Grüne Erzählung III: Was ist die grüne Idee von Teilhabe und Gerechtigkeit?

Grüne Erzählung III: Was ist die grüne Idee von Teilhabe und Gerechtigkeit?

Gerechtigkeit ist eine politische Vokabel, die von allen politischen Strömungen genutzt wird. Der Kongress am 18./19. März 2016 in Berlin nahm neugierig und streitlustig die grundlegenden Weggabelungen eines grünen Gerechtigkeitsanspruchs in den Blick. #grueneerzaehlung

Was ist die grüne Gerechtigkeitserzählung?

Eine kurze Geschichte der grünen Gerechtigkeitsidee

Der Politikwissenschaftler und Philosoph Ole Meinefeld beleuchtet in seinem Aufsatz historische Einschnitte und Meilensteine in der Entwicklung der grünen Gerechtigkeitsidee - ein kurzer Überblick.

Von Ole Meinefeld

Die erste Frage der Gerechtigkeit

Eine gerechte Ordnung ist eine, in der die Regeln und Institutionen der sozialen Kooperation von Formen willkürlicher Herrschaft frei sind, also gegenüber einer jeden beteiligten Person als Freie und Gleiche gerechtfertigt werden können  – und zwar im Modus demokratischer Selbstbestimmung.

Von Rainer Forst

“Die Politik muss sich ihre Werte bewusst machen“

In Teil zwei der Interviewreihe zur grünen Erzählung erklärt die Linguistin Elisabeth Wehling, warum es so wichtig ist, dass die Grünen sich ihrer Werte rückbesinnen, um die Wählerinnen und Wähler wieder von sich zu überzeugen.

Von Laura Völker

Demokratie gestalten

Demokratie ist sowohl die liberale politische Ordnung als auch eine Utopie und ein weitreichendes Versprechen. Unsere Projekte werben für demokratische Verhältnisse und haben die Aufgabe, Demokratie lebendig zu halten und weiterzuentwickeln – in der Gesellschaft, in Parteien und Institutionen. Hierzu gehören auch Konzepte für gute Migrationspolitik und gerechte Verhältnisse zwischen den Geschlechtern.

International arbeitet die Heinrich-Böll-Stiftung in vielen Krisenregionen, die von Gewalt und Staatszerfall geprägt sind. In dem Zusammenhang fördern wir Programme zur Konfliktbearbeitung, zur Versöhnung und zum Wiederaufbau demokratischer Institutionen.

Böll.Thema

Böll.Thema 2/2016: Die große Verunsicherung

Europa ist nicht länger eine Insel der Stabilität in einer unruhigen Großwetterlage. Die politischen Turbulenzen haben inzwischen auch die Kernländer des Westens erfasst. Wie gewinnen wir die Zuversicht zurück, dass wir die Dinge gestalten können, statt ihnen ausgeliefert zu sein? Diesen Fragen wollen wir mit dem vorliegenden Heft nachgehen.

Fachkommission

Veranstaltungen

Schulung - Kennenlernen & Spielen - für Lehrer*innen und Multiplikator*innen
Stuttgart
Heinz Bude im Gespräch mit Patrick Eiden-Offe
Berlin

Was heißt Inklusion? Zur Orientierungskraft eines aufstrebenden Begriffs

Der Begriff der Inklusion hat in den letzten Jahren einen rasanten Aufstieg erfahren - als gesellschafts- und sozialpolitischer Orientierungsbegriff weit über das enge Feld der Politik für Menschen mit Behinderungen hinaus. Wie kann man dem Begriff eine Orientierungskraft verleihen?

Von Peter Siller

Nancy Fraser: Demokratiedefizit soziale Gerechtigkeit

Weltweit treten immer mehr Frauen dem "Heer der Lohnarbeit" bei und verschärfen damit auch die Krise der sozialen Reproduktion. Die Politikwissenschaftlerin Nancy Fraser analysiert diese Krise und beschreibt Chancen für eine feministische Politik auf globaler Ebene.

Wege in die Teilhabegesellschaft

Sozial gespaltene Demokratie

Die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2013 war die zweitschlechteste seit Gründung der Bundesrepublik. Fast 30 Prozent verzichteten auf ihr Wahlrecht. Warum schadet die niedrige Wahlbeteiligung der Demokratie?

