Flüchtlingspolitik in Thüringen

Wie schaffen die das?

Thüringen strebte eigentlich eine Vorreiterrolle in der bundesweiten Flüchtlingspolitik an. Doch die Proteste gegen Geflüchtete zeichnen ein ganz anderes Bild. Aus Thüringen berichtet Norbert Krause.

Asylpolitik

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Die neue rot-rot-grüne Regierung wollte die restriktive Asylpolitik der früheren CDU-Koalitionen grundlegend ändern – bis die Flüchtlingskrise dazwischen kam. Wie geht es nun weiter?

Auf einen Blick

Wieviele Flüchtlinge hat Thüringen 2015 aufgenommen? Was lief gut, was schlecht? Wieviele rassistische Angriffe gab es? Der Steckbrief mit den wichtigsten Zahlen und Themen des Jahres.

Die Länder spielen in der Flüchtlingspolitik eine zentrale Rolle: Wie lösen sie die Probleme von Aufnahme, Bleiberecht und Integration? Wie positionieren sie sich gegen Rassismus? Unser Dossier "Wie schaffen die das?" (zur Startseite) gibt Antworten - und zeigt den gesellschaftlichen Wandel, den die Aufnahme von Geflüchteten bereits angestoßen hat. Hier geht es zu den Länderseiten:

Wie schaffen das die Nachbarländer?

Sachsen-Anhalt macht nicht unbedingt mit guter Flüchtlingspolitik Schlagzeilen. Dabei gab es dazu durchaus Ansätze. Aber sie blieben auf halber Strecke stecken.

Sachsen – das ist mehr als Pegida. Aber klare Impulse aus der Landesregierung fehlen. Aus Dresden berichtet Michael Bartsch.

Georg Seeßlen unterzieht die bayerische Flüchtlingspolitik einer Tiefenanalyse. Und stösst dabei auf schrecklich viel Deutsches.

Öffentliche Zuspitzungen vermeiden: Hessens schwarz-grüne Koalition zieht in der Flüchtlingspolitik an einem Strang und versucht, auch die Kommunen und die Wirtschaft ins Boot zu holen.