Flüchtlingspolitik in Hessen

Wie schaffen die das?

Den Ball flach halten und öffentliche Zuspitzungen vermeiden: Hessens schwarz-grüne Koalition zieht in der Flüchtlingspolitik an einem Strang und versucht, auch die Kommunen und die Wirtschaft ins Boot zu holen. Aus Frankfurt: Canan Topçu.

Aktionsplan

Freiwillige Helfer/innen in Frankfurt/Main heißen syrische Geflüchtete willkommen
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In Hessen betreibt die schwarz-grüne Regierung bislang eine unaufgeregte Flüchtlingspolitik und unterstützt den Kurs der Kanzlerin. Die Koalition lässt wenig Raum für Populismus.

Auf einen Blick

Wieviele Flüchtlinge hat Hessen 2015 aufgenommen? Was lief gut, was schlecht? Wieviele rassistische Angriffe gab es? Der Steckbrief mit den wichtigsten Zahlen und Themen des Jahres.

Arbeit

Geflüchtete im ungarischen Röszke, September 2015
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Die Wirtschaft hat Bedarf an Fachkräften und fordert für die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt „flankierende Maßnahmen“ von der Politik.

Interview

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Medien und Politik drängen Geflüchtete in eine passive Rolle hin zu Dankbarkeit und Demut. Die Zivilgesellschaft müsste aktiv gegensteuern, fordert Thomas Kunz im Gespräch mit Canan Topçu.

Die Länder spielen in der Flüchtlingspolitik eine zentrale Rolle: Wie lösen sie die Probleme von Aufnahme, Bleiberecht und Integration? Wie positionieren sie sich gegen Rassismus? Unser Dossier "Wie schaffen die das?" (zur Startseite) gibt Antworten - und zeigt den gesellschaftlichen Wandel, den die Aufnahme von Geflüchteten bereits angestoßen hat. Hier geht es zu den Länderseiten:

Wie schaffen das die Nachbarländer?

Thüringen strebte eigentlich eine Vorreiterrolle in der bundesweiten Flüchtlingspolitik an. Doch die Proteste gegen Geflüchtete zeichnen ein ganz anderes Bild. Aus Thüringen berichtet Norbert Krause.

Georg Seeßlen unterzieht die bayerische Flüchtlingspolitik einer Tiefenanalyse. Und stösst dabei auf schrecklich viel Deutsches.

Der Kurs der grünen Landesregierung in Baden-Württemberg ist von bundesweiter Bedeutung. Die einen halten Winfried Kretschmanns Politik für mustergültig, andere kritisieren sein Votum, die Balkanstaaten zu "sicheren Herkunftsländern" zu erklären.

Das ländlich geprägte Rheinland-Pfalz macht nur selten Schlagzeilen in der bundespolitischen Flüchtlingsdebatte. Zu unrecht, denn im rot-grün regierten Bundesland gibt es durchaus spannende Ansätze.