Flüchtlingspolitik in Rheinland-Pfalz

Wie schaffen die das?

Das ländlich geprägte Rheinland-Pfalz macht nur selten Schlagzeilen in der bundespolitischen Flüchtlingsdebatte. Zu unrecht, meint Anke Petermann. Denn im rot-grün regierten Bundesland gibt es durchaus spannende Ansätze.

Freiwillige Rückkehr

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Im Bundesvergleich schiebt das rot-grün regierte Rheinland-Pfalz nur sehr wenige Flüchtlinge ab. Viele Ausreisepflichtige verließen genau dieses Bundesland. Funktioniert hier die freiwillige Rückkehr?

Auf einen Blick

Wieviele Flüchtlinge hat Rheinland-Pfalz 2015 aufgenommen? Was lief gut, was schlecht? Wieviele rassistische Angriffe gab es? Der Steckbrief mit den wichtigsten Zahlen und Themen des Jahres.

Willkommenskultur und Bleibepolitik

Eine Familie auf dem Weg zur Registrierungsstelle auf Lesbos (Griechenland, August 2015)
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Rheinland-Pfalz ist das erste Bundesland mit einem „Grünen Ministerium“ für Aufenthaltsrecht und Flüchtlingsaufnahme. Über Gratwanderungen zwischen Willkommenskultur und Bleibepolitik.

Grüne Integrationspolitik

Margit Gottstein
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Margit Gottstein, seit 2011 Staatssekretärin im Integrationsministerium Rheinland-Pfalz, zu den Spielräumen grüner Landespolitik in Rheinland Pfalz.

Die Länder spielen in der Flüchtlingspolitik eine zentrale Rolle: Wie lösen sie die Probleme von Aufnahme, Bleiberecht und Integration? Wie positionieren sie sich gegen Rassismus? Unser Dossier "Wie schaffen die das?" (zur Startseite) gibt Antworten - und zeigt den gesellschaftlichen Wandel, den die Aufnahme von Geflüchteten bereits angestoßen hat. Hier geht es zu den Länderseiten:

Wie schaffen das die Nachbarländer?

2014 macht Nordrhein-Westfalen Schlagzeilen mit entsetzlichen Übergriffe in Flüchtlingsunterkünften. Welche Konsequenzen wurden gezogen? Anja Krüger zieht Bilanz.

Öffentliche Zuspitzungen vermeiden: Hessens schwarz-grüne Koalition zieht in der Flüchtlingspolitik an einem Strang und versucht, auch die Kommunen und die Wirtschaft ins Boot zu holen.

Der Kurs der grünen Landesregierung in Baden-Württemberg ist von bundesweiter Bedeutung. Die einen halten Winfried Kretschmanns Politik für mustergültig, andere kritisieren sein Votum, die Balkanstaaten zu "sicheren Herkunftsländern" zu erklären.

Die Journalistin Sadija Kavgić floh 1993 in der Folge des Krieges in Jugoslawien nach Deutschland. Sie berichtet über die Stimmung mit Geflüchteten im Saarland.