Energiewende

Ortsschild von Prypjat
von

Tschernobyl hatte eine starke Wirkung auf die Umweltbewegung und Umweltpolitik in Ost- und Westeuropa. Hiermit beschäftigt sich jetzt eine Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung.

Windräder auf schneebedeckter Wiese
von

Die Europäische Kommission hat im Rahmen der Energieunion ein Paket mit Gesetzesvorschlägen zur Vollendung des Energiebinnenmarktes vorgelegt. Das Paket verspricht saubere Energie für Europa. Doch was steckt wirklich drin? Ein Kommentar.

G20: Subventionierung und Finanzierung fossiler Brennstoffe
von

Die Regierungen der G20-Staaten subventionieren die Produktion fossiler Brennstoffe gegenwärtig mit 444 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Dies bremst den Ausbau erneuerbarer Energien und wirkt der Erderwärmung nicht entgegen.

Was ist die Energiewende?

Dossiers

Am 26. April 1986 explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. In unserem Dossier zum 30. Jahrestag fragen wir, wie Belarus und die Ukraine mit diesen Erfahrungen heute umgehen. Und wir haben die Erfinderin jener Fahne getroffen, hinter der sich die Anti-Atombewegung versammelt hat.

Obwohl die Energiewende ein Erfolgsprojekt ist, wird in Deutschland immer mehr Strom durch Kohlekraftwerke produziert. Das passt mit der Vorreiterrolle beim Klimaschutz nicht zusammen. Der Schwerpunkt fasst Publikationen und Artikel der Stiftung zum Thema zusammen.

Wie könnte eine gerechte und demokratische Ressourcenpolitik aussehen, die den Korridor zwischen planetarischen Grenzen und der Einhaltung der Menschenrechte respektiert? Das Memorandum "Gerechtigkeit Gestalten – Ressourcenpolitik für eine Faire Zukunft" ist das Ergebnis eines zweijährigen internationalen Dialogprozesses der Heinrich-Böll-Stiftung.

Publikationen

Cover böll.brief "Am Ende ohne Kohle"

Wer trägt die Folgekosten des Braunkohlebergbaus? Ob das Finanzierungsmodell der unternehmensinternen Rückstellungen sicherstellt, dass die Kosten tatsächlich von den Verursachern getragen werden, ist äußerst fraglich. Der vorliegende böll.brief befasst sich daher mit den Risiken der bisherigen Rückstellungspraxis und Schritten zu deren Begrenzung.

Politische Optionen für Klimaschutz und Kohleausstieg

In diesem böll.brief erörtern wir, welche Maßnahmen im Stromsektor ergriffen werden können – vor dem Zieldreieck Klimaschutz, Versorgungssicherheit und vertretbarer Preise. Wir konzentrieren uns dabei auf regulatorische Ansätze zur Eindämmung der Kohleverstromung. Zudem beleuchten wir den Vorschlag, einen Runden Tisch zur Herstellung eines "Nationalen Kohlekonsens" einzuberufen.

Wärmewende 2017 Impulse für eine klimafreundliche Wärmeversorgung

Das böll.brief – Grüne Ordnungpolitik bietet Analysen, Hintergründe und programmatische Impulse für eine sozial-ökologische Transformation. Der Schwerpunkt liegt auf den Politikfeldern Energie, Klimaschutz, Stadtentwicklung sowie arbeits- und wirtschaftspolitischen Maßnahmen mit ökologischem Umbau der Industriegesellschaft.

Alle Publikationen aus dem Ressort Energiewende

Atomkraft

Die Schutzhülle vom Atomkraftwerk in Tschernobyl
von

Im November 2016 wird die neue Schutzhülle über den Unglücksreaktor in Tschernobyl geschoben. Es ist nicht die einzige Baustelle, wenn es um die Nuklearsicherheit der Ukraine geht. Europäische Finanzhilfen müssen endlich an ein umfassendes Sicherheitskonzept gebunden werden.

Mycle Schneider, Claudia Kemfert, Rebecca Harms, Christian Meyer zu Schwabedissen und Ralf Fücks diskutieren den World Nuclear Industry Status Report 2016
von

Ökonomisch gesehen macht Atomkraft keinen Sinn. Sie ist auch keine sichere Energieform für eine CO2-neutrale Gesellschaft, ganz im Gegenteil. Antworten auf viele offene Fragen dazu gab es bei der Vorstellung des World Nuclear Industry Status Report.

