Dossier: Understanding Southeast Asia

Dossier: Understanding Southeast Asia

Thida Khus ist Vorstand von SILAKA, einer kambodschanischen NRO, die sich seit 1997 für die verstärkte Beteiligung von Frauen in der kambodschanischen Gesellschaft einsetzt. Vor ihrem Vortrag in der Heinrich-Böll-Stiftung haben wir ihr einige Fragen gestellt.

In ihrer Vorlesung zu Genderpolitik erläutert die kambodschanische Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Thida Kus, wie es um die Rechte der Frauen zwanzig Jahre nach Peking in den ASEAN-Staaten bestellt ist.

von

Flüchtlinge in Südostasien leben in rechtlichen Grauzonen. Schikane, Festnahme und Inhaftierung sind an der Tagesordnung. Besonders betroffen sind Rohingya-Flüchtlinge, sie wurden von den internationalen Medien vergessen.

Über das Dossier

Foto: Montage HBS/Manfred Hornung; shutterstock.com Anuchit Kamsongmueang. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Am 31. Dezember 2015 soll mit der ASEAN Economic Community (AEC) ein gemeinsamer Binnenmarkt entstehen. Wer profitiert davon? Wie kann man Armut, Landraub und Umweltzerstörung begegnen? Unser Dossier zur Vorlesungsreihe "Understanding Southeast Asia" gibt Einblicke in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der zehn ASEAN-Länder.

Audio-Mitschnitte der Veranstaltungen (engl.)

Migration in Südostasien

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Die Arbeits- und Lebensbedingungen von Arbeitsmigranten in der ASEAN-Region sind unmenschlich. Um die Situation zu verbessern, bedarf es einer stärkeren Fokussierung auf die politischen Prozesse, die Migrationsindustrie und die Verantwortung der Arbeitgeber.

sketch Prum Vannak
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In Zeiten erhöhter wirtschaftlicher Integration in ASEAN ist die offizielle Rhetorik rund um Migration eine des freien Arbeitsmarkts, der Möglichkeiten und des Austauschs. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass das Migrationsmanagement der ASEAN in der Tat eher eine "Politik der Rückführung“ ist.

Einführung

Ein wichtiges Anliegen der Stiftungsarbeit in Asien liegt darin, die vielfältigen gesellschaftspolitischen, ökonomischen und ökologischen Dynamiken, sowie die wachsende globale Rolle der Region zu verstehen und einen Dialog zwischen Akteuren in Europa und Asien zu fördern.

Kontakt

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Veranstaltungen

Jul 05
Die Alternative zum G20-Gipfel in Hamburg
Hamburg
Jul 06
Die Alternative zum G20-Gipfel in Hamburg
Hamburg

ASEAN und AEC

Smog in Singapur: das Gleichgewicht zwischen Umweltschutz und Wirtschaftswachstum ist noch nicht gefunden
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Die ASEAN unternimmt zwar immer größere Anstrengungen, ein Gleichgewicht zu finden, doch die ökologischen Aspekte stehen weiterhin im Schatten der wirtschaftlichen Integrationsagenda.

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Die Spannung zwischen den Erfordernissen der "Markt Souveränität" und dem tief verwurzelten Prinzip der "Staatssouveränität" autoritärer Oligarchien wird die Ergebnisse des laufenden Regionalisierungsprozesses in Südostasien bestimmen.

Bangkok, Thailand
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Die südostasiatischen Städte spielen eine zentrale Rolle in der Entwicklung der ASEAN-Wirtschaftsgemeinschaft, die bis Ende 2015 realisiert sein soll. Über den Zusammenhang und die Folgen von Wirtschaftswachstum, Urbanisierung und Armut in der Region.

Holzfabrik in Binh Duong, Vietnam
von

Eine neoliberale Agenda treibt die Wirtschaftsgemeinschaft ASEAN voran. Manche hegen hohe Erwartungen, Vietnam und andere Länder fürchten sich davor. Über die Perspektiven des Projekts und eine visionäre Alternative.

Weitere Artikel über Asien

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Trotz wachsender Wirtschaft in Indien leiden weiterhin viele Menschen unter Hunger und Mangelernährung. Die Ernährungswissenschaftlerin Veena Shatrugna erklärt, wie Vorstellungen politischer Eliten und höherer Kasten über die „richtige“ Ernährung für Arme hierzu beigetragen haben.

von

Angelina Jolies neuer Film über den Genozid in Kambodscha ist Hollywood pur. Seine eigentliche Bedeutung liegt jedoch jenseits der Leinwand.

Bild von Donald Trump
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Die Tragweite der US-Wahl für den Rest der Welt ist nicht zu unterschätzen. Eine Einordnung aus asiatischer Perspektive.

Mann mit Transparent auf Protestveranstaltung gegen Staudämme beim Weltsozialforum 2004 in Mumbai
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Indien sieht sich gern als „größte Demokratie der Welt“. In der Praxis gibt es jedoch zahlreiche Einschränkungen der Meinungsfreiheit. Der Aktionsraum für zivilgesellschaftliche Organisationen wird zunehmend eingeschränkt.