Energiewende

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Vom nationalen Alleingang zum europäischen Projekt. Die deutsche Energiewende wird nur erfolgreich sein, wenn mit den europäischen Nachbarn kooperiert wird.

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Am Sonntag entscheidet sich, wer der neue Präsidentschaftskandidat der sozialistischen Partei Frankreichs wird. Der ehemalige Premierminister Manuel Valls oder Benoît Hamon - ein Sozialist mit grünem Programm.

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Tschernobyl hatte eine starke Wirkung auf die Umweltbewegung und Umweltpolitik in Ost- und Westeuropa. Hiermit beschäftigt sich jetzt eine Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung.

Was ist die Energiewende?

Dossiers

Am 26. April 1986 explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. In unserem Dossier zum 30. Jahrestag fragen wir, wie Belarus und die Ukraine mit diesen Erfahrungen heute umgehen. Und wir haben die Erfinderin jener Fahne getroffen, hinter der sich die Anti-Atombewegung versammelt hat.

Obwohl die Energiewende ein Erfolgsprojekt ist, wird in Deutschland immer mehr Strom durch Kohlekraftwerke produziert. Das passt mit der Vorreiterrolle beim Klimaschutz nicht zusammen. Der Schwerpunkt fasst Publikationen und Artikel der Stiftung zum Thema zusammen.

Wie könnte eine gerechte und demokratische Ressourcenpolitik aussehen, die den Korridor zwischen planetarischen Grenzen und der Einhaltung der Menschenrechte respektiert? Das Memorandum "Gerechtigkeit Gestalten – Ressourcenpolitik für eine Faire Zukunft" ist das Ergebnis eines zweijährigen internationalen Dialogprozesses der Heinrich-Böll-Stiftung.

Publikationen

Kohärenz zwischen der G20-Politik und den 17 Zielen für eine Nachhaltige Entwicklung (SDG) steht für Indien hoch auf der Agenda. Der vorliegende Beitrag untersucht die Bereiche Energie- und Klimapolitik; nachhaltige und sozial "inklusive" wirtschaftliche Entwicklung; und Geschlechtergerechtigkeit.

Die Energiewende steht vor neuen Herausforderungen: Erneuerbare Energien müssen zunehmend Einzug in den Markt erhalten, CO²-intensive Technologien ausscheiden – und das bei steigendem Strombedarf. Ein Bericht unserer Gesprächsreihe "Zukunftswerkstatt Deutschland" mit dem Institut der deutschen Wirtschaft.

Wer trägt die Folgekosten des Braunkohlebergbaus? Ob das Finanzierungsmodell der unternehmensinternen Rückstellungen sicherstellt, dass die Kosten tatsächlich von den Verursachern getragen werden, ist äußerst fraglich. Der vorliegende böll.brief befasst sich daher mit den Risiken der bisherigen Rückstellungspraxis und Schritten zu deren Begrenzung.

Alle Publikationen aus dem Ressort Energiewende

Atomkraft

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Im November 2016 wird die neue Schutzhülle über den Unglücksreaktor in Tschernobyl geschoben. Es ist nicht die einzige Baustelle, wenn es um die Nuklearsicherheit der Ukraine geht. Europäische Finanzhilfen müssen endlich an ein umfassendes Sicherheitskonzept gebunden werden.

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Ökonomisch gesehen macht Atomkraft keinen Sinn. Sie ist auch keine sichere Energieform für eine CO2-neutrale Gesellschaft, ganz im Gegenteil. Antworten auf viele offene Fragen dazu gab es bei der Vorstellung des World Nuclear Industry Status Report.

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Entgegen des Ziels aus der Atomenergie auszusteigen, werden in einem Papier der Forschungsabteilung der EU-Kommission mögliche Forschungsschwerpunkte im Nuklearbereich angeführt. Eine Analyse der neuesten Entwicklungen und Zusammenhänge.

