Afrika

Südafrikas Demokratie wurde hart erstritten, der Grundrechtekatalog ist heute einer der fortschrittlichsten der Welt,doch diese müssen eingefordert werden. Unser Büro in Kapstadt fördert feminsitische Fortbildungen, Schulbildung und die Selbstorganisation diskriminierter Gruppen.

Durch Satire ändert sich zwar vielleicht nicht die große Politik, aber – und das belegen die meisten Beiträge in dieser Ausgabe – sie ist ein mächtiges Mittel, um Propaganda und Machtmissbrauch bloßzustellen und kulturelle wie gesellschaftliche Tabus zu verhöhnen.

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Der Film „The Revolution Won’t Be Televised” porträtiert die senegalische Jugendbewegung Y’en en marre. Während der Berlinale sprachen wir mit den Macher/innen über Entstehung und Zukunft des Protests und die Kraft der Musik.

Der südafrikanische Präsident Jacob Zuma
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Präsident Zuma zahlt nun doch Teile des luxuriösen Ausbaus seines Privatanwesens aus eigener Tasche. Eine taktischer Schachzug, um einer Entscheidung des südafrikanischen Verfassungsgericht zuvor zu kommen.

Grafiken

Was ist dran am wirtschaftlichen Aufstieg Afrikas? Unsere Grafiken geben einen Überblick über die Entwicklung der Wirtschaft in afrikanischen Ländern. Themen sind unter anderem Wachstumsraten, ausländische Direktinvestionen und Einkommensverteilungen.

Für eine größere Ansicht einfach auf die jeweilige Grafik klicken!

 

Dossiers

Südafrikanische Gedichte werden zu deutschen Rap-Lyrics und deutsche Spoken Word-Verse fließen in südafrikanische Poesie und Hip Hop. In Workshops haben die Künstler/innen aus Berlin und Johannesburg ihre Werke gemeinsam entwickelt. 1 Woche, 4 Veranstaltungen und 9 Künstler und Künstlerinnen.

An kaum einem anderen Ort in der Welt sind die Folgen des Klimawandels so spürbar wie in Lagos. Die Beiträge in unserem Dossier zeigen aber auch: Die Megacity hat das Potenzial einer der lebenswerten Orte des globalen Südens zu werden.

Die Situation von LGBTI-Menschen hat sich in einigen afrikanischen Ländern verschärft. Doch auch die Strategien im Kampf um ihre Gleichberechtigung haben sich weiterentwickelt.

Publikationen

Bürger/innen, die von Bergbau betroffen sind, sollten erwarten können, dass sowohl der öffentliche wie auch der private Sektor ihre Rechte achtet. Das klingt einfach, ist aber bedauerlicherweise bei Gemeinschaften, die von Bergbau betroffen sind, fast nirgendwo in Afrika der Fall.

Im April 2015 gab die Regierungspartei Burundis bekannt, dass Präsident Pierre Nkurunziza für eine dritte Amtszeit kandidieren werde. Zahlreiche Proteste der Bürgerinnen und Bürger waren die Folge. Seither versucht die Regierung die Zivilgesellschaft mit Gewalt einzuschüchtern. Das E-Paper fasst die Ereignisse zusammen und erklärt die Hintergründe der Krise in Burundi.

Verhandlungen zur Vertiefung globaler Wirtschaftsintegration vollziehen sich wieder verstärkt in regionalen Gruppierungen. Um zu verstehen, wie hoch der Einsatz gerade für Afrika sein wird, muss die in der Handelstheorie etablierte Unterscheidung zwischen reiner Güterhandelsliberalisierung und tiefergehender Wirtschaftsintegration herangezogen werden. Damit beschäftigt sich diese Publikation.

Alle Publikationen zu Afrika

Filmprojekt

The Two Sudans

Mit der Unabhängigkeit des Südsudans im Juni 2011 veränderte sich die politische Landkarte Afrikas. Doch hinter dieser geographischen Konsequenz verbergen sich vor allem Auswirkungen auf die Menschen beider Staatsgebiete.

