheitsgefahr darstellen.

Dr. Ahmed Hellas, der zu Wasserversorgung und Umweltfragen forscht sowie zur Reinigung von Sickerwasser, und der die Abteilung für Umweltbewusstsein innerhalb der Umweltbehörde leitet, sagt: „Der Müll wird nicht sortiert. Entsprechend werden alle Arten von Müll vermischt, und es bildet sich giftiges Sickerwasser. Dazu kommt es durch Druck, Hitze und chemische Prozesse. Jede Tonne Müll produziert so zwischen 200 und 250 Litern giftiges Sickerwasser.‟

Sickerwasserproben, die man untersuchte, enthielten Gifte, die gefährlicher sind als Abwasser, denn der Anteil von anorganischen und organischen Giften darin ist hoch, und das hat gefährliche Folgen für Umwelt und Gesundheit.

Die mangelnde Müllsortierung schadet nicht nur der Umwelt. Kommunen in Gaza verbrennen häufig auch Müll, was für Mensch und Umwelt schlecht ist.

Grundwasser

Am dringlichsten für die Menschen im Gazastreifen ist der Mangel an sauberem Trinkwasser. Der Leiter des Wasserversorgers für die Küstenorte (CMWU), Monther Shublaq, sagt, die Wasservorkommen in Gaza seien zu 98 Prozent belastet mit Nitrat- und Chlorverbindungen.

Aus einem Rohr ergießt sich Abwasser ins Meer – und das in Nähe der Strände, weshalb es verboten ist, dort zu baden.

Die Menschen in Gaza sind angewiesen auf das entlang der Küste vorkommende Grundwasser, welches in etwa 8.000 Brunnen gefördert wird, von denen 300 den Kommunen gehören, und aus diesen speist sich das Wasser für Haushalte und Landwirtschaft. Da zu viel Grundwasser abgepumpt wird, droht es zu versiegen, und Meerwasser kann in die wasserführende Schicht eindringen und diese kontaminieren.

Seit wenigstens 2016 wird das entlang der Küste vorkommende Grundwasser nicht mehr als Trinkwasser genutzt. Verschmutzt ist es aus mehreren Gründen, wozu neben dem eindringenden Meerwasser auch das Sickerwasser der Müllkippen gehört. Zudem ist das Meer vor Gaza schwer belastet, da hier sowohl Festmüll wie auch Abwasser verklappt wird. Zahlen der UNO belegen, täglich fließen mindestens 108 Millionen Liter Abwasser ins Meer, und der Grad der Verschmutzung übertrifft international gültige Normen um das Vierfache.

Gaza als Müllkippe Israels

Da die wirtschaftliche Lage im Gazastreifen düster ist, kaufen die Menschen vermehrt Gebrauchtwaren aus Israel und anderen Staaten. Diese Gebrauchtwaren werden von Händlern zu Preisen angeboten, die sich auch die Armen leisten können. Nach Angaben der Palästinensischen Statistikbehörde leben derzeit 53 Prozent der Einwohner/innen Gazas in Armut.

Aus einem Rohr ergießt sich Abwasser ins Meer – und das in Nähe der Strände, weshalb es verboten ist, dort zu baden.

Ahmed Abu Qamar, Wirtschaftsredakteur der Zeitung al-Resalah, geht davon aus, dass monatlich hunderte Tonnen solcher Gebrauchtwaren nach Gaza eingeführt werden, die dann, da ihre Lebensdauer sehr beschränkt ist, den Müllberg schnell anwachsen lassen.

„Gaza ist für Israel zu einer großen Müllkippe geworden‟, sagt Basem al-Masry, Leiter der Abteilung für Gesundheit und Umwelt der Gemeinde Beit Lahia in Nord-Gaza.

Trotz aller Entbehrungen gelingt es den Menschen in Gaza aber immer wieder, durch neue Ideen Abhilfe für Hemmnisse und Mangel zu schaffen.

Recyclingprojekte und Einzelinitiativen

Die Wiederverwertung von Abfall könnte helfen, das Müllproblem Gazas zu lösen, und gleichzeitig die Wirtschaft ankurbeln, ließen sich so doch die Rohstoffkosten in einigen Branchen senken, was anderen zugutekommen und die Beschäftigungsquote erhöhen würde. Dennoch geschieht hier bislang wenig, und nur fünf Prozent des Mülls wird recycelt, so Nour Elddin al-Madhoun, Leiter der Behörde für kommunale Festmüllentsorgung.

