In der Begründung der Jury heißt es:
Sam Pollard gelingt mit seinem eindrucksvollen Dokumentarfilm ein feinfühliges, zugleich politisch kraftvolles Porträt des Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu. Mit bislang unveröffentlichtem Filmmaterial von Roger Friedman und Benny Gool entfaltet der Film ein packendes Zeugnis menschlicher Größe: Er zeigt Tutu als zentrale Figur im Kampf gegen Apartheid und Rassismus ebenso wie als privaten Menschen voller Humor, Glauben und Mitgefühl. In der Verbindung von intimer Nähe und historischer Dimension entsteht ein universelles Plädoyer für den Mut, sich unerschütterlich für Menschlichkeit und Freiheit einzusetzen – über die Grenzen Südafrikas hinaus.
Sam Pollard's impressive documentary offers a sensitive yet politically powerful portrait of Nobel Peace Prize winner Desmond Tutu. Featuring previously unseen footage by Roger Friedman and Benny Gool, the film is a captivating testament of moral greatness. It depicts Tutu as a pivotal figure in the struggle against apartheid and racism, as well as a private individual full of humour, faith, and compassion. The combination of an intimate perspective and a historical context creates a universal plea for the courage to stand unwaveringly for humanity and freedom – in South Africa and beyond.
Filmdaten:
TUTU
Weltpremiere | Dokumentarische Form | Vereinigtes Königreich 2026 | 1 Std. 41 Min.
Regie: Sam Pollard
Farbe & Schwarz-Weiß
Englisch
Die Jury des Friedensfilmpreises 2026
Mahdiye Agahi (Kamerafrau und Mitglied des Kamerafrauen-Netzwerks „Cinematographinnen”), Jasmina Barckhausen (Friedensfachkraft für den Weltfriedensdienst e.V. in Guinea-Bissau), Therese Berg (Drehbuchautorin für Film und Fernsehen), Jakobine Motz (Kamerafrau, Editorin, Filmautorin und Dozentin), Christiane Mudra (Autorin, Regisseurin und Gründerin von „investigative theater“)
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Der Preis
Der Friedensfilmpreis wird von der Heinrich-Böll-Stiftung sowie dem Weltfriedensdienst e.V. verliehen. Er ist mit 5.000 Euro dotiert und wird in Form einer von Otmar Alt gestalteten Bronzeplastik übergeben. Die Auszeichnung erhalten Filme, die durch ihren humanistischen, sozialpolitischen sowie friedensfördernden Ansatz bestechen.
» boell.de/friedensfilmpreis
Der Friedensfilmpreis ging in den vergangenen Jahren u. a. an „Khartoum“ von Basil Dearden „Favoriten“ von Ruth Beckermann, „Sieben Winter in Teheran“ von Steffi Niederzoll, "Sab changa si" von Teresa A. Braggs, „Los Lobos / Die Wölfe“ von Samuel Kishi Leopos, „Espero tua (re)volta“ (Your Turn) von Eliza Capai, „The Silence of Others" von Almudena Carracedo und Robert Bahar, „El Pacto de Adriana“ (Adrianas Pact) von Lissette Orozco, „The Look of Silence“ von Joshua Oppenheimer, „In this World“ von Michael Winterbottom und „Balagan“ von Andres Veiel.
Preisverleihung mit Filmvorführung und Gespräch
Sonntag, 22. Februar 2026, 17.00 - 20.00 Uhr
Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Str. 40/41, Berlin-Mitte
Anschließend wird der Preisträgerfilm gezeigt.
Pressekontakt des Friedensfilmpreises:
Akkreditierungen für die Preisverleihung und Interviewanfragen richten Sie bitte an: Tatjana Kirchner, T 030 84711812 E-Mal kirchner@kirchner-pr.de
Presse Heinrich-Böll-Stiftung: Vera Lorenz, E-Mail lorenz@boell.de T 030-28534-217