Feminismus & Gender

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Kosten für die künstliche Befruchtung bekommen bisher nur verheiratete heterosexuelle Paare erstattet. Manuela Schwesig will dies ändern. Doch gleichgeschlechtlicher Paare und alleinstehende Frauen werden weiterhin benachteiligt. Ein feministischer Zwischenruf.

Marsch zum Tahrir-Platz gegen sexuelle Belästigung, Februar 2013
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Neun Expert/innen aus sechs Ländern berichten, wie sie die Übergriffe in Köln wahrgenommen haben. Ein Debattenbeitrag zu sexueller Gewalt und Belästigung im Nachgang zu #Köln.

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Geschlechtergerechtigkeit ist Bedingung für gesellschaftliche Entwicklung und friedliches Zusammenleben, für Abbau von Gewalt und für wirtschaftlichen Wohlstand. Nur wo Frauen weitgehend gleichberechtigte Zugänge zu Bildung, Ämtern und Machtpositionen haben, kann Armut nachhaltig bekämpft und Menschenrechte durchgesetzt werden. Diese Erkenntnisse sind Basis der Pekinger Aktionsplattform, die 1995 auf der 4. Weltfrauenkonferenz von Peking verabschiedet wurde. Sie galt – und gilt bis heute - als Meilenstein für die Verankerung von Frauen- und Menschenrechten weltweit und wurde von 191 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen anerkannt. Bis heute ist sie weltweit noch immer brennend aktuell. Das machte die Bestandsaufnahme zu ihrer Umsetzung im März 2015 auf der Frauenrechtskommission (CSW – Commission of Status of Women) der Vereinten Nationen in New York bedrückend deutlich.

Hierzu ein Dossier mit Berichten aus vielen Ländern der Erde.

Publikationen

In dieser neu aufgelegten und aktualisierten Broschüre sind Arbeitshilfen – insbesondere Leitfäden und Leitfragen – von erfahrenen Gender-Beraterinnen und -Beratern zusammengestellt worden.

Cover: Alternative für Frauen?

Jasmin Siri und Marcel Lewandowsky werfen einen Blick auf die Rolle von Frauen in der AfD und fragen nach der Unterstützung der AfD durch Frauen. Wie sind Frauen in der Partei repräsentiert? Welche weiblichen Netzwerke bestehen? Und wie reflektiert die Partei das Geschlecht ihrer Mitgliedschaft?

Sie haben schon von Inklusion gehört, wissen aber nicht genau, was das ist? Dieses Buch stellt die vielen Felder der Inklusion vor – von der Bildung, der Wirtschaft, der Migration und der Sozialpolitik bis zum Städtebau und zu Geschlechterfragen. Es erklärt die Vorzüge einer inklusiven Politik, ihre Schwierigkeiten, Hindernisse und Chancen.

Cover: Policy Paper: Bildungspolitik und Schule in der Verantwortung

Die Schule braucht endlich ein Bewusstsein für die Diskriminierungen, die People of Color täglich erleben. Dazu muss das Thema Antidiskriminierung in der Schule und in der Ausbildung von Pädagog/innen verankert werden. Unsere Studie zur Entwicklung einer demokratischen Schulkultur.

Alle Publikationen aus dem Ressort Demokratie

Weitere Artikel aus dem Ressort

Die sexuellen Übergriffe in der Nacht zum 1. Januar haben zu einer Flut von Artikeln und Kommentaren geführt. Unser Kollege Jacob Rieck bietet Ihnen eine Auswahl von Texten, die wir für lesenswert halten.

In ihrer Vorlesung zu Genderpolitik erläutert die kambodschanische Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Thida Kus, wie es um die Rechte der Frauen zwanzig Jahre nach Peking in den ASEAN-Staaten bestellt ist.

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Gisela Burckhardt setzt sich seit Jahren für Frauen ein – insbesondere in der globalen Textilproduktion. Sie greift die Modekonzerne an, wenn deren Lieferanten gegen Arbeits- und Menschenrechte verstoßen und fordert von der Politik gesetzliche Regeln. Auch wirbt sie für einen kritischen Konsum – und ist fest davon überzeugt, dass in den Köpfen der Menschen ankommt: „Faire Mode ist schön“.

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2016 geht an Dr. Gisela Burckhardt. Sie setzt sich seit vielen Jahren für die sozialen und politischen Rechte von Frauen ein; in den letzten Jahren unterstützt sie mit ihrer Organisation FEMNET besonders Frauen in Südasien  bei ihrem Kampf um gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen.

Beata Szydło
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Das Ergebnis der diesjährigen polnischen Parlamentswahl hat einen Rekordanteil an Frauen in das Parlament gebracht. Der Anteil liegt bei 27 Prozent. Doch was sind die geschlechterpolitischen Visionen für die kommende Legislaturperiode?

Feminismus & Gender

Wir wollen Geschlechterthemen politisieren, unsere Kräfte bündeln, vorhandene Netzwerke ausbauen und neue erschließen sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Analyse und Praxis klären. Dafür haben wir Programme in allen Regionen der Welt aufgelegt und das Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie gegründet. Auf der Website des Instituts finden Sie Analysen, Publikationen, Hinweise auf Veranstaltungen und Aktionen sowie Angebote zum Gendertraining.

Kalender

16. Feb.
Public Friends & Family Screening
Berlin
20. Feb.21. Feb.
Film und Gespräch
Köln
23. Feb.
Input und Dialog zu Kerngedanken des Essays von Ina Praetorius
Berlin
1. Mär.
Von der Legende des schwarzhaarigen Täters
Berlin
5. Mär.
Kommunalpolitischer Ratschlag zur Politik für Geflüchtete
Hannover