Weiter erklärt er: „Einer Steigerung der Recyclingquote in Gaza stehen fünf Hürden im Weg, nämlich die Blockade Israels, die die Einfuhr des nötigen Materials und Geräts verhindert, der Mangel an technisch kompetentem Personal, ständige Stromsperren, durch welche sich die Betriebskosten erhöhen, fehlende Unterstützung für Umwelt- und landwirtschaftliche Projekte durch die Regierung, und zu wenige Mittel aus dem Ausland, um Anstrengungen der Privatwirtschaft oder von Nichtregierungsorganisationen auf die Beine zu helfen.‟

Die Basata-Initiative

Da ein Wiederverwertungsprogramm der Regierung bislang auf sich warten lässt, springen junge Menschen und andere Betroffene in die Bresche. Eine erfolgreiche Initiative aus jüngster Zeit wurde von Aya Kishko ins Leben gerufen, und zwar mit dem Ziel, Holz zu recyceln. Die 28 Jahre alte Absolventin der Islamischen Universität Gaza, wo sie Architektur und Ingenieurswissenschaften studierte, setzt sich dafür ein, dass Holzabfälle aus Schreinereien für Kunst und Möbel genutzt werden.

Der Gedanke kam Aya Kishko als sie nach ihrem Examen, in einem Industriegebiet in Gaza arbeitete, und ihr dort auffiel, dass sehr viel Holz einfach weggeworfen wurde.

Ihre Initiative nennt sich „Basata‟, das bedeutet „Einfachheit‟, womit die einfachen Mittel gemeint sind, mit denen gearbeitet wird, sowie die niedrigen Produktionskosten. Inzwischen beschäftigt die Werkstatt, die Aya gründete, bereits zwölf Personen.

„Green Cake‟

Ein weiteres Beispiel ist das Projekt von Rawan Abdel Latif und Majd al-Mashharawi. Die beiden Ingenieurinnen brachte der Schutt von Gebäuden, die bei israelischen Angriffen auf Gaza zerstört worden waren, auf eine Idee. Sie entwickelten ein Verfahren, um aus Schutt und Asche der zerstörten Häuser Ziegel herzustellen.

Majd neben dem Schutt zerstörter Häuser, den sie als Grundstoff für neue Ziegel verwendet.

Dieses Projekt nannten sie „Green Cake‟. Da Israel die Einfuhr von Baumaterialien wie Zement stark beschränkt, füllt dies eine wichtige Marktlücke. Die Ziegel von Green Cake wiegen nur halb so viel wie gängige Backsteine, zudem sind sie umweltfreundlich, bieten gute Schall- und Wärmeisolierung – und sie sind um 30 Prozent billiger, als herkömmliche Ziegel.

Majd mit dem fertigen Produkt – der Neubau kann beginnen.

Elektrische Geräte aus Plastikmüll

Ein drittes Beispiel dafür, wie anpassungsfähig die Menschen in Gaza sind, ist die Initiative, welche der 54 Jahre alte Muhammad al-Dalies ins Leben gerufen hat. Ihm gehört eine kleine Firma, die Elektrogeräte herstellt, und mit ihr gelang es ihm aus der Blockade heraus seinen Durchbruch zu schaffen. Nachdem Israel den Gazastreifen weitgehend abgesperrt hatte, konnten viele Elektrogeräte und die für ihre Produktion nötigen Rohstoffe nicht mehr nach Gaza eingeführt werden. Muhammed beschloss darauf, die Produktion vor Ort aufzunehmen, und zwar auf Grundlage wiederverwendeten Materials.

Los ging es im Jahr 2016, und mittlerweile beschäftigt er 30 Arbeiter. Plastikmüll wird gesammelt, sortiert, gereinigt und dann recycelt. Aus dem so gewonnenen Material werden Elektrozubehör wie Stecker und Kabelhüllen hergestellt sowie die Plastikteile für zahlreiche Elektrogeräte wie Ventilatoren und Boiler.

Derartige Initiativen zeigen, wie anpassungsfähig und erfinderisch die Menschen in Gaza sind – und das, obgleich sie auf einem sehr engen und stark verschmutzten Gebiet leben. Es zeigt, wie sehr sie der seit einem Jahrzehnt bestehenden Blockade trotzen, und wie sehr sie ein gesundes, erfülltes Leben in Würde führen wollen. Dabei wollen sie ihre stark bedrohte Umwelt schützen und retten.

Dieser Beitrag ist Teil unseres Dossiers "Clean it up! Müll in Nahost und Nordafrika".


Aus dem Englischen übersetzt von Bernd Herrmann.

Fotograf: Abd Alrahman Khalil Zagout ist 33 Jahre alt und arbeitet seit 2008 als Fotoreporter. Er lebt in Gaza und hat bereits über drei Kriege berichtet. In erster Linie arbeitet er an Foto-Features. Daneben unterrichtet er Fotojournalismus an der al-Aqsa-Universität und an der University of Palestine. Für seine Arbeit wurde er wiederholt ausgezeichnet, zuletzt mit dem Rothalbmond-Preis für Fotografie 2018.


[1] Im November 2013 wurde in Gaza ein Wohnviertel von Abwasser, das aus einer Kläranlage übergelaufen war, überschwemmt. Im Februar 2012 ertrank in Beit Lahia ein Kind in einem Abwasserbecken.

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