Stadt Land Ost - 30 Jahre Friedliche Revolution

Stadt Land Ost

#DerAndereOsten

Dreißig Jahre nach der Friedlichen Revolution laden wir ein zu Gespräch und Austausch über unsere Geschichte, unsere Erfahrungen und unsere Zukunft. Dabei geht es auch darum, die ostdeutschen Erfahrungen anzuerkennen, ohne neue Spaltungen entstehen zu lassen. Nach dem Motto: „Wir müssen reden“ suchen wir gemeinsam mit unseren Landesstiftungen den Austausch mit Ihnen vor Ort.

Über Ostdeutschland reden

Einleitung

30 Jahre Mauerfall nach 40 Jahren Teilung: Geschichte und Biografie lassen sich nicht abschütteln wie Staub von den Schuhen. Erfahrungen und Identitäten bleiben und prägen Generationen, die selbst keine gelernten DDR-Bürgerinnen und -Bürger sind. Mehr...

Von Dr. Ellen Ueberschär

Veranstaltungen

Analyse zur Landtagswahl Brandenburg 2019
Potsdam
andere buchseiten: Lesung & Gespräch mit Jana Simon
Rostock
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Eine Exkursion durch Hessen und Thüringen

1989 - Rückblicke auf die Friedliche Revolution

30 Jahre Friedliche Revolution: Der Kampf um die Deutung

Kommentar

Drei Jahrzehnte nach der Friedlichen Revolution ist eine Debatte um ihre Aneignung entbrannt. Vor den Wahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen stellt sich die Frage, wer den Kampf um die Deutung gewinnt.

Von Dr. Ellen Ueberschär

70 Jahre Grundgesetz – und die Verfassungsdebatte vor 30 Jahren

Interview

Am 23. Mai wird das Grundgesetz 70. Es gilt weltweit als gelungene Verfassung und als Glücksfall der deutschen Geschichte. 1989 stand eine Ergänzung zur Debatte. Der Verfassungsrechtler Ulrich K. Preuss im Gespräch über Lernkurven und Zumutungen der liberalen Demokratie.

Von Dr. Anne Ulrich

7. Mai 1989: Proteste gegen Wahlfälschung in der DDR

Hintergrund

7. Mai 1989: In Leipzig, Berlin und andernorts protestieren Bürger/innen der DDR gegen den Wahlbetrug bei den DDR-Kommunalwahlen. Die Aktionen waren ein Zündfunke für die friedliche Revolution im Herbst 1989.

Von Hans Michael Kloth

30 Jahre "Friedliche Revolutionen"

Veranstaltungsbericht
30 Jahre nach den „Friedlichen Revolutionen“ in den ostmitteleuropäischen Staaten sprach der Philosoph Wolfram Tschiche in Jena über die Ideale, die Anliegen und das Erbe ostmitteleuropäischer Dissidenten nach 1989.

Die „Frauen für den Frieden“

1982 wurde in der DDR ein neues Wehrdienstgesetz verabschiedet: Künftig sollten bei einer Mobilmachung auch Frauen eingezogen werden. Dagegen formierte sich Widerstand, Frauen organisierten sich in autonomen Gruppen, den Frauen für den Frieden.
Von Prof. Dr. Ingrid Miethe

5. November 1989: Aufbruchstimmung in der DDR

Stimmen aus der Heinrich-Böll-Stiftung

1989, 5. November: Reinhard Weißhuhn berichtet kurz vor Maueröffnung für die ungarische Szamisdat-Zeitschrift Beszelö über die politische Lage in der DDR. Das Neue Forum signalisiert den Beginn der Legalisierung politisch-oppositioneller Gruppen, es hagelt Resolutionen und Demos, noch gilt das Monopol der Staatspartei SED. Blitzlicht aus der Revolution, bei zu dem Zeitpunkt durchaus offenem Ausgang.

Von Reinhard Weißhuhn

Podcast: Der andere Osten

Podcast: Der Osten als Experimentierfeld für ein neues Landleben: Wie der über Jahrzehnte leergezogene Raum heute von engagierten Leuten neu genutzt und verändert wird - drei Fälle aus Brandenburg, Sachsen und Thüringen.

Erzählcafés

Zeit für Rückschau und Blick nach innen

Frauen im Gespräch

Frauen im Aufbruch - 30 Jahre nach 1989: Beim Seminar in Güstrow diskutieren Frauen unterschiedlichen Alters über ihre Prägungen, ihre Umbruchserfahrungen und ihre konkreten Ziele.

Von Renate Heusch-Lahl

Frauen unter Kontrolle: Geschlossene Krankenanstalten in der DDR

Artikel

„Tripperburgen". So hießen die geschlossenen Stationen zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten, die es in den Bezirksstädten der DDR gab. Die Historikerin Dr. Steffi Brüning beschäftigt sich seit einigen Jahren mit diesem noch immer wenig bekannten DDR-Unrecht.

Von Steffi Brüning

Migrant/innen in Dresden und ihr 1989

Dresden 1989 wohnten etwa 190.000 Migrant/innen in der DDR, die die Umbrüche erlebten und zum Teil auch mitgestalteten.

Das Jahr 1989 veränderte auch ihr Leben, häufig sogar dramatisch - ihr gesicherter Aufenthaltsstatus entfiel. Von diesen Wegen durch die Wendejahre in das vereinte Deutschland, von Entscheidungen und späteren Perspektiven erzählen diese Interviews.

