Dossier: Auf dem Weg zum Atomwaffenverbot

Atomwaffen

Am 20. September 2017 wurde der Vertrag zum Verbot von Atomwaffen bei den Vereinten Nationen in New York zur Unterschrift freigegeben.

Im Dezember 2016 hatten 123 Staaten bei den Vereinten Nationen die Resolution L.41 zur Aufnahme von Verhandlungen für ein Atomwaffenverbot verabschiedet. Im März 2017 fand die erste Verhandlungsrunde für einen Verbotsvertrag bei den Vereinten Nationen in New York statt, im Juli wurde er von 122 Staaten beschlossen.

Aktuelles

Bundesregierung verweigert Unterstützung des Atomwaffenverbots

Während bereits über 120 Staaten den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen unterschrieben haben, verharrt die Bundesregierung auf ihrer Position und verweigert ihre Unterstützung. Auch der NATO-Gipfel 2018 wird eher von Aufrüstung als von Abrüstung geprägt sein. 

Von Anne Balzer

Atomwaffenverbot: Wann, wenn nicht jetzt?

Eine internationale Initiative will Atomwaffen global ächten lassen. Die Bundesregierung macht da nicht mit – und verpasst die Chance, das geplante Verbot mitzugestalten.

Von Anne Balzer

Atomwaffenverbot: Verhandlungen 2016

Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag 2015

Es ist wieder so weit: Alle fünf Jahre versammelt sich die Staatengemeinschaft zur Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages. Ein Überblick zur Geschichte, zur aktuellen Bedeutung der Konferenz und der Frage, wie es mit dem Nichtverbreitungsvertrag weiter geht.

Von Leo Hoffmann-Axthelm
Eine umfassende Ächtung von Atomwaffen ist längst überfällig. Doch die Bundesregierung boykottiert die Verhandlungen.

Rund 110 Staaten, 16 Staatengruppierungen, vier internationale Organisationen und der UN-Generalsekretär trugen über vier Tage Stellungnahmen über den Stand der Umsetzung des Atomwaffensperrvertrags und die atomare Abrüstung vor. Unser Blog fasst die wichtigsten zusammen. Mehr zu den Verhandlungen zum Atomwaffensperrvertrag im Jahr 2015 in unserem Blog aus new York

English Articles

Hintergrund

Von Wien nach New York in Richtung Atomwaffenverbot

Die Kluft zwischen Atomwaffenstaaten und Nichtatomwaffenstaaten hat sich nach der dritten Konferenz zu den humanitären Auswirkungen von Atomwaffen nicht geschlossen. Die Debatte wird nun bei der nächsten Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages im Mai weiter geführt.

Von Sascha Hach

Aus dem Gefängnis der Abschreckung befreien

Seit dem NATO-Gipfel in Wales gilt wieder: Sicher ist nur, wer sich mit gegenseitiger Vernichtung droht. Auch die Bundesrepublik hat sich von ihrer Vorreiterrolle im Einsatz für eine atomwaffenfreie Welt längst verabschiedet.

Von Sascha Hach

70 Jahre Hiroshima und Nagasaki

Linktipp

Die neue Anti-Atomwaffen-Generation
Fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit formiert sich gerade eine Bewegung, die mit einer neuen Strategie Atomwaffen bekämpfen will – und erste Erfolge erzielt. (krautreporter.de)