Fleischatlas 2016 - Deutschland Regional

Fleischatlas 2016 - Deutschland Regional

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Der große Strukturwandel

Viehhaltung und Fleischproduktion in Deutschland ändern sich schnell. Fast überall geben Betriebe auf. Doch die Erzeugung steigt, und bei gleichbleibendem Verbrauch nehmen die Exporte zu.

Von Tobias Reichert

Fleischatlas 2016 - Deutschland Regional

Immer mehr Menschen möchten wissen, wie ihre Lebensmittel und vor allem das Fleisch, das sie essen, hergestellt werden. Der neue Fleischatlas 2016 – Deutschland Regional wirft einen Blick in die Bundesländer und zeigt, wie die gesellschaftlichen Ansprüche und die Realität der Fleischproduktion an vielen Orten weit auseinanderklaffen.

Downloads zum Fleischatlas Regional

Der Fleischatlas Regional liegt in einer gedruckten Version vor, als PDF und als Online-Dossier. Alle Grafiken und Texte stehen unter der offenen Creative Commons Lizenz CC-BY-SA. Das heißt: Sie können unter Einhaltung dieser Bedingungen alle Inhalte des Atlas weiterverwenden, bearbeiten, veröffentlichen.

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Es ist noch nicht vorbei

Seit 2012 wurden viele neue Anlagen für Masthähnchen und Schweine beantragt und genehmigt – trotz Umweltbelastung, Tierwohldiskussion und Überproduktion. Die Zentren bilden Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Von Katrin Wenz

Mindestlohn für Mindest-Image

Schlechter Ruf, öffentlicher Druck und politische Maßnahmen verändern die Fleischbranche – langsam. Doch die Arbeit wird nicht weniger hart, und die Rumänen und Bulgaren werden ihre ausbeuterischen Vermittler nicht los.

Von Marcel Sebastian

Kampf um die chemische Keule

Glyphosat ist ein Unkrautvernichtungsmittel mit weltweitem Milliarden-Umsatz. Nebenwirkung: Es macht Pflanzen resistent, die es eigentlich zerstören soll. Ob die Agrochemikalie auch Krebs verursachen kann – darüber streiten in der EU die Fachleute mit ungleichen Waffen.

Von Christine Chemnitz
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Der Wandel in der Tierhaltung ist keine Bedrohung für den Berufsstand, sondern eine Chance für eine zukunftsorientierte bäuerliche Landwirtschaft.

Hamburg, Bremen, Berlin: Gute Nahrung für die Stadt

Die Stadtstaaten stellen für Biohöfe mit Fleisch-, Milch- oder Eiererzeugung einen großen Absatzmarkt dar. Zahlreiche Initiativen arbeiten daran, die urbane Kundschaft mit der regionalen Produktion zu vernetzen.

Von Christine Pohl, Jan Urhahn
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Immer mehr mittlere und kleine Betriebe geben die Tierhaltung auf, während neue Megaställe bewilligt werden - nur mehr Druck auf die Fleischindustrie verändert die Strukturen.

Nordrhein-Westfalen: Menschen, Tiere, Immissionen

Zwischen Rur und Weser leiden Böden und Gewässer, durch die Tiermast belastet. Die Schweinehaltung dominiert in Westfalen, Mais als Futtermittel wächst im Rheinland. Hinzu kommen die Soja-Importe aus Übersee.

Von Clara Beck, Pia Niehues, Ulrich Steinsiepe

Bayern: Die kleine Alternative zum großen Schlachthof

Wer Fleisch – auch Öko-Ware – verzehrt, muss das Töten von Tieren akzeptieren. Großschlachthöfe stehen in der Kritik. Doch es geht auch dezentral. Bauern im Allgäu wollen es mit der mobilen Schlachtbox vormachen.

Von Elisabeth Waizenegger, Michael Finger, Andrea Eiter

Baden-Württemberg: Klasse statt Masse

Viele Betriebe setzen auf möglichst hochwertige regionale tierische Erzeugnisse – vom Fleisch über die Milch bis zum Honig. Neue Kennzeichnungen und Labels entstehen und sollen die Kaufentscheidungen erleichtern.

Von Andreas Greiner

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