Atomkraft: Von Tschernobyl bis Fukushima

Weitere Artikel aus dem Ressort

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Die Europäische Kommission hat im Rahmen der Energieunion ein Paket mit Gesetzesvorschlägen zur Vollendung des Energiebinnenmarktes vorgelegt. Das Paket verspricht saubere Energie für Europa. Doch was steckt wirklich drin? Ein Kommentar.

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Die Regierungen der G20-Staaten subventionieren die Produktion fossiler Brennstoffe gegenwärtig mit 444 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Dies bremst den Ausbau erneuerbarer Energien und wirkt der Erderwärmung nicht entgegen.

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Der Begriff „Green Finance“ bezieht sich auf die grundlegenden Veränderungen innerhalb der Finanzströme, mit denen gezielt solche Investitionen unterstützt werden sollen, die der Umwelt und der Gesellschaft zugutekommen.

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Die deutsche G20-Präsidentschaft verfügt über die Gestaltungskraft und Glaubwürdigkeit, die Weichen in Richtung einer nachhaltigen Energieversorgung weltweit zu stellen. Sie muss diesen Prozess initiieren und mit den G20-Partnern darüber hart verhandeln.

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Im Dezember 2015 haben sich in Paris 196 Regierungen darauf verständigt, die globale Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen. Manche Lösungsansätze schaden dabei mehr als dass sie nutzen.

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Der Versuch, Umweltschutz- und Wirtschaftsziele miteinander in Einklang zu bringen gestaltet sich schwieriger als gedacht. Die grüne Transformation muss als politische Aufgabe gesehen werden.

Die Heinrich-Böll-Stiftung konzentriert sich im Rahmen ihres Arbeitsprogrammes 2016 auf die Nutzung und Auswirkungen der Ressource Kohle sowie die Ideen für eine europäische Energieunion.

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Zustelldienste, Lieferdienste, Kurierdienste - der Wirtschaftsverkehr wächst ständig. Wolfgang Aichinger ist Berater für nachhaltige Mobilität. Veronika Felder sprach mit ihm über E-Fahrzeuge im städtischen Wirtschaftsverkehr.

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1975 entwarf die damals 21-jährige Aktivistin Anne Lund das "Atomkraft? Nein Danke"-Logo. Im Interview erzählt die Dänin über ihre persönlichen Erfahrungen mit Kernenergie und der Anti-Atomkraft-Bewegung.

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2011 beschlossen Bund und Länder einen Neustart bei der Suche nach einem Endlager-Standort in Deutschland. Zentral dabei: die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Über die Tätigkeiten und Erwartungen der Arbeitsgruppe spricht Jan-Hendrik Kamlage.

Energiewende

Die Stiftung setzt sich in Deutschland und weltweit für eine Stromversorgung ohne gefährliche Atomkraftwerke und ohne klimaschädliche fossile Energien ein. 100 Prozent Erneuerbare Energien im Stromsektor sind nicht nur möglich sondern auch nötig. Denn nur so verhindern wir eine Klimakatastrophe, werden unabhängig von den begrenzten und zukünftig teuren Öl-, Kohle- und Gasreserven und verlassen uns nicht auf eine nicht kontrollierbare und teure Atomkraft. Deutschland zeigt durch seine „Energiewende“ wie eine Umstellung auf erneuerbaren Strom möglich ist.

Veranstaltungen

Mai 03
Ein global umkämpfter Rohstoff
Berlin
Mai 10
Geld regiert das Klima - Sind Finanzinstrumente im Klimaschutz Chance oder Bürde für nachhaltige Entwicklung?
Berlin
Mai 18
Eine unendliche Geschichte
Lüneburg
Jun 08
Aktuelle Daten und Fakten zum Zustand der Meere
Hamburg
Jun 28
Strom, Wärme und Verkehr ökologisch modernisieren / The ecological modernization of power, heating and transportation
Berlin

Energiewende Blog (ENG)

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