Kohle

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Wer trägt die Folgekosten des Braunkohlebergbaus? Ob das Finanzierungsmodell der unternehmensinternen Rückstellungen sicherstellt, dass die Kosten tatsächlich von den Verursachern getragen werden, ist äußerst fraglich. Der vorliegende böll.brief befasst sich daher mit den Risiken der bisherigen Rückstellungspraxis und Schritten zu deren Begrenzung.

In diesem böll.brief erörtern wir, welche Maßnahmen im Stromsektor ergriffen werden können – vor dem Zieldreieck Klimaschutz, Versorgungssicherheit und vertretbarer Preise. Wir konzentrieren uns dabei auf regulatorische Ansätze zur Eindämmung der Kohleverstromung. Zudem beleuchten wir den Vorschlag, einen Runden Tisch zur Herstellung eines "Nationalen Kohlekonsens" einzuberufen.

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Neuer Schwung, ungewöhnliche Allianzen, handfeste Erfolge – ist die Divestment-Bewegung ein entscheidender Faktor gegen den Klimawandel? Diese Frage stellt sich Reinhard Bütikofer, Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei und Mitglied des Europäischen Parlaments.

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Die Stadt Münster hat nachhaltige und soziale Mindeststandards für kommunale Finanzanlagen beschlossen. Es könnte der Beginn einer neuen wirtschaftlichen Bewegung sein - der "Dekarbonisierung".

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Auf einen großen Kompromiss im Kohlestreit zielt der „Elf-Punkte-Plan“ von Agora Energiewende. Demnach muss 2040 Schluss sein mit der Kohle. Was genau steht drin? Stefanie Groll hat nachgelesen und Schlüsse gezogen.

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Südafrika ist in von Kohle abhängig, gilt aber auf trotzdem als eine der führenden Nationen in Sachen Klimaschutzpolitik. Wie passt das zusammen? Ein Interview mit dem Wissenschaftler Richard Worthington.

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Die ukrainische Energieversorgung stand bisher auf zwei Säulen: Kohle und Atomkraft. Doch durch den Krieg in der Ostukraine hat das Land die Kontrolle über seine eigenen Kohleressourcen weitgehend verloren. Eine Analyse.

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Die Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) zielt darauf ab, die Transparenz der Zahlungsströme im Rohstoffsektor zu erhöhen. Worauf kommt es bei der deutschen EITI-Umsetzung an und warum sollte sie nicht isoliert betrachtet werden?

Wachstum durch den Ausbau erneuerbarer Energien ist möglich. Das zeigt die Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung über die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch.

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Aus dem bisher fragmentierten Anti-Kohle-Protest ist spätestens mit der Aktion "Ende Gelände" eine umfassende soziale Bewegung geworden. Wie konnte das gelingen?

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