Flüchtlingspolitik in Berlin

Wie schaffen die das?

Berlin schafft es einfach nicht! Aber warum? Alke Wierth und Uta Schleiermacher berichten aus einer Hauptstadt, in der die staatlichen Institutionen der Flüchtlingsaufnahme kollabiert sind und die Bürgerinnen und Bürger versuchen, das Schlimmste zu verhindern.

Berüchtigt

Demonstrierende halten ein Plakat mit der Aufschrift "Registrieren statt erfrieren" vor dem Lageso in Berlin
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Berlin macht nicht mehr nur als Partyhauptstadt Schlagzeilen. Dass Flüchtlinge vor der Erstaufnahmestelle menschenunwürdige Bedingungen erwarten, interessiert sogar die New York Times.

Auf einen Blick

Wieviele Flüchtlinge hat Berlin 2015 aufgenommen? Was lief gut, was schlecht? Wieviele rassistische Angriffe gab es? Der Steckbrief mit den wichtigsten Zahlen und Themen des Jahres.

Engagement

Frierende Menschen vor dem Lageso in Berlin
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Die Bürgerinitiative „Moabit hilft“ hat die Berliner/innen wachgerüttelt. Tausende helfen bei der Flüchtlingsaufnahme – und setzen Behörden und Landesregierung unter Druck.

Interview

Die flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Canan Bayram
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Die flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Canan Bayram, hält das Chaos bei der Flüchtlingsaufnahme in der Hauptstadt für politisch gewollt. Ein Interview.

Die Länder spielen in der Flüchtlingspolitik eine zentrale Rolle: Wie lösen sie die Probleme von Aufnahme, Bleiberecht und Integration? Wie positionieren sie sich gegen Rassismus? Unser Dossier "Wie schaffen die das?" (zur Startseite) gibt Antworten - und zeigt den gesellschaftlichen Wandel, den die Aufnahme von Geflüchteten bereits angestoßen hat. Hier geht es zu den Länderseiten:

Wie schaffen das die Nachbarländer?

Die rot-rote Landesregierung in Brandenburg ist stolz darauf, dass ihr Integrationskonzept auch für Flüchtlinge gilt. Und sie hat einen Innenminister, der wesentliche Bausteine des Konzeptes ablehnt. Kann das gutgehen?

Sachsen – das ist mehr als Pegida. Aber klare Impulse aus der Landesregierung fehlen. Aus Dresden berichtet Michael Bartsch.

Sachsen-Anhalt macht nicht unbedingt mit guter Flüchtlingspolitik Schlagzeilen. Dabei gab es dazu durchaus Ansätze. Aber sie blieben auf halber Strecke stecken.

Schneller als anderswo treten in Mecklenburg-Vorpommern die Folgen des Bevölkerungsrückgangs zutage. Politiker/innen sehen in den Flüchtlingen eine Chance für die Wiederbelebung der ländlichen Räume. Aber was wollen die Flüchtlinge? Silke Hasselmann hat eine syrische Familie ein Jahr lang begleitet.