Von Robert Vehrkamp

Wählen, abstimmen und losen

Per Los ins Amt? Das ist ein fast vergessener Vorschlag gegen Politikverdrossenheit. Über Wege aus der Formkrise der repräsentativen Demokratie. Ein Beitrag aus dem Buch "Inklusion: Wege in die Teilhabegesellschaft".

Von Hubertus Buchstein

Wie kann Bürgerbeteiligung inklusiv sein?

Es ist eine gewachsene Ausgrenzung, Abkopplung und politische Abstinenz ganzer Bevölkerungsgruppen und eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich festzustellen, womit sich die Frage stellt, welche Wege zu mehr Teilhabe und Inklusion sowie einer „neuen sozialen Kohäsion“  und damit zu einem wieder wachsenden Zusammenhalt führen.

Von Birgit Böhm

Inklusion: Wege in die Teilhabegesellschaft

Sie haben schon von Inklusion gehört, wissen aber nicht genau, was das ist? Dieses Buch stellt die vielen Felder der Inklusion vor – von der Bildung, der Wirtschaft, der Migration und der Sozialpolitik bis zum Städtebau und zu Geschlechterfragen. Es erklärt die Vorzüge einer inklusiven Politik, ihre Schwierigkeiten, Hindernisse und Chancen.

Weiterführende Links

Wege einer zukünftigen Infrastrukturpolitik

Von Umverteilung und Anerkennung

Geschlechtergerechte öffentliche Institutionen: Wie kann hier Inklusion gelingen? Ein Beitrag aus dem Buch "Inklusion: Wege in die Teilhabegesellschaft".

Von Petra Ahrens

Weiterführende Links

Die Studie des Finanzwissenschaftliches Forschungsinstituts der Universität zu Köln analysiert die Finanzierungsbedingungen der Flüchtlingspolitik und formuliert eine Reihe von Handlungsempfehlungen. Von Caroline-Antonia Hummel und Michael Thöne.

Finanzierung der Flüchtlingspolitik - Für eine ausgewogene Finanzierung der Flüchtlingsleistungen bei Bund, Länder und Kommunen (PDF)

Der Wert öffentlicher Güter

Das Gemeinwesen braucht öffentliche Güter: die Wasserversorgung genauso wie den Kindergarten. Doch die öffentlichen Einrichtungen sind unterfinanziert. Der Bericht von Petra Böhnke, Jens Kersten, Tanja Klenk, Claudia Neu und Berthold Vogel ist ein emphatisches Plädoyer für die Stärkung öffentlicher Güter.

Die grüne Erzählung bis heute

Konferenz "Grüne Erzählung"

Politische Bewegungen, Parteien oder Gemeinschaften verstehen wir besser, wenn wir ihre zentralen Ideen begreifen. Gerade in unserer Zeit des rapiden Wandels gilt es die klassischen Orientierungsbegriffe der Politik kontrovers und aufs Neue zu diskutieren. Am 28. und 29. September 2018 laden wir in die Kalkscheune in Berlin zum Gespräch mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Kultur

Die öko-soziale Frage: Auf der Suche nach der grünen Erzählung II

Grüne Argumente bauen auf das Ökologische. Grüne Argumente bauen auf das Soziale. Dahinter verbergen sich unterschiedliche Erzählstränge. Doch wie passt das zusammen? Diese drängende Frage diskutierten wir in der zweiten Ausgabe des Kongresses „Was ist die grüne Erzählung?“ am 20./21. März 2015. Zur Dokumentation der Veranstaltung.

Dossier: Das Wetter vor 25 Jahren

1990 zogen die Grünen (West) mit dem Slogan "Alle reden von Deutschland. Wir reden vom Wetter" in den Wahlkampf. Im Dossier finden sich neben Beiträgen rund um das Thema Wiedervereinigung auch Fotos und Video-Mitschnitte der Konferenz "Das Wetter vor 25 Jahren - Grünen Lehren aus der Wiedervereinigung" die am 23./24. September 2015 statt fand.