Dossier: 50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen

Dossier: 50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen

Vor der Knesset — Urheber/in: marcusfrieze (Flickr). CC-BY-NC-ND 2.0

Im Mai 2015 jährt sich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel zum fünfzigsten Mal. In diesem Dossier beleuchten wir die vielfältigen Facetten dieses besonderen Verhältnisses und werfen einen Blick zurück und einen nach vorne.

Am 29. und 30. April fand zudem in Berlin eine Konferenz zum Stand und den Perspektiven des deutsch-israelischen Verhältnisses statt.

Überblicke

Solidarität, Empathie und Kritik

Besondere Beziehungen – Besondere Verantwortung: Die Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung erkundete am 29. und 30. April den Stand des deutsch-israelischen Verhältnisses. Eine Dokumentation der Veranstaltung.

Von Stefan Schaaf

Israel und die Shoah

Wie mit der Shoah umgehen? Eine Frage, die sich in Israel jede Generation erneut stellt - und die auch heute wieder leidenschaftlich diskutiert wird. Der israelische Historiker Yehuda Bauer über die tiefe Wunde des Völkermords.

Von Yehuda Bauer

Stetig auf und ab

Das Verhältnis zwischen Deutschland und Israel ist und war nicht nur wegen der Vergangenheit, sondern auch wegen der Gegenwart nie leicht – eine Chronologie der Brennpunkte im gegenseitigen Verhältnis.

Von Martin Kloke

Von der Einzigartigkeit zur Staatsräson

Die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland glichen häufig zwei Monologen: Die einen sagten "Nie wieder Krieg", die anderen "Nie wieder wehrlos". Dass sich die Kontakte dennoch so gut entwickelt haben, grenzt an ein Wunder.

Von Shimon Stein, Mordechay Lewy

Videomitschnitte der Konferenz

Einstellungen

Deutschlands Israel

Zwei Studien haben die Einstellungen in der Bevölkerung untersucht: Während Deutschland einen guten Ruf als Reiseziel und verlässlicher Verbündeter genießt, dominieren hierzulande die Kritik an Israel und eine historische Schlussstrichmentalität.

Von Marianne Zepp

Ausgewandert

Das Unbehagen in der Diaspora

Immer mehr Israelis lassen sich in Berlin nieder – ein Thema, das in den Weltmedien zuletzt große Beachtung fand und Gegenstand politischer Debatten war. Mit ihrer Übersiedlung lassen sie die israelische Identitätspolitik keineswegs hinter sich.

Von Yael Almog

Polemisch

Was war eigentlich mit der DDR?

DDR und Israel:  Anfangs noch voller Hoffnung blickte die DDR auf die israelische Kibbuz-Bewegung. Doch erlebten Jüdinnen und Juden in der DDR Feindseligkeit und Verfolgung.

Von Jenny Hestermann

Diplomatisch

Vermittlerin

Mein deutsch-israelischer Seiltanz

Unsere Autorin ist Tochter zweier Holocaust-Überlebender und wanderte 1979 nach Israel ein. Seitdem versucht sie, Deutschen den Alltag in Israel nahezubringen. Für ihre Tochter ist sie eine realitätsfremde Pazifistin. Ein Erfahrungsbericht über die Chancen des Dialogs.

Von Anita Haviv-Horiner

Weitere Artikel zu Israel

Gender in Israel: So komplex wie das Land selbst

Wie steht es um die Gleichberechtigung in Israel? Eine Bestandsaufnahme der israelischen Autorin Sarit Yishai-Levi, die zu Gast bei den deutsch-israelischen Literaturtagen vom 11. bis zum 15. April 2018 in Berlin ist.

Von Sarit Yishai-Levi

Der israelisch-palästinensische Konflikt unter Trump

Donald Trump hat mit seiner Abkehr von der Zwei-Staaten-Lösung eine fundamentale Änderung der amerikanischen Politik im Nahen Osten eingeleitet. Das hat in Israel nicht nur die Siedlerbewegung ermutigt, sondern auch die Debattenlage im ganzen Land schlagartig verändert.

Von Kerstin Müller, Oz Aruch

Einführung

Unsere Arbeit im Nahen Osten und in Nordafrika

Einführung

Wir sind in der Region Nahost und Nordafrika mit fünf Büros in Tel Aviv, Ramallah, Beirut, Tunis und Rabat vertreten. Von dort aus fördern wir Projekte in Israel, Palästina, Jordanien, Libanon, Syrien, Irak, Tunesien und Marokko. Das Iran-Programm und die Ägyptenarbeit der Stiftung werden von Berlin aus gesteuert.

Veranstaltungen

-
des international ausgezeichneten Fotografen Robin Hammond
Berlin
Es gibt weitere Folgetermine

Kontakt

Newsletter

 

Das Nahost & Nordafrika Update informiert sie maximal einmal im Monat über Themen, Dossiers und Veranstaltungen aus der Region.

Mit dem Abonnieren des Newsletters erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre personenbezogenen Daten elektronisch gespeichert werden, um Informationen von der Heinrich-Böll-Stiftung zu erhalten. Sie können der Nutzung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Mehr zum Datenschutz finden Sie hier.

Nachrichten und Analyse

Iran-Report

Unser monatlich erscheinender Iran-Report von Bahman Nirumand bietet einen Überblick über die innenpolitische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Iran und der iranische Außenpolitik.

Dossier

Zum Dossier

Das englischsprachige Webdossier "Tough Love? The Future of US-Israel Relations" unseres Büros in Washington beleuchtet die Beziehungen zwischen USA und Israel.

Videos