Krieg

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4. Europäisches Geschichtsforum 2014

Zum vierten Mal fand am 13. und 14. November das Europäische Geschichtsforum statt. Die Tagung widmete sich dem Thema „1914-2014: Geschichte im Dienst von Krieg und Propaganda“, das sie mit dem Fokus auf die Ukraine und den Westbalkan untersuchte.

„Hagel“, „Tornado“, „Hurrikan“: Der chimärische Krieg

Am 5. Dezember 2014 ist der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch in Bremen mit dem Hannah-Arendt-Preis ausgezeichnet worden. In seiner Dankesrede charakterisiert er die „Krise in der Ukraine“ als Krieg gegen alles Demokratische und die Suche nach einer Antwort als gesamteuropäische Aufgabe.

Von Jurij Andruchowytsch

Aus den Fugen

Das weltpolitische Gefüge ist aus dem Gleichgewicht geraten. Jeden Tag ist von neuen Krisen und Kriegen zu lesen. Doch um die vielen Konflikte zu verstehen, muss man einen Blick in die Vergangenheit werfen. Ein Zwischenruf von Joscha Schmierer.
 

Von Joscha Schmierer

Dossier: Die Macht von Gerüchten im Nahen Osten

Gerüchte erfüllen soziale Funktionen: Sie schweißen zusammen und treiben gleichzeitig Keile zwischen Menschen oder Bevölkerungsgruppen. Über das Netz verbreiten sie sich heute so schnell wie nie. Ein Schwerpunkt über die Rolle von Gerüchten in Syrien und im Libanon.

Psychologische Kriegsführung im libanesischen Bürgerkrieg

Der Libanon ist ein gespaltenes Land mit vielen Fernseh- und Radiosendern. Und mit Bürgern, die es lieben, sich über Facebook, Whatsapp und Twitter auszutauschen. In solch einem Umfeld können Gerüchte leicht außer Kontrolle geraten. Sie können sogar einen Bürgerkrieg befeuern.

Von Christina Förch Saab

Überlebende des Kriegsgefangenenlagers bei Sandbostel im Porträt

Die Fotografin Sarah Mayr hat sich auf die Suche nach ehemaligen Gefangenen des Arbeits- und Kriegsgefangenenlagers Stalag X B bei Sandbostel gemacht. Sieben Überlebende berichten in dieser Foto-Reportage aus ihrem Alltag von Krieg, Gefangenschaft und Widerstand - auch gegen das Vergessen.

Die Geschichte von Sandbostel

Hunderttausende Menschen wurden in Stalag XB gefangen gehalten, mindestens 47.000 russische Soldaten ermordet. Nach Kriegsende wollte sich im Landkreis niemand an die eigene Geschichte erinnern.

Von Sarah Mayr

"Für mich war das der schrecklichste Ort"

Raymond Gourlin war Resistance-Kämpfer bis er 1944 deportiert wurde. Nach der Bombadierung des Lagers in Wilhemshaven begann für ihn und Pascal Vallicioni ein Todesmarsch über hunderte Kilometer - bis er in Sandbostel ankam. Er spricht über den Kanibalismus im Lager und die verweigerte Gedenkarbeit Sandbostels.

Von Sarah Mayr

"Die schlimmste Zeit begann danach - niemand hat uns geglaubt"

Pascal Vallicioni kämpfte in der französischen Resistance. Er war KZ-Häftling in Neuengamme und Zwangsarbeiter in Wilhelmshaven und spricht über seine Zeit im Widerstand, den Alltag im Arbeitslager und die Folgen der erlebten Demütigung.

Von Sarah Mayr

"Wir mussten diesen Aufstand einfach machen"

Wiktor Listopadzki kämpfte im Warschauer Aufstand 1944 gegen die deutsche Besetzung Polens. Als Kriegsgefangener kam er daraufhin in das Lager Stalag X B und musste zur Zwangsarbeit nach Hamburg und Husum.

Von Sarah Mayr

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