Feminismus & Gender

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Geschlechtergerechtigkeit ist Bedingung für gesellschaftliche Entwicklung und friedliches Zusammenleben, für Abbau von Gewalt und für wirtschaftlichen Wohlstand. Nur wo Frauen weitgehend gleichberechtigte Zugänge zu Bildung, Ämtern und Machtpositionen haben, kann Armut nachhaltig bekämpft und Menschenrechte durchgesetzt werden. Diese Erkenntnisse sind Basis der Pekinger Aktionsplattform, die 1995 auf der 4. Weltfrauenkonferenz von Peking verabschiedet wurde. Sie galt – und gilt bis heute - als Meilenstein für die Verankerung von Frauen- und Menschenrechten weltweit und wurde von 191 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen anerkannt. Bis heute ist sie weltweit noch immer brennend aktuell. Das machte die Bestandsaufnahme zu ihrer Umsetzung im März 2015 auf der Frauenrechtskommission (CSW – Commission of Status of Women) der Vereinten Nationen in New York bedrückend deutlich.

Hierzu ein Dossier mit Berichten aus vielen Ländern der Erde.

Publikationen

"Gender raus!" 12 Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender-Kritik

Angriffe gegen Feminismus, sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechterforschung haben stark zugenommen. Die gemeinsam vom Gunda-Werner-Institut und der Rosa-Luxemburg-Stiftung herausgegebene Broschüre „Gender raus!“ Zwölf Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender-Kritik“ bietet verständliche Argumente und Anregungen, wie antifeministische Behauptungen und Parolen entlarvt und richtiggestellt werden können.

Alle Publikationen aus dem Ressort Demokratie

Weitere Artikel aus dem Ressort

„Ein Beweis, dass sich die Geschichte ändern kann“

Interview

Die russische Bürgerrechtlerin, Historikerin und Germanistin Irina Scherbakowa setzt sich seit Jahrzehnten für die Aufarbeitung der sowjetischen Repressionen ein. Am 28. August 2017 wird sie mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet.

Von Simone Brunner

Ernährungsdiskriminierung von Frauen in Afghanistan

Afghanistan wird als das weltweit gefährlichste Land für Frauen bezeichnet. Eine Form der Gewalt gegen Frauen ist die Verweigerung des Zugangs zu Nahrungsmitteln – eine Diskriminierung, die im afghanischen Rechtssystem begründet ist.

Von Weeda Mehran

Feminismus & Gender

Wir wollen Geschlechterthemen politisieren, unsere Kräfte bündeln, vorhandene Netzwerke ausbauen und neue erschließen sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Analyse und Praxis klären. Dafür haben wir Programme in allen Regionen der Welt aufgelegt und das Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie gegründet. Auf der Website des Instituts finden Sie Analysen, Publikationen, Hinweise auf Veranstaltungen und Aktionen sowie Angebote zum Gendertraining.

Kalender

27. Sep.
oder warum es einer Kultur-Reformation bedarf
29. Sep.
Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Nedim Hazar
Berlin
4. Okt.
Zur politischen Situation nach der Bundestagswahl 2017
Berlin
9. Okt.
Links? Liberal? Konservativ? Zur Krise der politischen Orientierungsbegriffe
Berlin
16. Okt.
Reihe "Streit ums Politische: Raus, auf die Straße"
Berlin
24. Okt.
Filmvorführung und Gespräch mit der Regisseurin Eren Önsöz
Berlin
25. Okt.31. Okt.
Contemporary Documentaries
Berlin