Familienpolitik

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Koalitionsvertrag: Kinderarmut wirksam bekämpfen? Fehlanzeige!

Familienpolitische Analyse

Das familienpolitische Kapitel des Koalitionsvertrages von Union und SPD ist weit davon entfernt, ein großer Wurf zu sein. Trotz prominenter Platzierung ist ein Gesamtkonzept zur Bekämpfung von Kinderarmut nicht erkennbar.

Von Katja Dörner

Familienpolitisches Manifest

Die Sozial- und Bildungsinfrastruktur zu fördern, Familien in ihrer Vielfalt zu stützen und von Zeitdruck zu entlasten - das sind die zentralen Punkte, an denen die familienpolitische Kommission mit ihren Vorschlägen für eine sozial gerechte und moderne Familienpolitik ansetzt.

Zeitsouveränität ermöglichen

Menschen brauchen Zeit - für ihre Familie, die Erwerbsarbeit, (Weiter)Bildungen oder Engagement sowie für sich selbst. Zwei Vorschläge der Familienpolitischen Komission für eine verlässliche Familienpolitik.

Echte Teilhabe von Kindern gewährleisten

Nur über eine Gesamtstrategie, die eine Entwicklung der Infrastruktur genauso im Auge hat wie eine nachhaltige Regelung von Geld-/Dienst- und Sachleistungen kann es gelingen, bundesweit gleiche Lebenschancen von Kindern herzustellen.

Alleinerziehende besser absichern

Die Notlagen Alleinerziehender sind seit geraumer Zeit bekannt, und dennoch ist es bisher nicht gelungen, ihre Lebenssituation durch Reformen zu verbessern. Zwei Vorschläge der Familienpolitischen Komission.

Familienpolitik

Familie ist da, wo Menschen kontinuierlich füreinander sorgen und Verantwortung übernehmen. Familienpolitik an der Schnittstelle zahlreicher Politikfelder wird immer wichtiger. Die „soziale Frage“ beantwortet sich gerade auch in der Familienpolitik: sie ist ein zentrales Feld, auf dem sich Lebenschancen entscheiden.

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