Srebrenica: Nicht werden, was uns verletzt hat – Nie wieder Veröffentlicht: 10. Juli 2026 Essay 30 Jahre nach dem Völkermord von Srebrenica sind die Fragen nach Taten und Tätern weitgehend geklärt. Offen bleibt, wie die Vergangenheit in die Zukunft wirkt, meint unser Autor. Nihad Kreševljaković
Die poröse Grenze der Verantwortung – Was hat Serbien damit zu tun? Veröffentlicht: 8. Juli 2026 Analyse Einunddreißig Jahre nach dem Genozid von Srebrenica behauptet Belgrad noch immer, Serbiens Verantwortung beschränke sich darauf, ein „Nachbarland" im Bosnienkrieg gewesen zu sein. Dokumente, Urteile und Zeugenaussagen zeichnen ein anderes Bild. Jovana Kolarić
3 Fragen an Aleksandër Trajçe zur albanischen Küste und zur Zukunft der europäischen Biodiversität Veröffentlicht: 9. Juni 2026 interview Die Tourismuspläne für die Narta-Lagune und das Vjosa-Delta sorgen international für Aufmerksamkeit. Im Gespräch erläutert PPNEA-Direktor Aleksandër Trajçe die Konflikte um Naturschutz, Beteiligung und die Zukunft der Küstenentwicklung Albaniens.
Sexualisierte Gewalt im Krieg: Überleben geht vor, was folgt danach? Veröffentlicht: 29. Mai 2026 Interview Wie können Überlebende sexualisierter Gewalt im Krieg und danach unterstützt werden? Drei herausragende Expertinnen: Lina Kushch, Ukraine, Dr. Feride Rushiti, Kosovo und Ajna Mahmić Ćatić Bosnien und Herzegowina, teilen ihre Erfahrungen von Region zu Region zu Gerechtigkeit, Reparationen und bedürfnisorientierter Fürsorge.
Armenien vor der Wahl: Welche Art von Demokratie wird sich durchsetzen? Veröffentlicht: 5. Mai 2026 Analyse Armenien gilt im Südkaukasus oft als Vorbild, insbesondere was die Demokratisierung betrifft. Dabei nimmt die Personalisierung der Macht, die Schwächung der Institutionen und die Polarisierung zu. Die Parlamentswahl wird ein Test demokratischer Resilienz. Eviya Hovhannisyan, Dr. Stefan Meister
Erklärung zur Einstufung der „Memorial-Bewegung“ als extremistische Organisation Veröffentlicht: 16. April 2026 Gemeinsame Erklärung Die Allianz für Resilienz und Sicherheit verurteilt die Entscheidung des Obersten Gerichts der Russischen Föderation, die sogenannte „internationale gesellschaftliche Bewegung Memorial“ in einem nicht-öffentlichen Verfahren als extremistische Organisation einzustufen.
Wie Russland mit Atomreaktoren Soft Power exportiert Veröffentlicht: 31. März 2026 Analyse In den letzten zehn Jahren hat sich der staatliche russische Atomkonzern Rosatom zum weltweit aktivsten Exporteur von Nukleartechnologie entwickelt. Neben dem Bau von Reaktoren etabliert Rosatom dabei ein umfassendes politisch-gesellschaftliches Einflussmodell. Dr. Nelya Rakhimova
Ukraine: Tschornobyl wirkt bis heute in die Zivilgesellschaft Veröffentlicht: 31. März 2026 Analyse Die Bürgerbewegung nach der Katastrophe schuf die Grundlagen, auf denen Umweltengagement in der Ukraine bis heute aufbaut. Die Erinnerung macht klar: Nukleare Risiken sind im Krieg keine abstrakte Gefahr, sondern eine konkrete Bedrohung. Anna Ackermann
Tschornobyl heute: Russland nutzt nukleare Bedrohung im Krieg gegen die Ukraine Veröffentlicht: 31. März 2026 Kommentar Tschernobyl/Tschornobyl wird erneut zum Risiko – diesmal politisch gewollt. Russland setzt Atomstandorte und Stromnetze gezielt als Druckmittel im Krieg gegen die Ukraine ein. Internationale Regeln greifen zu kurz, während das Risiko für ganz Europa wächst. Victoria Voytsitska
Belarus: Trotz Tschernobyl wächst die nukleare Abhängigkeit von Russland Veröffentlicht: 31. März 2026 Analyse Das schwere Trauma der Tschernobyl-Katastrophe von 1986 prägt Belarus bis heute. Fast ein Viertel des Landes wurde damals verseucht. Dennoch führt Langzeitpräsident Alexander Lukaschenko das Land in eine starke nukleare Abhängigkeit von Russland. Nasta Zakharevich