Flüchtlingspolitik in Sachsen-Anhalt

Wie schaffen die das?

Sachsen-Anhalt macht nicht unbedingt mit guter Flüchtlingspolitik Schlagzeilen. Dabei gab es dazu durchaus Ansätze. Aber sie blieben auf halber Strecke stecken. Aus Magdeburg und Tröglitz berichtet Ulrich Wittstock.

Krisenmanagement

Eine angesichts großer Menschenmassen überforderte mazedonische Polizei im Sommer 2015
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Eigentlich wollte Sachsen-Anhalt alles besser machen. Doch schon vor dem großen Anstieg der Flüchtlingszahlen im Herbst zeigte sich, dass eine Willkommenskultur nur schwer zu verordnen ist.

Auf einen Blick

Wieviele Flüchtlinge hat Sachsen-Anhalt 2015 aufgenommen? Was lief gut, was schlecht? Wieviele rassistische Angriffe gab es? Der Steckbrief mit den wichtigsten Zahlen und Themen des Jahres.

Rassismus

Schild zur Videoüberwachung in Tröglitz
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„Tröglitz ist überall in Deutschland“ – sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff nach dem Brandanschlag auf eine geplante Asylunterkunft. Zu Besuch in einem Ort, der Schlagzeilen machte.

Engagement

Mamad Mohamad
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Mamad Mohamad, Sprecher des Landesnetzwerks der Migrantenorganisationen LAMSA, wünscht sich mehr politische Rückendeckung. Der Zickzackkurs der Landesregierung verunsichere die Helferinnen und Helfer.

Die Länder spielen in der Flüchtlingspolitik eine zentrale Rolle: Wie lösen sie die Probleme von Aufnahme, Bleiberecht und Integration? Wie positionieren sie sich gegen Rassismus? Unser Dossier "Wie schaffen die das?" (zur Startseite) gibt Antworten - und zeigt den gesellschaftlichen Wandel, den die Aufnahme von Geflüchteten bereits angestoßen hat. Hier geht es zu den Länderseiten:

Wie schaffen das die Nachbarländer?

Die rot-rote Landesregierung in Brandenburg ist stolz darauf, dass ihr Integrationskonzept auch für Flüchtlinge gilt. Und sie hat einen Innenminister, der wesentliche Bausteine des Konzeptes ablehnt. Kann das gutgehen?

Sachsen – das ist mehr als Pegida. Aber klare Impulse aus der Landesregierung fehlen. Aus Dresden berichtet Michael Bartsch.

Thüringen strebte eigentlich eine Vorreiterrolle in der bundesweiten Flüchtlingspolitik an. Doch die Proteste gegen Geflüchtete zeichnen ein ganz anderes Bild. Aus Thüringen berichtet Norbert Krause.

Viele ländliche Regionen sind von Abwanderung bedroht. Sind Flüchtlinge darum willkommen? Schafft Niedersachsen es, eine auf schnelle Integration ausgerichtete Bleibepolitik zu organisieren?