Dossier

26. Außenpolitische Jahrestagung

Sicherheit und Verteidigung im hybriden Zeitalter: Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe?

Angesichts der Eskalation und Überlagerung geopolitischer Spannungen, hybrider Angriffe und der Klimakrise gewinnen Konzepte der Gesamtverteidigung an Bedeutung. Welche Impulse bieten internationale Erfahrungen? Auf unserer 26. Außenpolitischen Jahrestagung am 29. Januar 2026 diskutieren wir, wie demokratische Staaten und Gesellschaften in Friedens- wie auch Krisenzeiten resilient und handlungsfähig bleiben.

Veranstaltung

Programm

13.00 – 13.50 Uhr: Begrüßung, Keynote I & Eröffnungsgespräch

Begrüßung

  • Jan Philipp Albrecht, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung

Keynote I & Eröffnungsgespräch

  • Dalia Grybauskaitė, ehemalige Präsidentin, Republik Litauen

13.50 – 14.00 Uhr: Kurze Pause

14.00 – 15.30 Uhr: Podiumsdiskussion I

Verteidigung in (Vor-)Kriegszeiten: Von Abschreckung zu Resilienz

  • Agnieszka Brugger, MdB, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Bündnis 90/Die Grünen
  • Alexander Khara, CEO, Zentrum für Verteidigungsstrategien (Kyjiw)
  • Ong Wei Chong, Senior Associate Fellow, S. Rajaratnam School of International Studies (RSIS), Singapur (virtuell)
  • Anna Wieslander, Direktorin, Nordeuropa, Atlantic Council 

15.30 – 16.00 Uhr: Kaffeepause

16.00 – 17.00 Uhr: Parallele Themenforen

I) Zeitenwende zeitgemäß? Perspektiven für eine inklusive Gesamtverteidigung in Kooperation mit Polis180

  • Jan Müller, Bundesjugendvertreter, Verband der Beamten und Beschäftigten der Bundeswehr (VBB); Vorsitzender, Haupt- Jugend- und Auszubildendenvertretung beim BMVg
  • Konstantin von Notz, MdB, stellv. Fraktionsvorsitzender, Bündnis 90/Die Grünen; stellv. Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums
  • Irma Petraitytė-Lukšienė, Vorsitzende der Kommission für zivile Resilienz der Litauischen Weltgemeinschaft


II) Gesamtverteidigung in der Klimakrise: Risiko-Multiplikator oder Win-Win?

  • Stefan Bayer, Forschungsleiter, German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS)
  • Kathrin Stolzenburg, Leiterin Referatsgruppe „Vorsorgeplanung im Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung“, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
  • Karl Torring, Berater, Abteilung für strategische Politik und Planung, Schwedische Behörde für Zivilschutz und Resilienz


III) Die zivile Energieinfrastruktur im Verteidigungsfall: die Sorge vor dem Blackout

  • Sylvia Borcherding, Geschäftsführerin, 50Hertz Transmission GmbH
  • Annabelle Livet, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Foundation for Strategic Research (Paris); 
  • Victoria Voytsitska, Aufsichtsratsmitglied, „We Build Ukraine“ Think Tank; ehem. ukrainische Abgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Brennstoff und Energie, Nuklearpolitik und nukleare Sicherheit (2014-2019)

17.00 – 17.15 Uhr: Pause

17.15 – 18.00 Uhr: Keynote II

  • Benedetta Berti, Generalsekretärin der Parlamentarischen Versammlung der NATO

18.00 – 19.00 Uhr: Podiumsdiskussion II

Gesamtverteidigung 2030 – wie bereiten wir uns auf neue Bedrohungen vor? 

  • Sebastian Gold, Leiter THW-Connect, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)
  • Christian Mölling, Direktor, Edina Defence
  • Sara Nanni, MdB, Sprecherin für Sicherheitspolitik, Bündnis 90/Die Grünen
  • Annukka Ylivaara, Stellvertretende Generalsekretärin des Sicherheitskomitees, Finnisches Verteidigungsministerium

19.00 – 20.00 Uhr: Empfang & Get-together

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