Revolution

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30 Jahre Friedliche Revolution: Der Kampf um die Deutung

Kommentar

Drei Jahrzehnte nach der Friedlichen Revolution ist eine Debatte um ihre Aneignung entbrannt. Vor den Wahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen stellt sich die Frage, wer den Kampf um die Deutung gewinnt.

Von Dr. Ellen Ueberschär

7. Mai 1989: Proteste gegen Wahlfälschung in der DDR

Hintergrund

7. Mai 1989: In Leipzig, Berlin und andernorts protestieren Bürger/innen der DDR gegen den Wahlbetrug bei den DDR-Kommunalwahlen. Die Aktionen waren ein Zündfunke für die friedliche Revolution im Herbst 1989.

Von Hans Michael Kloth

Sudans Zivilgesellschaft: Treibende Kraft für Reformen

Hintergrund

Bei den jüngsten Protesten im Sudan waren es vor allem Frauen und junge Menschen, die zum Sturz des langjährigen Herrschers Omar al-Bashir beigetragen haben. Die derzeitige Mobilisierung ist größer, besser vernetzt und vehementer als je zuvor.

6. Europäisches Geschichtsforum: Das Epochenjahr 1917

Das Europäische Geschichtsforum 2017 fragt danach, wie an unterschiedlichen Orten Europas (mit Schwerpunkt auf Ost- und Südosteuropa) an das Epochenjahr 1917 erinnert wird. Aus den dominanten Narrativen können Schlussfolgerungen für die aktuelle Verfasstheit der Regionen gezogen werden.

Von Maria Ugoljew

Der Ungarn-Aufstand als Bruch zwischen Ost und West

Der Ungarn-Aufstand von 1956 wurde vor 1989 im Osten und Westen Deutschlands aus verschiedenen Sichtweisen verfolgt. Wie wurde der Aufstand in der DDR wahrgenommen, wie in der BRD und wie hat sich das im Vergleich zu heute verändert?

Von Anna Frenyó

„Auch Unwerte gehören zur europäischen Tradition“

Ágnes Heller ist eine der bedeutendsten Philosophinnen unserer Zeit. Wir haben mit ihr als Zeitzeugin über den ungarischen Volksaufstand des Jahres 1956 gesprochen und sie zur Krise und Zukunft Europas sowie den Umgang mit Vergangenheit befragt.

Von Eva van de Rakt, Silja Schultheis

Einführung: Der Ungarn-Aufstand 1956

Im Oktober 1956 protestierten ungarische Bürgerinnen und Bürger in einem Volksaufstand gegen die repressive Politik der kommunistischen Partei und gegen die Okkupation des Landes durch die Sowjetarmee. Am 11. November 1956 schlugen sowjetische Streitkräfte den letzten bewaffneten Widerstand in der ungarischen Hauptstadt nieder.

Von Eva van de Rakt, Silja Schultheis, Kristóf Szombati

Friedensnobelpreis: Überraschung für Tunesien

Der Friedensnobelpreis ging an das tunesische Quartett für nationalen Dialog. Die vier Organisationen setzen sich dafür ein, Tunesien in die Richtung einer Demokratie zu führen.

Von Joachim Paul

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