Kunst

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Dinge zum Sprechen bringen

Wie können Forensik, Anthropologie und Kunst zur Verarbeitung von extremer Gewalt beitragen? Die Kulturwissenschaftlerin Anne Huffschmid und die Künstlerin Mariana Castillo Deball haben zu dieser Frage in Mexiko-Stadt die Konferenz „Dunkle Materie” ausgerichtet. Ein Interview.

Von Ole Schulz

Viele Kämpfe und vielleicht einige Siege

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Ausgehend von der Geschichte der Verfolgung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Tschechien gibt dieser Sammelband einen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit, den Aktivismus und die Lebensrealitäten von Roma und Romnja.

Das Kartenhaus Donezk

Der ukrainische Künstler Sergey Zakharov hat Vertreter/innen der „Volksrepublik Donezk“ karrikiert – und musst dafür einen Monat ins Gefängnis. In der Heinrich-Böll-Stiftung zeigte er die Porträts auf übergroßen Spielkarten – und brachte das Kartenhaus mitsamt Joker Putin zum Einsturz.

„Die Realität ist immer krasser“

Ruben Neugebauer ist Aktivist und festes Mitglied der Gruppe Peng! Collective. Im Interview spricht er über den Spagat zwischen Seenotrettung und Aktionskunst.

Berliner Anthologie: Woher ich nicht zurückkehren werde

Mit welchen Worten und Bildern kann das Schicksal der Geflüchteten, die Handlungsunfähigkeit der Politik und die Dringlichkeit vor unserer Haustür ans Licht gebracht werden? Wir haben zusammen mit dem "Internationalen Literaturfestival Berlin" Autor/innen dazu aufgerufen, sich mit dem Thema Flucht und Asyl literarisch auseinanderzusetzen.

Lviv: Kultur vereinigt! Statt immer nur Krieg

Im Ausland ist die ukrainische Kultur fast unbekannt. Die Menschen in Lviv wollen das ändern: Trotz des Krieges lebt die Kunst in ihrer Stadt wieder auf. Der letzte Teil unserer Serie über den neuen Alltag der Ukraine.

Von Donata Hasselmann, Miriam Kruse

Jahreszeiten, Tagesanbrüche - Literatur und Kunst im Heinrich-Böll-Haus Langenbroich

Seit rund fünfzehn Jahren ist das ehemalige Domizil Heinrich Bölls in Langenbroich ein Zufluchts- und Arbeitsort für Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt. Mit Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung u.a. sind bis heute weit über hundert Stipendien vergeben worden. Die vorliegende Anthologie bietet eine kleine Auswahl aus dem vielseitigen Schaffen der Künstlerinnen und Künstler, die in den letzten drei Jahren in Langenbroich zu Gast waren.

Um etwas Zeit zu retten - Literatur und Kunst im Heinrich-Böll-Haus Langenbroich

Noch während der Umbauphase des ehemaligen Wohnhauses Heinrich Bölls in Langenbroich zog der erste Künstler ein. Seither finden hier in Langenbroich verfolgte und diskriminierte Stipendiaten, zumeist Schriftsteller, die in ihrer Heimat unter erschwerten Bedingungen leben und arbeiten, Zuflucht. Alle Gäste des Hauses, die in der Zeit von 1990-1994 aufgenommen wurden, werden in dem Bilder- und Lesebuch mit einem Porträt, einer Kurzbiographie und Auszügen aus ihrem Werk vorgestellt.

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