Auf dem Weg zum Atomwaffenverbot

Im September 2020 ratifizierte Honduras als 50. VN-Mitgliedsland den Atomwaffenverbotsvertrag. Der Vertrag tritt damit 2021 in Kraft und gibt den weltweiten Forderungen nach nuklearer Abrüstung neuen Schwung. Gleichzeitig erhöht der Vertrag den normativen Druck auf die Atommächte und deren Alliierte, ihren internationalen Verpflichtungen nach nuklearer Abrüstung nachzukommen. Der Atomwaffenverbotsvertrag ist ein Erfolg der humanitären Initiative zahlreicher blockfreier Staaten und der zivilgesellschaftlichen Kampagnen zur Beendigung des nuklearen Rüstungswettlaufs, allen voran der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN).

Aktuelles

Atomwaffenverbot: Verhandlungen 2016

Eine umfassende Ächtung von Atomwaffen ist längst überfällig. Doch die Bundesregierung boykottiert die Verhandlungen.

Rund 110 Staaten, 16 Staatengruppierungen, vier internationale Organisationen und der UN-Generalsekretär trugen über vier Tage Stellungnahmen über den Stand der Umsetzung des Atomwaffensperrvertrags und die atomare Abrüstung vor. Unser Blog fasst die wichtigsten zusammen. Mehr zu den Verhandlungen zum Atomwaffensperrvertrag im Jahr 2015 in unserem Blog aus new York

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Hintergrund

70 Jahre Hiroshima und Nagasaki

Linktipp

Die neue Anti-Atomwaffen-Generation
Fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit formiert sich gerade eine Bewegung, die mit einer neuen Strategie Atomwaffen bekämpfen will – und erste Erfolge erzielt. (krautreporter.de)