Stadt Land Ost

Stadt Land Ost

#DerAndereOsten - Regionale Vielfalt in Ostdeutschland gestalten

Dreißig Jahre nach dem Mauerfall laden wir ein zu Gespräch und Austausch über unsere Geschichte, unsere Erfahrungen und unsere Zukunft. Dabei geht es auch darum, die ostdeutschen Erfahrungen anzuerkennen, ohne neue Spaltungen entstehen zu lassen. Nach dem Motto: „Wir müssen reden“ suchen wir gemeinsam mit unseren Landesstiftungen den Austausch mit Ihnen vor Ort.

Wo wir stehen

Über Ostdeutschland reden

Einleitung

30 Jahre Mauerfall nach 40 Jahren Teilung – gehören Sie zu denen, die finden, dass die 40 Jahre DDR doch endlich ins Museum gehören? Verständlich. Für Viele ist „Ostdeutschland“ heute eine Region wie jede andere - wie Rheinland, Ruhrpott oder Harz eben auch. Aber Geschichte und Biografie lassen sich nicht abschütteln wie Staub von den Schuhen. Erfahrungen und Identitäten bleiben und prägen Generationen, die selbst keine gelernten DDR-Bürgerinnen und -Bürger sind. Mehr...

Von Dr. Ellen Ueberschär

Ostdeutschland | Böll.Thema 1/2019

Magazin

Der Osten ist keine soziale und kulturelle Enklave. Der Osten Deutschlands – das sind Menschen, die transformationserprobt sind, erfinderisch und vor allem vielfältig. Das neue Böll.Thema versucht eine Bestandsaufnahme.

Veranstaltungen

Lesung mit Manja Präkels
Zittau
Lesung mit Manja Präkels
Freiberg
Lecture Performance über rechten Online-Aktivismus
Berlin
Lecture Performance über rechten Online-Aktivismus
Chemnitz
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Leben am Grünen Band damals und heute

Weiß, männlich, bürgerlich und westdeutsch

Arbeiterkinder, Frauen und Personen mit Migrationshintergrund sind in den deutschen Eliten vor allem auf Bundesebene weit unterproportional vertreten. Gleiches gilt für Menschen mit einer ostdeutschen Biografie.

Von Michael Hartmann

Der Aufbruch der Ostdeutschen hat nie das ganze Land erreicht

Interview

Thomas Oberender leitet die Berliner Festspiele – und sagt, dass den Ostdeutschen ihr Stolz und ihre Biografien genommen wurden. Tilman Mayer ist Politologieprofessor in Bonn – und findet, dass die Wiedervereinigung eine Erfolgsgeschichte ist. Ein Streitgespräch.

Von Alem Grabovac

Wir in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern

Haltung zeigen in Ostdeutschland

Annalena Schmidt ist Botschafterin für Demokratie und Toleranz und Wahlsächsin in Bautzen. Ellen Ueberschär ist Vorstand bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin. Beide haben sich Gedanken gemacht zur aktuellen Verfasstheit von Sachsen, Ostdeutschland, Deutschland und Europa und sind heute bei uns miteinander ins Gespräch gekommen.

Was bedeutet Demokratie? Wie bedeutsam sind die anstehenden Landtagswahlen? Warum brauchen wir eine starke Zivilgesellschaft? Und warum dürfen wir soziale Ungleichheiten nicht hinnehmen?

Mal ehrlich! Flucht und Asyl in Sachsen

Publikation
Menschen sind weltweit auf der Flucht und suchen Asyl. Auch in Sachsen. In diesem Heft finden Sie Fakten zum deutschen Asylsystem, zu den Lebensbedingungen Asylsuchender in Sachsen sowie zu Möglichkeiten, sich für ein menschenwürdiges Asyl in Sachsen zu engagieren.

Politik im autoritären Sog

Dossier
Der Rechtsruck betrifft die ganze Gesellschaft. Grundrechte werden eingeschränkt und das wird rechtspopulistisch begründet. Politik steht in einem autoritären Sog.

Link-Tipps

Engagement belebt ländliche Räume. Unser Partner, das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, zeigt ermutigende Praxisbeispiele.

 Die Amadeu Antonio Stiftung hat zum Ziel, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. 