Kraftwerk, Industrie, Rauch, Abgase
von

Entgegen des Ziels aus der Atomenergie auszusteigen, werden in einem Papier der Forschungsabteilung der EU-Kommission mögliche Forschungsschwerpunkte im Nuklearbereich angeführt. Eine Analyse der neuesten Entwicklungen und Zusammenhänge.

Atomkraft: Von Tschernobyl bis Fukushima

Weitere Artikel aus dem Ressort

„Green Finance“ und Klimafinanzierung G20
von

Der Begriff „Green Finance“ bezieht sich auf die grundlegenden Veränderungen innerhalb der Finanzströme, mit denen gezielt solche Investitionen unterstützt werden sollen, die der Umwelt und der Gesellschaft zugutekommen.

G20: Nachhaltikeit der Energieversorgung
von

Die deutsche G20-Präsidentschaft verfügt über die Gestaltungskraft und Glaubwürdigkeit, die Weichen in Richtung einer nachhaltigen Energieversorgung weltweit zu stellen. Sie muss diesen Prozess initiieren und mit den G20-Partnern darüber hart verhandeln.

Die Funktionsweise von Solar Radiation Management
von

Im Dezember 2015 haben sich in Paris 196 Regierungen darauf verständigt, die globale Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen. Manche Lösungsansätze schaden dabei mehr als dass sie nutzen.

Green New Deal: Grüne Landwirtschaft mit Sonnenkraft
von

Der Versuch, Umweltschutz- und Wirtschaftsziele miteinander in Einklang zu bringen gestaltet sich schwieriger als gedacht. Die grüne Transformation muss als politische Aufgabe gesehen werden.

Die Heinrich-Böll-Stiftung konzentriert sich im Rahmen ihres Arbeitsprogrammes 2016 auf die Nutzung und Auswirkungen der Ressource Kohle sowie die Ideen für eine europäische Energieunion.

E-Lkw
von

Zustelldienste, Lieferdienste, Kurierdienste - der Wirtschaftsverkehr wächst ständig. Wolfgang Aichinger ist Berater für nachhaltige Mobilität. Veronika Felder sprach mit ihm über E-Fahrzeuge im städtischen Wirtschaftsverkehr.

von

1975 entwarf die damals 21-jährige Aktivistin Anne Lund das "Atomkraft? Nein Danke"-Logo. Im Interview erzählt die Dänin über ihre persönlichen Erfahrungen mit Kernenergie und der Anti-Atomkraft-Bewegung.

"Gorleben stoppen": Protest in Berlin, aufgenommen November 2011
von

2011 beschlossen Bund und Länder einen Neustart bei der Suche nach einem Endlager-Standort in Deutschland. Zentral dabei: die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Über die Tätigkeiten und Erwartungen der Arbeitsgruppe spricht Jan-Hendrik Kamlage.

Arbeiter vor dem Katastrophenreaktor im April 2015 - Der Reaktor erhält derzeit eine neue Schutzhülle
von

Dreißig Jahre nach der weltweit größten Atomkatastrophe in Tschernobyl ist die Ukraine noch immer stark von Kernenergie abhängig. Es ist also höchste Zeit für die Ukraine, den Weg des Ausstiegs aus der Atomtechnologie einzuschlagen.

Marianne Fritzen
von

Heute starb Marianne Fritzen, die große alte Dame der Anti-AKW-Bewegung.

Energiewende

Die Stiftung setzt sich in Deutschland und weltweit für eine Stromversorgung ohne gefährliche Atomkraftwerke und ohne klimaschädliche fossile Energien ein. 100 Prozent Erneuerbare Energien im Stromsektor sind nicht nur möglich sondern auch nötig. Denn nur so verhindern wir eine Klimakatastrophe, werden unabhängig von den begrenzten und zukünftig teuren Öl-, Kohle- und Gasreserven und verlassen uns nicht auf eine nicht kontrollierbare und teure Atomkraft. Deutschland zeigt durch seine „Energiewende“ wie eine Umstellung auf erneuerbaren Strom möglich ist.

Veranstaltungen

Jan 21
Aufwärmen, Diskutieren, Vernetzen
Berlin
Feb 24Feb 25
Workshop
Berlin
Mär 31
5. Kommunalpolitischer Bundeskongress
Gelsenkirchen
Apr 01
5. Kommunalpolitischer Bundeskongress
Gelsenkirchen

Energiewende Blog (ENG)

Subscribe to RSSSubscribe to RSS