Zeitgeschichte

Erinnerungskultur und Gedächtnispolitik

Die Behandlung zeitgeschichtlicher Themen in der Heinrich-Böll-Stiftung vermittelt historisches Wissen mit dem Anspruch, Gesellschaft, Politik und staatliche Verfasstheit als historisch bedingt zu begreifen.

Wir fördern die Entwicklung individueller Freiheitsrechte und regen Debatten rund um das Thema „Gerechtigkeit" an.

Unter dem Stichwort „Vergangenheitspolitik“ ist in den letzten Jahren die NS-Vergangenheit und ihre Bearbeitung in der Nachkriegszeit thematisiert worden.

Außerdem beleuchten wir die Zusammenhänge von Geschichtsdeutungen, Erinnerungspolitik und aktueller Politik. In Beiträgen zur Erinnerungskultur und Gedächtnispolitik versuchen wir ost- und westdeutschen Erfahrungen Raum zu geben.

Aktuelles

Veranstaltungen

Zum Fund der Büchersammlung der Familie Tietz
Chemnitz
Lesekreis zur Frage der Emanzipation, 4. Sitzung
Berlin
Grüne Ideengeschichten
Berlin
Grüne Ideengeschichten
Berlin

Eine grüne Ideengeschichte des Sozialen

Wie die Grünen zu einem sozialpolitischen Profil kamen – was bisher geschah und warum vom Grundeinkommen bis zur Bürger/innenversicherung viel zu diskutieren bleibt.

Von Frank Nullmeier

Helft Sachsen! Mischt Euch ein!

Analyse

Seit Jahrzehnten gibt es in Sachsen Probleme mit Rassismus. Es kommt immer wieder dazu, dass die Regierungsparteien die neonazistischen Aktivitäten ignorieren oder verharmlosen. Die Debatte, wie wir in einer Demokratie leben wollen, kennt keine Landesgrenze. Man muss Unterstützungsangebote machen.

Von Stefan Schönfelder

50 Jahre 1968

Dossier

In unserem Themendossier kommen Stimmen jenseits der studentischen Proteste in Paris, Frankfurt und Berlin zu Wort, nehmen wir eine Inventur der Protestformen vor und sammeln Stellungnahmen und Einschätzungen zu „68“ aus dem Umfeld der Heinrich-Böll-Stiftung. 

Dossiers

Recht und Unrecht auf dem Balkan – 25 Jahre ICTY

Dossier

Welche Bilanz lässt sich ziehen, 25 Jahre nach Gründung des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien? Hat der Haager Gerichtshof dazu beigetragen, die Folgen des Krieges zu überwinden? Unsere Veranstaltung im März 2018 suchte nach Antworten.

Dossier: Tschernobyl - 30 Jahre nach der Katastrophe

Dossier

Am 26. April 1986 explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. In unserem Dossier zum 30. Jahrestag fragen wir, wie Belarus und die Ukraine mit diesen Erfahrungen heute umgehen. Und wir haben die Erfinderin jener Fahne getroffen, hinter der sich die Anti-Atombewegung versammelt hat.

Publikationen

Heinrich Bölls ʼ68: Eine Annäherung in sechs Lektüren

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E-Paper

Böll kommt im Zusammenhang mit ‹1968› eine herausragende Rolle zu: als politisches Vorbild, als öffentliche Figur und als charismatische Persönlichkeit. Was also war, was ist ‹1968› im Hinblick auf den Schriftsteller und Intellektuellen Heinrich Böll?

Die Gründungsgeneration der Grünen

Schutz der Umwelt, Kampf gegen die Atomkraft, für die Gleichberechtigung der Frau, gegen die atomare Aufrüstung: In acht umfangreichen Interviews gibt dieser Band höchst interessante persönliche Eindrücke in die Geschichte der Grünen und in eine Zeit, die das Land verändert hat.

Weitere Artikel zur Zeitgeschichte

Fußball und Verfolgung: Ein Match für Stalin

Hintergrund

In der Sowjetunion wurde das Fußball-System neu organisiert. Das Leben des Menschen sollte über die Arbeit definiert werden – auch seine Freizeit. Der Moskauer Verein Spartak widersetzte sich dieser Logik. Das wurde seinen Gründern zum Verhängnis.

Von Jutta Sommerbauer

Armeniens samtene Revolution: wie geht es nun weiter?

Kommentar

Massenhafter ziviler Ungehorsam brachte den armenischen Machthaber und Premierminister Sersch Sargsjan zu Fall. Die Protestbewegung „Mein Schritt“ erreichte damit einen Sieg, mit dem sie selbst kaum gerechnet hatte. Welche Prozesse und Herausforderungen kommen auf die Armenier/innen und auf die neue Regierung zu?

Von Nino Lejava, Thomas Rabensteiner

Armeniens Samtene Revolution

Nach Massenprotesten ist der armenische Regierungschef und Ex-Präsident Sersch Sargsjan zurückgetreten. Das ist ein wichtiger Schritt zur weiteren Demokratisierung des Landes.

Von Olya Azatyan, Nino Lejava
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