Feminismus & Gender

Fotografin auf Demonstration in Mexiko Stadt
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Journalistinnen in Mexiko sind weniger sichtbar als ihre männlichen Kollegen. Im Interview berichtet die Direktorin der feministischen Presseagentur CIMAC von harten Arbeitsbedingungen und Gewalt an Reporterinnen.

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Die vielen männlichen Aufgeblasenheiten in den Verhandlungen um Griechenland verdecken, was die Krise im Alltag vieler Menschen bedeutet - und, dass sie besonders häufig Frauen trifft. Würde Königin Merkel doch endlich ihren griechischen Geschlechtsgenossinnen zuhören.

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Geschlechtergerechtigkeit ist Bedingung für gesellschaftliche Entwicklung und friedliches Zusammenleben, für Abbau von Gewalt und für wirtschaftlichen Wohlstand. Nur wo Frauen weitgehend gleichberechtigte Zugänge zu Bildung, Ämtern und Machtpositionen haben, kann Armut nachhaltig bekämpft und Menschenrechte durchgesetzt werden. Diese Erkenntnisse sind Basis der Pekinger Aktionsplattform, die 1995 auf der 4. Weltfrauenkonferenz von Peking verabschiedet wurde. Sie galt – und gilt bis heute - als Meilenstein für die Verankerung von Frauen- und Menschenrechten weltweit und wurde von 191 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen anerkannt. Bis heute ist sie weltweit noch immer brennend aktuell. Das machte die Bestandsaufnahme zu ihrer Umsetzung im März 2015 auf der Frauenrechtskommission (CSW – Commission of Status of Women) der Vereinten Nationen in New York bedrückend deutlich.

Hierzu ein Dossier mit Berichten aus vielen Ländern der Erde.

Publikationen

Lateinamerika hat beachtliche Fortschritte in punkto Geschlechtergerechtigkeit gemacht. Andere Zahlen zeigen jedoch, wie schwierig es ist, eine Gesellschaft zu verändern, die noch immer patriarchal, sexistisch und rassistisch geprägt ist. Das Factsheet nimmt die Lebenssituation der Frauen in den Fokus.

Ausgerechnet diejenigen Maßnahmen zur Bedürfnisbefriedigung, die immer noch von viel mehr Frauen als Männern gratis in so genannten Privatsphären geleistet werden, kommen in der Wirtschaftswissenschaft nicht vor. Ein Essay über die Folgen einer ungerechten Auslassung.

Das Dossier nähert sich dem Thema „Menschenhandel“ über drei Kapitel: der erste Teil widmet sich europa- und bundespolitischen Aspekten, der zweite Teil fokussiert den „Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung“ und der dritte Teil „Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung“.

Nach einer juristischen Einführung nähert sich der dritte Teil der Dossier-Reihe "Welcome to Germany" anhand von Erfahrungsberichten dem Thema Visapolitiken.

Alle Publikationen aus dem Ressort Demokratie

Weitere Artikel aus dem Ressort

Frau mit dem Rücken zum/zur Betrachter/Betrachterin sitzend, die Hände vor dem Gesicht
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Ob Islam, Traditionen oder Gewohnheitsrechte, im Kaukasus werden Werte und Regeln verwendet, um Frauen Rechte und Freiheiten vorzuenthalten. Trotzdem sind den Frauen Traditionen und Religion wichtig, sie sollten aber für das heutige Leben weiterentwickelt werden.

Das taz.lab 2015 stand unter dem Motto "Was wirklich zählt. Der Gedöns-Kongress der taz". Die Heinrich-Böll-Stiftung war mit zwei Panels vertreten: "Mehr Emotion wagen? Wie viel Gefühl verträgt eine Gesellschaft, die nach Gerechtigkeit strebt?" und "Wahlverwandtschaften. Welche Familie kommt nach der Familie?"

Besucher/innen des taz-Gedönskongresses 2015
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Denkraum und Wohlfühlort zugleich - auf dem taz.lab 2015 wurde diskutiert, was wirklich zählt: "Gedöns". Was sonst. Also Geschlechter, Sex und Familie. Video-Mitschnitte und Impressionen der Veranstaltung.

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Die konservative "Welt" hat eine "Debattenreihe" zum Feminismus organisiert. Damit es richtig kontrovers wird, nimmt man erst mal den Mund ordentlich voll: "Die Feminismus-Debatte ist langweilig geworden. Wir wollen das mit Radikalpositionen verändern", schreibt die Redaktion. Wow!

Julia Encke und Eva Illouz auf dem Podium

"Wenn wir liberale und demokratische Gemeinwesen erhalten wollen, dann sollten wir nichts so fürchten wie die Furcht", warnt die Gefühlsexpertin Eva Illouz am 25. April 2015 in einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung auf dem diesjährigen taz.lab. Zum Video mit Transkription.

Feminismus & Gender

Wir wollen Geschlechterthemen politisieren, unsere Kräfte bündeln, vorhandene Netzwerke ausbauen und neue erschließen sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Analyse und Praxis klären. Dafür haben wir Programme in allen Regionen der Welt aufgelegt und das Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie gegründet. Auf der Website des Instituts finden Sie Analysen, Publikationen, Hinweise auf Veranstaltungen und Aktionen sowie Angebote zum Gendertraining.

Kalender

14. Jul.
Lateinamerikanischer Arbeitsmarkt trifft feministische Ökonomie
Berlin
23. Sep.24. Sep.
1990–2015: Grüne Lehren aus der Wiedervereinigung
Berlin
24. Sep.
Zwölf Frauen aus West- und Ostdeutschland geben Auskunft
Berlin
15. Okt.18. Okt.
Das 21. Jahrhundert feministisch gestalten
Berlin