Flüchtlingspolitik in Nordrhein-Westfalen

Wie schaffen die das?

2014 macht Nordrhein-Westfalen Schlagzeilen mit entsetzlichen Übergriffe in Flüchtlingsunterkünften. Welche Konsequenzen wurden gezogen? Anja Krüger berichtet auf der Länderseite über die Stimmung in Nordrhein-Westfalen.

Unterbringung

von

Monika Düker, die flüchtlingspolitische Sprecherin der grünen Fraktion, spricht im Interview über den Kurs der Landesregierung nach Bekanntwerden der Misshandlungen von Geflohenen in Burbach.

Auf einen Blick

Wieviele Flüchtlinge hat Nordrhein-Westfalen 2015 aufgenommen? Was lief gut, was schlecht? Wieviele rassistische Angriffe gab es? Der Steckbrief mit den wichtigsten Zahlen und Themen des Jahres.

Misshandlungen

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In der rot-grünen Landesregierung NRW's ist das Thema Flüchtlinge Chef/innensache, seit Misshandlungen in Unterkünften bekannt wurden. Das Land investiert viel in Aufnahmekapazitäten und Integration.

Die Länder spielen in der Flüchtlingspolitik eine zentrale Rolle: Wie lösen sie die Probleme von Aufnahme, Bleiberecht und Integration? Wie positionieren sie sich gegen Rassismus? Unser Dossier "Wie schaffen die das?" (zur Startseite) gibt Antworten - und zeigt den gesellschaftlichen Wandel, den die Aufnahme von Geflüchteten bereits angestoßen hat. Hier geht es zu den Länderseiten:

Wie schaffen das die Nachbarländer?

Viele ländliche Regionen sind von Abwanderung bedroht. Sind Flüchtlinge darum willkommen? Schafft Niedersachsen es, eine auf schnelle Integration ausgerichtete Bleibepolitik zu organisieren?

Thüringen strebte eigentlich eine Vorreiterrolle in der bundesweiten Flüchtlingspolitik an. Doch die Proteste gegen Geflüchtete zeichnen ein ganz anderes Bild. Aus Thüringen berichtet Norbert Krause.

Öffentliche Zuspitzungen vermeiden: Hessens schwarz-grüne Koalition zieht in der Flüchtlingspolitik an einem Strang und versucht, auch die Kommunen und die Wirtschaft ins Boot zu holen.

Das ländlich geprägte Rheinland-Pfalz macht nur selten Schlagzeilen in der bundespolitischen Flüchtlingsdebatte. Zu unrecht, denn im rot-grün regierten Bundesland gibt es durchaus spannende Ansätze.