Schutzgebiete in Deutschland

Hintergrund

Das „Nationalparkprogramm der DDR“ war 1990 eine Initialzündung für weitere Naturschutzaktivitäten in Deutschland. Inzwischen gibt es 16 Nationalparks, 18 Biosphärenreservate und über 100 Naturparks in der Bundesrepublik.

Feuchtwiesen bei Hakendorf

Derzeit gibt es in Deutschland 16 Nationalparks. Sie befinden sich an der maritimen Küste im Norden, im Binnenland wie auch in den Alpen im Süden und haben eine Gesamtfläche von über 10.000 km². Ohne den marinen Anteil nehmen Nationalparks eine Fläche von etwa 2.000 km² bzw. ca. 0,6 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands ein.

Stand Mai 2020 sind 18 nationale Biosphärenreservate ausgewiesen. Die derzeit 18 Biosphärenreservate in Deutschland nehmen eine Gesamtfläche von 2.021.050 ha ein, abzüglich der Wasser- und Wattflächen der Nord- und Ostsee (666.046 ha) entspricht dies 3,8 % der terrestrischen Fläche Deutschlands. Die Wattenmeer-Biosphärenreservate und das Biosphärenreservat Berchtesgadener Land befinden dabei teilweise auch auf dem Gebiet der Nationalparks im Wattenmeer und des Nationalparks Berchtesgaden.

Weiterhin gibt es über 100 als Naturparks ausgewiesene Schutzgebiete in ganz Deutschland.

Eine komplette Übersicht aller genannten Schutzgebiete befindet sich auf der Internetseite des Vereins „Nationale Naturlandschaften e.V.“ (https://nationale-naturlandschaften.de/)

Die Organisation vereint Fachleute und Interessierte aus Nationalparks, Naturparks, Biosphärenreservaten und den Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) in Deutschland, um länderübergreifend Positionen abzustimmen und Projekte zu realisieren.  Der Verein wurde 1991 (damals unter dem Namen EUROPARC Deutschland e. V.) von Schutzgebieten aus den alten und neuen Bundesländern gegründet.


Quelle für Zahlenangaben: https://nationale-naturlandschaften.de/