Feminismus & Gender

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Britta Costecki ist seit 2012 Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oberhausen. Trotz der guten Platzierung (6. Platz) im Böll-Genderranking bleibt für sie vor Ort noch viel zu tun für mehr Gleichstellung.

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Das aktuelle Genderranking zeigt: Gleichberechtigte Teilhabe setzt sich nicht von alleine durch. Im Vergelich zu vorherigen Studien gibt es Rückschläge, aber auch Lichtblicke.

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Geschlechtergerechtigkeit ist Bedingung für gesellschaftliche Entwicklung und friedliches Zusammenleben, für Abbau von Gewalt und für wirtschaftlichen Wohlstand. Nur wo Frauen weitgehend gleichberechtigte Zugänge zu Bildung, Ämtern und Machtpositionen haben, kann Armut nachhaltig bekämpft und Menschenrechte durchgesetzt werden. Diese Erkenntnisse sind Basis der Pekinger Aktionsplattform, die 1995 auf der 4. Weltfrauenkonferenz von Peking verabschiedet wurde. Sie galt – und gilt bis heute - als Meilenstein für die Verankerung von Frauen- und Menschenrechten weltweit und wurde von 191 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen anerkannt. Bis heute ist sie weltweit noch immer brennend aktuell. Das machte die Bestandsaufnahme zu ihrer Umsetzung im März 2015 auf der Frauenrechtskommission (CSW – Commission of Status of Women) der Vereinten Nationen in New York bedrückend deutlich.

Hierzu ein Dossier mit Berichten aus vielen Ländern der Erde.

Publikationen

Die Stadt Erlangen gewinnt das Genderranking deutscher Großstädte 2017 vor den klassischen Spitzenreiterinnen Trier und Frankfurt am Main. Das vierte Genderranking deutscher Großstädte innerhalb von knapp zehn Jahren zeigt ein zwiespältiges Bild.

Kohärenz zwischen der G20-Politik und den 17 Zielen für eine Nachhaltige Entwicklung (SDG) steht für Indien hoch auf der Agenda. Der vorliegende Beitrag untersucht die Bereiche Energie- und Klimapolitik; nachhaltige und sozial "inklusive" wirtschaftliche Entwicklung; und Geschlechtergerechtigkeit.

Texte für Christina Thürmer-Rohr zum 80. Geburtstag. Das Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung beginnt mit diesem Buch eine Reihe von Würdigungen feministischer Denkerinnen und Aktivistinnen, die sie in den kommenden Jahren fortsetzt.

Die Silvesternacht 2015/16 in Köln hatte weitreichende Folgen. Die sexuellen Übergriffe auf Frauen galten in Deutschland mehrheitlich als Beleg, dass die im Sommer begonnene Willkommenskultur beendet, wenn nicht sogar insgesamt ein Fehler gewesen sei. Mit der vorliegenden Studie versetzen wir uns zurück in die Zeit just nach diesen Ereignissen. Also in eine Zeit, in der zunächst notwendigerweise Unklarheit über die Geschehnisse herrschte, folglich den Medien eine besondere Sorgfaltspflicht zukam.

Alle Publikationen aus dem Ressort Demokratie

Weitere Artikel aus dem Ressort

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Andrea Hake ist seit Juni 2013 Ratsfrau und bildungspolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion in Kiel. Die Stadt hat sich im diesjährigen Ranking um elf Plätze verbessert auf Rang 19.

Von Platz 5 auf Platz 23: Rostock schafft es nicht, mehr Frauen den Einstieg in die Kommunalpolitik zu erleichtern. Silke Gajek, frauenpolitische Sprecherin des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern, erklärt, warum eine Frauenquote unbedingt notwendig ist.

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Franziska Krumwiede-Steiner, stellvertretende Fraktionssprecherin der Grünen /Bündnis 90 in Mülheim, kommentiert den letzten Platz für Mühlheim im Genderranking. Sie macht deutlich, warum es für Gleichstellung mehr braucht als eine Frauenquote.

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Der Spitzenposition Erlangens im Genderranking liegt eine lang zurückgehende Förderung von Frauen in Politik, Verwaltung und der Stadtgesellschaft insgesamt zu Grunde.

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Sanela Klariċ (46) ist Architektur-Professorin an der Internationalen Burch Universität in Sarajevo und Vorsitzende der Umweltorganisation Green Council. Anders als die meist korrupten Politiker/innen Bosnien-Herzegowinas, gibt sie sich mit dem Status quo nicht zufrieden.

Feminismus & Gender

Wir wollen Geschlechterthemen politisieren, unsere Kräfte bündeln, vorhandene Netzwerke ausbauen und neue erschließen sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Analyse und Praxis klären. Dafür haben wir Programme in allen Regionen der Welt aufgelegt und das Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie gegründet. Auf der Website des Instituts finden Sie Analysen, Publikationen, Hinweise auf Veranstaltungen und Aktionen sowie Angebote zum Gendertraining.

Kalender

Mai 03
Ein global umkämpfter Rohstoff
Berlin
Mai 08
Zur Zusammenarbeit von Parteien und NGOs in demokratischen Krisenzeiten
Berlin
Mai 08
Wie weiter mit Frankreich, Deutschland und Europa?
Berlin
Mai 09
Was wir von den Präsidentschaftswahlen im Iran erwarten können
Berlin
Mai 09
Entwicklungen in den USA und Europa
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Mai 11
„Smart New World“ - Digitalisierung als Utopie oder reale Möglichkeit für ländliche Entwicklung?
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Mai 11
Daseinsvorsorge für eine liberale Öffentlichkeit
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Mai 12Mai 24
Die Plattform Urbaner Kunst aus Osteuropa
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