Gesellschaft

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In seinem Buch analysiert Ralf Fücks die Gründe für Rassismus, Nationalismus und den Kollaps der politischen Mitte.

Patchwork, Regenbogenfamilie, Alleinerziehende, unverheiratete Eltern, klassische Ehe - Familien sind bunter geworden. Doch vor welchen Herausforderungen steht die "neue Familie"? Die Soziologin Elisabeth Beck-Gernsheim analysiert die Institution Familie im Patchwork-Zeitalter.

Was zeichnet die Diskurse der digitalen Gesellschaft aus? Am 26. Septmeber 2016 hielt Medienwissenschaftlerin Caja Thimm einen Vortrag zum digitalen Strukturwandel der Öffentlichkeit für die Reihe "Auf der Höhe - Diagnosen zur Zeit".

Die Utopisten des 21. Jahrhunderts sind mit Internetfirmen wie Amazon, google und PayPal unvorstellbar reich geworden. Am 10. Oktober 2016 ging der Journalist Gerhard Matzig den Utopien der Internetmilliardäre auf den Grund und warb für die Rehabilitierung visionären Denkens.

Das Umweltbewusstsein in unserer Gesellschaft wächst. Doch im Alltag fällt es uns oft schwer umzusetzen, was wir für richtig halten. Am 4. Oktober stellte Michael Kopatz sein Buch "Ökoroutine. Damit wir tun, was wir für richtig halten" in der Heinrich-Böll-Stiftung vor.

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Die zentrale Konfliktlinie verläuft heute zwischen der offenen Gesellschaft und den diversen Spielarten des Gemeinschaftsradikalismus. Die Herausforderung lautet, den rasanten Wandel der globalen Moderne mit dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Sicherheit in Einklang zu bringen.

Europa ist nicht länger eine Insel der Stabilität in einer unruhigen Großwetterlage. Die politischen Turbulenzen haben inzwischen auch die Kernländer des Westens erfasst. Wie gewinnen wir die Zuversicht zurück, dass wir die Dinge gestalten können, statt ihnen ausgeliefert zu sein? Diesen Fragen wollen wir mit dem vorliegenden Heft nachgehen.

Im Finanzmarktkapitalismus werden Einkommen und Macht nach vormodernen Mustern verteilt, so die These des Hamburger Soziologen Sighard Neckel. Am 30. Mai 2016 sprach er in der Heinrich-Böll-Stiftung über die Illusion gerechter Märkte, ererbte Privilegien und die Wiederkehr ständischer Ungleichheit.

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Die Gesellschaft entsteht aus unermesslich vielen Ichs, die alle etwas Eigenes und Einzigartiges in die Waagschale werfen. Eine inklusive Gesellschaft ist gleichzeitig solidarisch, geprägt durch Anteilnahme und Engagement.

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