Dossier: Untragbar! Textilindustrie in Asien

Dossier: Untragbar! Textilindustrie in Asien

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Wie kann man die globale Bekleidungsindustrie sozial verantwortlich und nachhaltig gestalten? Und welche Rolle spielen dabei Konzerne, Politik und Konsument/innen? Unser Dossier zum diesjährigen Anne-Klein-Frauenpreis, der an die Frauenrechtsaktivistin Gisela Burckhardt geht, widmet sich den Zuständen in der Textilproduktion in Kambodscha, Indien und Bangladesch.

Beiträge

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Myanmar boomt: Allein in der Textilbranche werden jede Woche zwei bis drei neue Fabriken eröffnet. Wie können sie es in Zukunft schaffen, auch ethisch ganz vorn dabei zu sein? Ein Beitrag von Renate Künast.

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2013 stürzte in Bangladesch das Rana Plaza ein – eine gigantische Textilfabrik, in der vor allem europäische und US-amerikanische Modemarken Kleidung fertigen ließen. Wie hat sich die Branche seitdem verändert?

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Im Interview spricht Yang Sophorn, Präsidentin der Cambodian Alliance of Trade Unions über die Hauptprobleme der Textilindustrie und vor welchen Herausforderungen vor allem Frauen stehen.

Einführung

Ein wichtiges Anliegen der Stiftungsarbeit in Asien liegt darin, die vielfältigen gesellschaftspolitischen, ökonomischen und ökologischen Dynamiken, sowie die wachsende globale Rolle der Region zu verstehen und einen Dialog zwischen Akteuren in Europa und Asien zu fördern.

Kontakt

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Was tun?

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Das im Herbst 2014 vom BMZ initiierte Bündnis für nachhaltige Textilien zählt derzeit über 170 Mitglieder und erreicht eine Marktabdeckung von über 50 Prozent des deutschen Textileinzelhandelsmarkts. In einem Gastbeitrag würdigt das Ministerium die Arbeit der Zivilgesellschaft.

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Fair, nachhaltig und sicher: Die Arbeitsbedingungen der Textilindustrie sind noch weit davon entfernt. Warum auch das vom Bund initiierte Textilbündnis nur ein gut gemeinter Vorstoß ist. Ein Beitrag von Renate Künast.

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Das Textilbündnis soll eine faire Bekleidungsproduktion garantieren – hat aber nur mäßigen Erfolg, sagen Kritiker/innen. Gisela Burckhard erzählt, warum ihre Organisation FEMNET das Bündnis trotzdem unterstützt.

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2016 geht an die Frauenrechtsaktivistin Gisela Burckhardt. Die Gründerin und Vorstandsvorsitzende von FEMNET e.V. setzt sich für die Rechte der Arbeiterinnen in der globalen Textilindustrie ein. Die Preisverleihung findet am Freitag, den 4. März 2016 in der Heinrich-Böll-Stiftung statt.

Arbeitsbedingungen

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Die kambodschanische Textilindustrie bietet zwar viele Arbeitsplätze für Frauen. Ihre Arbeit in den Fabriken trägt allerdings nicht zur Gendergerechtigkeit bei – im Gegenteil.

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Indien strebt fieberhaft nach globaler wirtschaftlicher Dominanz. Dabei werden Kinder in Schuldknechtschaft zu austauschbaren Rädchen im Wirtschaftsgetriebe.

Weitere Beiträge zum Thema

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Seit Wochen protestieren die Beschäftigten der Textilindustrie für einen höheren Mindestlohn und bessere Arbeitsbedingungen. Doch die Regierung scheint zu Verhandlungen nicht bereit, sie lässt stattdessen auf die Demonstranten schießen.

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Gisela Burckhardt setzt sich seit Jahren für Frauen ein – insbesondere in der globalen Textilproduktion. Sie greift die Modekonzerne an, wenn deren Lieferanten gegen Arbeits- und Menschenrechte verstoßen und fordert von der Politik gesetzliche Regeln. Auch wirbt sie für einen kritischen Konsum – und ist fest davon überzeugt, dass in den Köpfen der Menschen ankommt: „Faire Mode ist schön“.

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Smog und Staus sind zurück: Nach einem zweiwöchigem Probelauf zur Rationierung des Betriebs privater Kraftfahrzeuge herrscht nun wieder leidvoller Normalzustand in Delhi. Eine Neuauflage des überraschend populären Experiments ist nicht ausgeschlossen.

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Am 31. Dezember 2015 soll mit der ASEAN Economic Community (AEC) ein gemeinsamer Binnenmarkt entstehen. Wer profitiert davon? Wie kann man Armut, Landraub und Umweltzerstörung begegnen? Unser Dossier gibt Einblicke in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der zehn ASEAN-Länder.

Am 8. November 2015 wurde in Myanmar nach Jahrzehnten Militärherrschaft ein neues Parlament gewählt. In diesem Dossier begleiten wir die Zeit bis zur Regierungsbildung mit gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Analysen.

Asien, der bevölkerungsreichste Kontinent, verändert sich schon seit einiger Zeit dramatisch. Globalisierung und neue Technologien führen Millionen von Menschen aus der Armut. Gleichzeitig müssen immer mehr ihre Heimat verlassen. Ein Kontinent in Bewegung.