Mehr zu den politischen Rahmenbedingungen und über biografische Erfahrungen erzählt dieser Artikel

Gutes Leben im ländlichen Raum

Zittau-Mittelherwigsdorf: 11. Juni 2019: In der sächsischen Lausitz besprachen sich Engagierte aus Politik, Wirtschaft und Kulturstruktur, wie sie ihren strukturschwachen Raum stärken.
Unser kleines Video gibt einen Eindruck von der konstruktiven Runde.

Stendal: Am 22. Januar 2019 diskutierten im Theater der Altmark Engagierte aus Politik und Initiativen über die Frage, welche Anregungen, Ideen und Impulse es gibt, um den ländlichen Raum zu stärken. Einige Antworten liefert dieser Kurzfilm. Alle Infos zur Veranstaltung findet Ihr hier

Bad Gandersheim: Am 23. Januar 2019 entwickelten Engagierte aus Politik und Initiativen Lösungsansätze für die Zukunft des ländlichen Raums. Alle Infos zur Veranstaltung findet ihr hier

Demokratisches Engagement stärken

Annalena Schmidt ist Botschafterin für Demokratie und Toleranz und Wahlsächsin in Bautzen. Ellen Ueberschär ist Vorstand bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin. Beide haben sich Gedanken gemacht zur aktuellen Verfasstheit von Sachsen, Ostdeutschland, Deutschland und Europa und sind heute bei uns miteinander ins Gespräch gekommen.

Was bedeutet Demokratie? Wie bedeutsam sind die anstehenden Landtagswahlen? Warum brauchen wir eine starke Zivilgesellschaft? Und warum dürfen wir soziale Ungleichheiten nicht hinnehmen?

Mal ehrlich! Flucht und Asyl in Sachsen

Publikation
Menschen sind weltweit auf der Flucht und suchen Asyl. Auch in Sachsen. In diesem Heft finden Sie Fakten zum deutschen Asylsystem, zu den Lebensbedingungen Asylsuchender in Sachsen sowie zu Möglichkeiten, sich für ein menschenwürdiges Asyl in Sachsen zu engagieren.

Flucht und Asyl in Mecklenburg-Vorpommern

Publikation
Menschen sind weltweit auf der Flucht und suchen Asyl. Auch in Mecklenburg-Vorpommern. In der Broschüre finden Sie Fakten zum deutschen Asylsystem, zu den Lebensbedingungen Asylsuchender in Mecklenburg-Vorpommern sowie zu Möglichkeiten, sich für ein menschenwürdiges Asyl zu engagieren.

Politik im autoritären Sog

Dossier
Der Rechtsruck betrifft die ganze Gesellschaft. Grundrechte werden eingeschränkt und das wird rechtspopulistisch begründet. Politik steht in einem autoritären Sog.

Leipziger Autoritarismus-Studie 2018

Publikation

Wie verbreitet sind rechtsextreme Einstellungen in Deutschland? Unser Online-Schwerpunkt mit allen Ergebnissen der neuen Leipziger Studie "Flucht ins Autoritäre: Rechtsextreme Dynamiken in der Mitte der Gesellschaft".

Unser Magazin Böll.Thema: Tickt der Osten wirklich anders?

Grünes Band: Der Todesstreifen wird Biotop

Das Grüne Band, der ehemalige innerdeutsche Todesstreifen, hat sich seit 1989 zu einem der größten und bedeutsamsten Naturschutzprojekte in Deutschland entwickelt. Gleichzeitig steht es, mit seinen Mahnmalen wie Wachtürmen und Grenzpfosten, für die friedliche Überwindung der totalitären SED-Diktatur und der Spaltung Europas. Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie in Sachsen-Anhalt, erklärt im Video die besondere Bedeutung des Grünen Bandes und warum dessen Schutz so ausgesprochen wichtig ist.

30 Jahre Grünes Band – Perspektiven für die Altmark

Veranstaltungsbericht

Am 11. Juli 2019 veranstaltete die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt gemeinsam mit dem BUND Sachsen-Anhalt e.V. in der Hansestadt Salzwedel eine Podiumsrunde anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Grünen Bandes.

Von Rebecca Plassa

Wahlanalysen

Neue Zonen – Ost vs. West?

Wahlanalyse

Eine Analyse der Wahl der AfD und des regionalen Wahlverhaltens. Denn «die AfD-Wählerinnen und -Wähler» gibt es ebensowenig wie «die Ostdeutschen».

Von Dr. Sebastian Bukow

Böll-Landesstiftungen stellen sich vor

Ausstellung

Voll der Osten! – Leben in der DDR: Ausstellung mit Fotos von Harald Hauswald

Über 100 bekannte und unbekannte Fotos von Harald Hauswald führen die Besucherinnen und Besucher in eine Zeitreise in die 80er-Jahre nach Ost-Berlin und die DDR.
Der in Dresden-Radebeul geborene Hauswald zog Ende der 70er nach Ost-Berlin und dokumentierte die DDR aus einem Blickwinkel, der sonst nicht sichtbar war. Mit seinen ungestellten Alltagsszenen erregte er die Aufmerksamkeit der Stasi – Hauswald stand unter Verdacht „staatsfeindlicher Hetze“.

Harald Hauswalds markanten Schwarz­weiß-Fotografien sind nicht nur künstlerisch anspruchsvolle Gesellschaftsporträts, sondern auch politischer Kommentar eines wachen und ironischen Beobachters. Sie sind prägend für die Erinnerung an das Leben in der DDR in den 80ern.

Voll der Osten! – Leben in der DDR: Ausstellung mit Fotos von Harald Hauswald bis zum 31.3.2019 im Barockschloß zu Griebenow. 

Vor dem Dorfgasthaus, Brandenburg, 1984, DDR

Bücher zu Ostdeutschland