Dossier zum Fleischatlas 2016 - Deutschland Regional

Dossier zum Fleischatlas 2016 - Deutschland Regional

von

Immer mehr Menschen wertschätzen eine bäuerliche Landwirtschaft und suchen Wege des nachhaltigen Konsums. Dennoch setzen Bundesregierung und Fleischindustrie auf eine Ausweitung der Fleischproduktion. Der Fleischatlas Regional möchte diese Gegensätze aufzeigen und helfen, eine grundlegende Trendumkehr einzuleiten.

von

Viehhaltung und Fleischproduktion in Deutschland ändern sich schnell. Fast überall geben Betriebe auf. Doch die Erzeugung steigt, und bei gleichbleibendem Verbrauch nehmen die Exporte zu.

Cover Fleischatlas 2016 Deutschland Regional

Immer mehr Menschen möchten wissen, wie ihre Lebensmittel und vor allem das Fleisch, das sie essen, hergestellt werden. Der neue Fleischatlas 2016 – Deutschland Regional wirft einen Blick in die Bundesländer und zeigt, wie die gesellschaftlichen Ansprüche und die Realität der Fleischproduktion an vielen Orten weit auseinanderklaffen.

Der Fleischatlas Regional liegt in einer gedruckten Version vor, als PDF und als Online-Dossier. Alle Grafiken und Texte stehen unter der offenen Creative Commons Lizenz CC-BY-SA. Das heißt: Sie können unter Einhaltung dieser Bedingungen alle Inhalte des Atlas weiterverwenden, bearbeiten, veröffentlichen.

Hier finden Sie alle Grafiken in unterschiedlichen Formaten zum Download.

von

Seit 2012 wurden viele neue Anlagen für Masthähnchen und Schweine beantragt und genehmigt – trotz Umweltbelastung, Tierwohldiskussion und Überproduktion. Die Zentren bilden Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

von

Schlechter Ruf, öffentlicher Druck und politische Maßnahmen verändern die Fleischbranche – langsam. Doch die Arbeit wird nicht weniger hart, und die Rumänen und Bulgaren werden ihre ausbeuterischen Vermittler nicht los.

von

Glyphosat ist ein Unkrautvernichtungsmittel mit weltweitem Milliarden-Umsatz. Nebenwirkung: Es macht Pflanzen resistent, die es eigentlich zerstören soll. Ob die Agrochemikalie auch Krebs verursachen kann – darüber streiten in der EU die Fachleute mit ungleichen Waffen.

Grafik Hessen
von

So karg das Land im Norden ist – seine Milchbauern sind experimentierfreudig. Doch die Geflügelwirtschaft expandiert. Und wo ein Schlachthof wächst, kommen auch die Mäster.

Der Wandel in der Tierhaltung ist keine Bedrohung für den Berufsstand, sondern eine Chance für eine zukunftsorientierte bäuerliche Landwirtschaft.
von

Die Stadtstaaten stellen für Biohöfe mit Fleisch-, Milch- oder Eiererzeugung einen großen Absatzmarkt dar. Zahlreiche Initiativen arbeiten daran, die urbane Kundschaft mit der regionalen Produktion zu vernetzen.

Immer mehr mittlere und kleine Betriebe geben die Tierhaltung auf, während neue Megaställe bewilligt werden - nur mehr Druck auf die Fleischindustrie verändert die Strukturen.
Grafik NRW
von

Zwischen Rur und Weser leiden Böden und Gewässer, durch die Tiermast belastet. Die Schweinehaltung dominiert in Westfalen, Mais als Futtermittel wächst im Rheinland. Hinzu kommen die Soja-Importe aus Übersee.

von

Wer Fleisch – auch Öko-Ware – verzehrt, muss das Töten von Tieren akzeptieren. Großschlachthöfe stehen in der Kritik. Doch es geht auch dezentral. Bauern im Allgäu wollen es mit der mobilen Schlachtbox vormachen.

von

Viele Betriebe setzen auf möglichst hochwertige regionale tierische Erzeugnisse – vom Fleisch über die Milch bis zum Honig. Neue Kennzeichnungen und Labels entstehen und sollen die Kaufentscheidungen erleichtern.

von

Die Massentierhaltung zeigt Folgen. Nitrate im Boden, Ammoniak in der Luft, kaum neue Arbeitsplätze – doch die Landesregierung fördert unverdrossen weiter.

Das könnte Sie auch interessieren...

Nachdem der Fleischatlas 2013 gezeigt hat, welche Auswirkungen Europas Fleischkonsum auf die Schwellen- und Entwicklungsländer und aufs Klima hat, bringt der Fleischatlas 2014 Licht ins Dunkel des Big Business Fleisch. Hier finden Sie alle bisherigen Ausgaben des Atlas sowie alle weiteren Veröffentlichungen rund um die Publikation.

Nach der Demo: Supp'n Talk in der Heinrich-Böll-Stiftung
von

Massenproduktion und Megaställe sind Alltag in Deutschland. Um einen Wandel in der Fleischindustrie einzuleiten, braucht es politischen und zivilgesellschaftlichen Druck. Ein Überblick über die neuesten Entwicklungen.

Der Bodenatlas liefert Daten und Fakten über die Bedeutung und den Zustand von Land, Böden und Ackerflächen in Deutschland, Europa und weltweit. In zahlreichen Grafiken und Textbeiträgen bietet der Atlas einen aktuellen Einblick in den Zustand und die Gefährdung der Böden, von denen wir leben.

Nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen 2009 geht es bei der COP 21 in Paris erneut um ein global verbindliches Klimaabkommen. Wir sind zwei Wochen mit unseren internationalen Partnern vor Ort und berichten.