Entwicklungen in der Ukraine

Entwicklungen in der Ukraine

Sonnenaufgang über Kiew. Foto: Robert Sperfeld. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

In loser Folge berichten in diesem Online-Schwerpunkt Partner/innen der Heinrich-Böll-Stiftung aus und über die Ukraine.

Zwei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Wie sind Erfolge und Herausforderungen des gesellschaftspolitischen und ökonomischen Reformprozesses im Land einzuschätzen? Und wie lässt sich der Konflikt im Donbass im Kontext der geopolitischen Krise zwischen der EU und Russland regulieren?

Kurzinterviews

Die Ukraine hat seit den Maidan-Protesten einige bemerkenswerte Entwicklungen vollzogen: Tiefgreifende Strukturreformen im Land haben begonnen.Ein unerwartetes Maß an makroökonomischer Stabilität ist zurückgekehrt. Importabhängigkeiten von Russland haben sich reduziert. Hlib Vyshlinskyi, Geschäftsführer des Center for Economic Strategy, benennt Erfolge und Schwierigkeiten.

Laut Oksana Nechyporenko, Vorstand der zivilgesellschaftlichen Expertenkoalition „Reanimation package of reforms“, sind in der Ukraine vor allem drei Faktoren für den Erfolg des Reformfortschritts entscheidend: Einzelne Reformer/innen in der Regierung und im Parlament, eine wachsame und fachlich kompetente Zivilgesellschaft sowie die kritische Solidarität internationaler Partner.

Zentrales Problem bleibt die Durchdringung von Politik und Gesellschaft durch Korruption. Die systematische Ahndung der Vergehen durch die Gerichte bleibt vorerst eine der größten Herausforderungen. Oleksandr Kalitenko von Transparency International Ukraine gibt einen Überblick.

Helmut Lippelt: Ein Nachruf

Nachruf

Helmut Lippelt, war nicht nur ein Urgestein der Grünen seit ihrer Gründung, sondern zugleich einer der wichtigsten Initiatoren einer eigenständigen grünen Osteuropa-Politik. Wir werden uns in Dankbarkeit an ihn erinnern.

Von Walter Kaufmann

Einführung

Die Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung in Europa

Seit dem Ende des Ost-West-Konflikts 1990 hat sich die Gestalt Europas stark verändert. Aus der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, die 1957 von sechs Mitgliedstaaten gegründet wurde, ist die Europäische Union mit gegenwärtig 28 Mitgliedern geworden.

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Berlin

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Aktuelle Beiträge

Wie europäische Gelder alte Atom-Meiler in der Ukraine am Laufen halten

Im November 2016 wird die neue Schutzhülle über den Unglücksreaktor in Tschernobyl geschoben. Es ist nicht die einzige Baustelle, wenn es um die Nuklearsicherheit der Ukraine geht. Europäische Finanzhilfen müssen endlich an ein umfassendes Sicherheitskonzept gebunden werden.

Von Andriy Martyniuk

Osteuropa auf dem Weg zur Energiewende

Veranstaltungsbericht

Der weitgehende Umstieg auf erneuerbare Energieträger bis 2050 ist auch für die Ukraine und Belarus technisch möglich und ökonomisch sinnvoll. Zu diesem Schluss gelangen die Szenarien, deren Ergebnisse am 8. Dezember 2017 präsentiert wurden.

Von Robert Sperfeld

Identitäten und Erinnerungslandschaften

Veranstaltungsbericht

Das sowjetische Erbe ist in den Nachfolgestaaten der UdSSR nach wie vor lebendig. Es dient der Vergewisserung einer eigenen Identität – in positiver Aufnahme oder kritischer Abgrenzung zu dieser. Diese aufgespaltenen Erinnerungslandschaften waren Gegenstand einer Tagung.

Von Silvia Stöber

Ukraine: Wie kämpft die Gesellschaft gegen Fake News und für Demokratie?

Die Podiumsgäste diskutierten die Rolle der Medien als einem der wichtigsten Schauplätze des Konflikts mit Russland. Welche Lehren für das Land selbst und für die Zivilgesellschaften in anderen europäischen Ländern können aus den aktuellen Erfahrungen mit Desinformation gezogen werden?

