Iran-Report

Iran-Report

Urheber/in: Amir Farshad Ebrahimi.

Iran steht an einem Scheideweg. Nach dem Austritt der USA und der Wiedereinführung von Wirtschaftssanktionen droht das Atomabkommen zu scheitern. Der erhoffte wirtschaftliche Aufschwung, die Öffnung nach außen und vor allem auch die Liberalisierung der theokratischen Staatsordnung sind in weite Ferne gerückt. Über den Kurs des Landes, auch über die Rolle Irans in der Region, ist sich die Staatsführung nicht einig. Wie der Machtkampf, der schon seit geraumer Zeit zwischen Konservativen und Reformern tobt, ausgehen wird, ist ungewiss.

Der Iran-Report wertet Nachrichten verschiedener Quellen aus. Auch um die von den Mächtigen in Iran verfügten Behinderungen und Einschränkungen der journalistischen Arbeit auszugleichen. Der Iran-Report produziert keine Schlagzeilen, sondern er erhellt die Meldungen, das Nichtgesagte dahinter. 

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Aktuelle Ausgaben

Iran-Report 10/2018

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Mit Blick auf das Atomabkommen hat die Internationale Atomenergiebehörde erneut bestätigt, dass Iran sich weiter an seine Verpflichtungen hält. Dennoch spitzt sich der Konflikt mit den USA zu. Bei der UN-Vollversammlung kam es letzte Woche zum verbalen Schlagabtausch. Gleichzeitig kündigte die EU die Gründung einer neuen Finanzinstitution an, um Transaktionen mit Iran trotz der US-Sanktionen zu sichern.
 

Iran-Report 09/2018

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Die Wirtschaftssanktionen der USA sind erst vor wenigen Wochen in Kraft getreten, doch bereits jetzt sind die Folgen sichtbar. Der neue Iran-Report berichtet über den Rückzug mehrerer deutscher und europäischer Unternehmen aus dem Iran, von einer neuen Protestwelle und der Entlassung zweier Minister.

Iran-Report 08/2018

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Nach dem Austritt der USA aus dem Atomabkommen sind nun die neuen Wirtschaftssanktionen in Kraft. Europa hält weiterhin am Abkommen fest. Dieser Report beleuchtet den Schlagabtausch zwischen Washington und Teheran, das ungewisse Schicksal der Regierung Rohani und den Rückzug mehrerer Unternehmen aus dem Iran.

Iran-Report 07/2018

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Im Fokus dieser Ausgabe steht erneut die Zukunft des Atomabkommens und warum die Chancen auf dessen Erhalt schwinden. Die umstrittene Rolle des Iran in Syrien wird ausführlich besprochen, ebenso wie die Verlautbarung aus Teheran, für Gespräche bezüglich des Jemen-Krieges bereit zu sein. 

Iran-Report 06/2018

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Iran steht an einem Scheideweg. Nach dem Abschluss des Atomabkommens und der Aufhebung der Sanktionen erwartet das Volk einen wirtschaftlichen Aufschwung, die Öffnung nach außen und vor allem auch eine Liberalisierung der theokratischen Staatsordnung. Doch über den neuen Kurs, auch über die Rolle Irans in der Region, ist sich die Staatsführung nicht einig. 

Hintergrund

"Schiefe Bilder gerade rücken"

Bahman Nirumand, Autor des Iran-Reports, gibt Einblick in seine Arbeitsweise und erläutert Schwierigkeiten im Umgang mit Nachrichten aus dem Iran. Seit fast drei Jahrzehnten arbeitet er bereits als Journalist in Berlin, gedanklich hält er sich aber mehrere Stunden täglich im Iran auf.

Das Iran-Programm der Stiftung

Aufgrund der aktuellen politischen Situation wird das Iran-Programm der Stiftung von Berlin aus gesteuert. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt in Deutschland. Ziel des Programms ist es, den Austausch zwischen Iran und Deutschland zu fördern und durch die Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Akteur/innen einen Beitrag zur Stärkung von Demokratie und Nachhaltigkeit im Iran zu leisten.

Von Bauke Baumann

Einführung

Unsere Arbeit im Nahen Osten und in Nordafrika

Einführung

Die Heinrich-Böll-Stiftung ist in der Region Nahost und Nordafrika mit insgesamt fünf Büros in Tel Aviv, Ramallah, Beirut, Tunis und Rabat vertreten. Von dort aus fördert sie Partnerprojekte in Israel, Palästina, Jordanien, Libanon, Syrien, Irak, Tunesien und Marokko. Das Iran-Programm und die Ägyptenarbeit der Stiftung werden von Berlin aus gesteuert.

Veranstaltungen

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Ausstellung und Vernissage am 24.09.2018 um 19:00 Uhr
Berlin
Es gibt weitere Folgetermine

Kontakt

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Nachrichten und Analyse

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Unser monatlich erscheinender Iran-Report von Bahman Nirumand bietet einen Überblick über die innenpolitische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Iran und der iranische Außenpolitik.

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Das englischsprachige Webdossier "Tough Love? The Future of US-Israel Relations" unseres Büros in Washington beleuchtet die Beziehungen zwischen USA und Israel.

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