Die 17 Ziele Ziele für eine nachhaltige Entwicklung in der Praxis: Beispiele aus Mecklenburg-Vorpommern

Was bedeuten die 17 Ziele für Mecklenburg-Vorpommern? In der aktuellen Broschüre wird kurz und nachvollziehbar erklärt, was Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam für mehr Zukunftsgerechtigkeit anpacken müssen. Die vorgestellten regionalen Initiativen - von einer Saatgutkampagne über Gesundheitsversorgung für alle bis zum Moorschutz - sollen dazu ermutigen, selbst aktiv zu werden und verantwortlich zu handeln. Jetzt bestellen oder herunterladen!

Menschen in Ost und West

Stendal Am 22. Januar 2019 waren wir gemeinsam mit dem Theater der Altmark in Stendal und haben mit Engagierten, Politik und Initiativen über die Frage diskutiert, welche Anregungen, Ideen und Impulse es gibt, um den ländlichen Raum zu stärken.

Einige Antworten liefert Euch unser Kurzfilm - schaut doch mal rein. Alle Infos zur Veranstaltung findet ihr hier

Bad Gandersheim Am 23. Januar 2019 haben wir ein öffentliches Fachgespräch mit Engagierten, Politik und Initiativen in Bad Gandersheim über die Zukunft des ländlichen Raums geführt und einen kreativen und optimistischen Blick auf verschiedene Lösungsansätze geworfen. 

Nirgendwo sind die Fragen der Zukunftsfähigkeit der Dörfer und Kleinstädte, Fragen des Sozialen, der Arbeit, der Ernährung, der Energie und des Zusammenlebens so sichtbar wie in ländlichen Regionen und kleinen Städten.

Alle Infos zur Veranstaltung findet ihr hier

Zeit für Rückschau und Blick nach innen

Frauen im Gespräch

Frauen im Aufbruch - 30 Jahre nach 1989: Beim Seminar in Güstrow diskutieren Frauen unterschiedlichen Alters über ihre Prägungen, ihre Umbruchserfahrungen und ihre konkreten Ziele.

Von Renate Heusch-Lahl

Migrant/innen in Dresden und ihr 1989

Dresden 1989 wohnten etwa 190.000 Migrant/innen in der DDR, die die Umbrüche erlebten und zum Teil auch mitgestalteten.

Das Jahr 1989 veränderte auch ihr Leben, häufig sogar dramatisch - ihr gesicherter Aufenthaltsstatus entfiel. Von diesen Wegen durch die Wendejahre in das vereinte Deutschland, von Entscheidungen und späteren Perspektiven erzählen diese Interviews.

Mehr zu den politischen Rahmenbedingungen und über biografische Erfahrungen erzählt dieser Artikel

Dissidenz, Hoffnung und Transformation

Gespräche mit Akteur/innen der DDR-Opposition. Mit den Gesprächen entsteht ein Puzzle von Demokratie, Werteorientierungen und biografischen Bezügen, welches die vielen Ansätze und Ideen darstellt.

Wahlen

Neue Zonen – Ost vs. West?

Wahlanalyse

Eine Analyse der Wahl der AfD und des regionalen Wahlverhaltens. Denn «die AfD-Wählerinnen und -Wähler» gibt es ebensowenig wie «die Ostdeutschen».

Von Sebastian Bukow

Ausstellung

Voll der Osten! – Leben in der DDR: Ausstellung mit Fotos von Harald Hauswald

Über 100 bekannte und unbekannte Fotos von Harald Hauswald führen die Besucherinnen und Besucher in eine Zeitreise in die 80er-Jahre nach Ost-Berlin und die DDR.
Der in Dresden-Radebeul geborene Hauswald zog Ende der 70er nach Ost-Berlin und dokumentierte die DDR aus einem Blickwinkel, der sonst nicht sichtbar war. Mit seinen ungestellten Alltagsszenen erregte er die Aufmerksamkeit der Stasi – Hauswald stand unter Verdacht „staatsfeindlicher Hetze“.

Harald Hauswalds markanten Schwarz­weiß-Fotografien sind nicht nur künstlerisch anspruchsvolle Gesellschaftsporträts, sondern auch politischer Kommentar eines wachen und ironischen Beobachters. Sie sind prägend für die Erinnerung an das Leben in der DDR in den 80ern.

Voll der Osten! – Leben in der DDR: Ausstellung mit Fotos von Harald Hauswald bis zum 31.3.2019 im Barockschloß zu Griebenow. 

Vor dem Dorfgasthaus, Brandenburg, 1984, DDR

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