Von Robert Sperfeld
Alle Beiträge zum Thema "Ukraine"

Englische Beiträge

A new attempt to resolve the Ukraine conflict

The Minsk agreement has come to a standstill. From Ukraine can't accept bogus elections in Donbass and grant autonony to puppet republics while Russia simultaneously expand its power in the region.

Von Ralf Fücks, Marieluise Beck

Alltagseindrücke aus der Ukraine

Lviv: Kultur vereinigt! Statt immer nur Krieg

Im Ausland ist die ukrainische Kultur fast unbekannt. Die Menschen in Lviv wollen das ändern: Trotz des Krieges lebt die Kunst in ihrer Stadt wieder auf. Der letzte Teil unserer Serie über den neuen Alltag der Ukraine.

Von Donata Hasselmann, Miriam Kruse

Donata Hasselmann und Miriam Kruse sind Stipendiatinnen der Heinrich-Böll-Stiftung. Im Frühjahr 2015 reisten sie sechs Wochen durch die Ukraine, sprachen mit Menschen und berichteten für uns über den neuen Alltag in der Ukraine aus Kiew, Kharkiv, Dnepropetrovsk und Odessa.

Krisenfrühling in Kiew

Es ist Frühling eingekehrt in Kiew, aber die scheinbare Idylle kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Osten des Landes Krieg herrscht. Zwei Stipendiatinnen der Heinrich-Böll-Stiftung reisen sechs Wochen durch die Ukraine und sprechen mit den Menschen vor Ort.

Von Donata Hasselmann, Miriam Kruse

Eindrücke aus Dnipropetrovsk

Von zerrütteten Familien und alternativem Internet-TV: Zwei Stipendiatinnen der Heinrich-Böll-Stiftung berichten über den neuen Alltag in der Ukraine.

Von Donata Hasselmann, Miriam Kruse

Odessa: Von Menschen, die sich vom Krieg nicht einnehmen lassen wollen

In Odessa stehen sich pro-russische und pro-ukrainische Bürger/innen gegenüber. Der politische Streit zehrt nicht nur an den Nerven, sondern hat vielen Menschen bereits das Leben gekostet. Der vierte Teil unserer Serie: Alltagseindrücke aus der Ukraine.

Von Donata Hasselmann, Miriam Kruse

Kharkiv: Eine Stadt am Rande der Kriegszone

Kharkiv, eine Stadt in der Ostukraine. Keine 300 Kilometer sind es bis zu den Gebieten der Separatist/innen. Flüchtlinge suchen hier Schutz. Die Zivilbevölkerung organisiert Unterkünfte, Lebensmittel und unterstützt die Armee.

Von Donata Hasselmann, Miriam Kruse

Dossier

Konferenz-Dossier: Ukraine, Russland und die EU

Ein Jahr nach der Krim-Annexion analysierten und diskutierten Expertinnen und Experten aus Europa und den USA im Rahmen der internationalen Konferenz am 2. März die Antwort Europas auf die russische Intervention in der Ukraine. Zur Konferenz-Dokumentation mit Beiträgen, Audios und Fotos.

Feed: Russland-Blog

Russland ist keine Demokratie. Aber auch keine Diktatur. Russland fremdelt mit dem Westen. Ist aber auch nicht sein Feind. Russland war jahrhundertelang Imperium und muss nun, eher unwillig, Nationalstaat werden. Der Weg dorthin ist widersprüchlich. Jens Siegert, Leiter des Moskauer Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, schaut auf seinem Russland-Blog hinter die alltäglichen Meldungen und kommentiert sie. Hier die aktuellsten Beiträge.

Dokumentation

Europäisches Geschichtsforum 2014

Zum vierten Mal fand am 13. und 14. November das Europäische Geschichtsforum statt. Die Tagung widmete sich dem Thema „1914-2014: Geschichte im Dienst von Krieg und Propaganda“, das sie mit dem Fokus auf die Ukraine und den Westbalkan untersuchte.

Ukraine-Dossier 2009-2013

Dossier: Die Ukraine auf dem Weg zur Demokratie

Auch nach zwei Jahrzehnten Unabhängigkeit und Transformation zeigt die Ukraine noch immer große Demokratiedefizite. Ein Schritt zurück zur Autokratie ist bei der andauernden politischen und wirtschaftlichen Krise nicht ausgeschlossen. Analysen und Berichte zum Thema finden Sie in unserem Dossier.