Brasiliens Position auf der COP26 Veröffentlicht: 20. Dezember 2021 Kommentar Brasilien verpflichtet sich mit der Zusage in Glasgow, die Entwaldung bis 2030 zu stoppen und indigene Rechte zu respektieren. Ein echter Waldschutz ist das nicht. Seit Bolsonaro regiert, steigen die Invasionen in Schutzgebiete und indigene Territorien an – und damit auch die Entwaldung. Von Dr. Thomas Fatheuer
Chile vor der Stichwahl: „Es geht um den Schutz der Demokratie“ Veröffentlicht: 13. Dezember 2021 Interview In der Stichwahl um die Präsidentschaft entscheidet Chile am 19. Dezember zwischen dem rechtsextremen José Antonio Kast und dem linksprogressiven Gabriel Boric. Nichtwähler:innen und Antipolitiker:innen könnten bei dieser Richtungswahl den Ausschlag geben. Von Caroline Kassin
Düstere Zeiten für die Pressefreiheit Veröffentlicht: 10. Dezember 2021 Analyse Die Lage der Pressefreiheit in Zentralamerika und Mexiko ist besorgniserregend. Medienschaffende werden von kriminellen Banden und korrupten Politiker*innen bedroht und überwacht. Umso wichtiger ist, dass es Journalist*innen gibt, die trotzdem weiter machen. Von Tobias Lambert
Historischer Wahlsieg in Honduras Veröffentlicht: 9. Dezember 2021 Analyse Die progressive Kandidatin Xiomara Castro erringt als erste Frau das Präsidentenamt. Nun hat sie große Herausforderungen vor sich: Der grassierenden Korruption und Straflosigkeit ein Ende zu setzen sowie die Gewalt, Drogen- und Bandenkriminalität in den Griff zu kriegen. Von Ingrid Wehr und Marco Pérez Navarrete
Vorwort zum Dossier Veröffentlicht: 1. Dezember 2021 Vorwort Die Vorstellung, dass das Internet per se ein demokratischer Raum sei, hat schon lange nichts mehr mit der Realität zu tun. Einige wenige Großkonzerne beherrschen und kontrollieren mit ihren sozialen Plattformen den virtuellen Raum und bestimmen die weltweiten Nutzungsbedingungen und Kommunikationsregeln. Andererseits hat das Internet sozialen Bewegungen, alternativen Medien und Menschenrechtsaktivist/innen neuen Auftrieb gegeben. In diesem Dossier beleuchten wir anhand vieler Beispiele, die Mut machen, wie sich die Digitalisierung in verschiedenen Ländern Lateinamerikas auswirkt und wie die demokratische Teilhabe in der virtuellen Welt garantiert werden kann. Von Ingrid Spiller und Evelyn Hartig
Mexiko: Die LGBTI+-Community geht online Veröffentlicht: 1. Dezember 2021 Hintergrund In der Pandemie hat sich die Organisation Yaaj technisch professionalisiert – und dabei wichtige Erkenntnisse über die Auswirkungen von COVID-19 auf die LGBTI+-Community gewonnen. Von Miguel Fuentes und Paola Santillán
Künstliche Intelligenz und Menschenrechte in Lateinamerika Veröffentlicht: 1. Dezember 2021 Analyse Algorithmen reproduzieren diskriminierende Strukturen und bestehende Machtverhältnisse. KI-gestützte Systeme werden so zur Gefahr für bestimmte Teile der Bevölkerung. Von Laura Alonso Alemany und Luciana Benotti
Brasilien: Die Zivilgesellschaft im Kampf gegen die Pandemie Veröffentlicht: 1. Dezember 2021 Hintergrund Aufklärungsarbeit, Spendenaktionen und die Versorgung mit dem Nötigsten – soziale Netzwerke dienen in Brasilien nicht nur der Verbreitung von Fake News. Von Manoela Vianna
Nicaragua: „Die sozialen Netzwerke können lebensrettend für uns sein“ Veröffentlicht: 1. Dezember 2021 Interview Die Feministin María Teresa Blandón über die Rolle der Technologien in Krisensituationen, zur Entwicklung der Zensur und zur Kriminalisierung virtueller Räume. Von Ingrid Hausinger und María Teresa Blandón
Soziale Ausgrenzung im Cyberspace Lateinamerikas Veröffentlicht: 1. Dezember 2021 Hintergrund Die Vorstellung, dass das Internet per se ein demokratischer Raum sei, hat nichts mit der Realität zu tun. Um die Menschenrechte zu schützen braucht es eine demokratische Governance im Cyberspace. Von Marco Lara Klahr