Das Filmprojekt „The Two Sudans“ geht dem historischen Ereignis der Teilung des Sudans und den Menschen in nunmehr zwei Staaten nach. In Zeiten des politischen Umbruchs machen sich zehn junge sudanesische Filmemacher/innen aus dem Norden und Süden daran, die Ereignisse aus dem Blick der Betroffenen zu schildern. Gemeinsam mit Filmschaffenden aus Deutschland suchen die sudanesischen Regisseur/innen nach Personen, deren persönliche Geschichten sie erzählen möchten.

Ökologie

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Die Megacity Lagos sucht neue Wege, mit den Folgen der rasanten Urbanisierung und des Klimawandels klar zu kommen. Die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt ein Nachbarschaftszentrum in der Fischergemeinde Makoko, das zum Sinnbild des Wandels werden könnte. Auch Bundespräsident Gauck hat sich bei seiner Nigeria-Reise ein Bild davon gemacht.

towers
von

Südafrika ist in von Kohle abhängig, gilt aber auf trotzdem als eine der führenden Nationen in Sachen Klimaschutzpolitik. Wie passt das zusammen? Ein Interview mit dem Wissenschaftler Richard Worthington.

Mann beim Elektro-Recycling, Lagos
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Jährlich entstehen in Nigeria rund 1,1 Millionen Tonnen Elektroschrott – ein Großteil stammt aus Lagos. Die Folgen des Elektro-Recyclings für Menschen und Umwelt sind dramatisch.

Fabienne Hoelzel
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Fabienne Hoelzel erarbeitete in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung einen Entwicklungsplan für das Fischerdorf Makoko in Lagos: mit Erfolg. Der Bau erster Infrastrukturen hat gerade begonnen. Im Video-Interview erklärt sie, wie die Akteure vor Ort integriert wurden.

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Eko Atlantic City soll die nachhaltigste Stadt Afrikas werden. Bereits 2016 sollen 250.000 Menschen auf der künstlich angelegten Insel leben. Leisten können sich das allerdings nur die Reichen.

Demokratie

Mütter in Bangui
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Viele afrikanische Staaten haben sich zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet. Doch deren Umsetzung ist vor allem für Frauen kaum Realität. Gedanken zu sexuellen und reproduktiven Rechten in Afrika.

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Beim Migrationsgipfel auf Malta setzt die EU vor allem auf die Sicherung ihrer Außengrenzen. Die afrikanischen „Partner” haben kaum eine Wahl - zu viel Geld steht für sie auf dem Spiel.

Diese Woche treffen die Staats- und Regierungschefs der EU auf Malta mit ihren Kolleg/innen aus Afrika zusammen, um über die Bekämpfung von Fluchtursachen zu reden. Interview mit Barbara Unmüßig in der Berliner Zeitung über die verzerrte Wahrnehmung Afrikas, die fehlende Industrialisierung des verkannten Kontinents und verschwiegene Fehler.

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Nach heftigen Studentenunruhen verzichtet Südafrikas Regierung nun auf eine Erhöhung der Studiengebühren. Dennoch verkennt sie die Brisanz der Proteste.

Logo: International Criminal Cour
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Südafrika setzt mit einem Austritt das falsche Zeichen. Sollte der ANC seine Dominanz im Parlament nutzen, um die Entscheidung auch gegen breiten Protest durchzupeitschen, wird dies die Kluft zwischen Regierung und progressiver Zivilgesellschaft weiter vergrößern.

Einführung

Für Pessimisten ist Afrika nach wie vor ein „verlorener Kontinent“ - eine Sichtweise, die durch Negativmeldungen über Armut oder anhaltende Konflikte berechtigt erscheint. Optimisten hingegen verweisen auf positive Entwicklungen, die Anlass zu der Hoffnung geben, dass sich zumindest in einigen Ländern die Lebenssituation für die Bevölkerung nachhaltig verbessert hat.

Kontakt

Kontakt zu unserem Afrika-Team und zu unseren Auslandsbüros.

Schwerpunkt

Nigeria wählte am 28. März, rund sechs Wochen später als ursprünglich geplant. Ein Schwerpunkt rund um die spannungsgeladenste Wahl seit dem demokratischen Übergang 1999.

Veranstaltungen

4. Mai.
Von Macht und Ohnmacht politischer Satire in Afrika
Berlin
12. Mai.
Europas neuer Freihandel und Afrikas Agrarmärkte
Berlin
13. Mai.
Wie smart ist smart agriculture wirklich?
Berlin

Video