Dossier: Bildung im Sozialraum - Gelingensbedingungen für Kooperationen in Bildungslandschaften

Wie können die Risiken beim Aufwachsen benachteiligter Kinder und Jugendlicher dadurch verringert werden, dass die beteiligten Akteurinnen und Akteure frühzeitig und präventiv zusammenwirken? Dieser Frage gehen wir mit dem Dossier „Bildung im Sozialraum“ nach. Wie können Institutionen wie Schule, Jugendhilfe oder Kita zum Wohl der Kinder und Jugendlichen besser zusammenarbeiten, um für gelingende Bildungsprozesse zu sorgen und Gefährdungen früh zu erkennen und abzuwenden?

Ziel muss es sein, mehr Bildungsgerechtigkeit zu schaffen und soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Prävention durch Kooperation: Empfehlungen für Bildung im Sozialraum

böll.brief

Bildungslandschaften und die Beschäftigung mit Bildung im Sozialraum liegen seit zehn Jahren im Trend. Das Problembewusstsein über Defizite in der Förderung von bildungsfernen oder lernschwachen Kindern und Jugendlichen, also der sogenannten Risikogruppe, ist gestiegen, vor allem auch infolge der Debatten um die PISA-Ergebnisse.

Studie

Finanzbudgets lokaler Bildungslandschaften

In der vorliegenden Studie werden die Ausgaben für das Schulsystem i.w.S. sowie für die Kinder und Jugendhilfe betrachtet, um einen Eindruck darüber zu erhalten, welche Budgets im Rahmen lokaler Bildungslandschaften zur Verfügung stehen könnten. Eine Untersuchung von Dr. Dieter Dohmen, Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie – FiBS im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung.

Bildungsgerechtigkeit und soziale Teilhabe sind in einer Gesellschaft nur dann verwirklicht, wenn sie auch für die Schwächsten erreichbar sind. Wir müssen unser Augenmerk gerade auf die benachteiligten Kinder und Jugendlichen richten.
Philipp Antony