10. Dezember 2012 -
Bislang haben hauptsächlich Rentner und Rentnerinnen sowie Angestellte in der Privatwirtschaft die Krise bezahlt. Soll Griechenland eine Zukunft haben, muss damit begonnen werden, von den Älteren hin zu den Jüngeren umzuverteilen. Zudem muss der aufgeblähte staatliche Sektor deutlich beschnitten werden.
Tasos Telogloumehr»
- 10. Dezember 2012 -
Ein gemeinsamer Haushalt wäre eine gute Ausgangslage, um zukünftige Stabilisierungsmaßnahmen in der Europäischen Währungsunion tragfähig zu machen. Eigene Einnahmequellen für die EU und eine europaweite Arbeitslosenversicherung sind dabei gute Instrumente, um zyklische Schwankungen zwischen den Euro-Ländern abzufedern.
Daniela Schwarzermehr»
- 6. Dezember 2012 -
Unsere Veranstaltung vom 27. November beschäftigte sich mit dem Fachkräftemangel und dem hohen Frauenanteil in der Gesundheitsbranche. Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen stand die Suche nach neuen Konzepten und Veränderungen, um angesichts des wachsenden Bedarfs an Fachkräften in dem Berufsfeld mehr Geschlechtergerechtigkeit zu ermöglichen.
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- 30. November 2012 -
Die Krisenländer der EU sind einem Dilemma. Sie müssen gleichzeitig Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze erhalten, Ausgaben kürzen und brauchen dennoch mehr Geld durch Steuererhöhungen. Eine neue Studie belegt: Umweltsteuern sind hierfür am Besten geeignet - und schonen Ressourcen.
Kai Schlegelmilchmehr»
- 20. November 2012 -
Die Chronologie der Finanzkrise zeigt, dass wir es mit drei großen Reform-Baustellen zu tun haben: Staatsverschuldung, Stabilität des Finanzsystems und ungleiche Vermögensverteilung. Es gibt Reformvorschläge, die auf allen drei Baustellen Wirkung entfalten können. Simon Wolfmehr»
- 13. November 2012 -
Wer hat in der Euro-Krise die Zügel in der Hand? Sind es die vielzitierten gesichtslosen Märkte? Sind es die Banken, die angeblich zu groß sind, um scheitern zu dürfen? Um diese Fragen drehte sich die Diskussion beim Jour Fixe, wir gemeinsam mit der taz veranstalten. Stefan Schaafmehr»
- Unsere Gesellschaft steht unter Druck. Lebenswirklichkeiten, soziale Chancen und Zukunftsperspektiven driften auseinander. Eine Antwort auf die realen Ungerechtigkeiten und Unsicherheiten ist Inklusion. Inklusion lautet das starke Leitmotiv des gemeinsamen Projekts der Heinrich-Böll-Stiftung und ihrer Länderstiftungen. In zahlreichen Veranstaltungen ermöglichen wir bundesweit kontoverse Diskussionen. mehr»
10. Dezember 2012 -
In der nigerianischen Megacity Lagos wurden die Auswirkungen des Klimawandels in den letzten Jahren immer massiver spürbar: Landerosion und Sturmwellen schwemmen den Lebensraum entlang der Küste weg. Die von der Regierung vorangetriebene Urbanisierung spitzt die Situation dabei noch zu, während sich soziale Ungleichheiten verstärken. Artikel mit Bildergalerie.
Monika Umunnamehr»
- 6. Dezember 2012 -
Afghanistans Frauen fürchten, dass der Abzug der internationalen Truppen ihre gesellschaftlichen Fortschritte aufs Spiel setzt. Eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung hat die Haltung von Abgeordneten zur Transition des Landes untersucht.
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Nichts bräuchte Europa derzeit mehr als eine starke Identifizierung der Menschen mit der Staatenunion. Doch der Zusammenhalt bröckelt. Camille de Toledo und Ulrike Guérot sehen in der Vielsprachigkeit der EU eine Ursache für das mangelnde Wir-Gefühl. Ihre Vorschläge zur Überwindung der Sprachbarrieren sind jedoch sehr gegensätzlich.
Camille de Toledo, Ulrike Guérot mehr»
- 4. Dezember 2012 -
Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 26 Staaten diskutierten über den Umgang mit dem politischen Islam, die geopolitischen Zusammenhänge der Arabellion und mögliche Handlungsstrategien der EU. In den Äußerungen der Gäste aus Ländern des Arabischen Frühlings wurde immer wieder deutlich: künftige Beziehungen werden nicht von der Höhe der Finanzhilfen, sondern von einem respektvollen Verhältnis auf Augenhöhe geprägt sein.
Torsten Arndtmehr»
- 4. Dezember 2012 -
Kurz vor dem historischen Besuch von US-Präsident Obama und dem 21. ASEAN-Gipfel fand das zweite ASEAN Peoples Forum in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh statt. Die Regierung setzte die Konferenz der Zivilgesellschaft mit Schikanen unter Druck.
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Die politische und wirtschaftliche Macht in der Welt verschiebt sich. Nicht mehr nur die Industrieländer allein entscheiden, Entwicklungs- und Schwellenländer bekommen mehr Gewicht. Diese Entwicklung lässt sich auch an der Agenda der G20 ablesen. Mehr dazu in unserem aktuellen G20 Update, einem englischsprachigen Newsletter zu Themen rund um die G20-Politik.
- 27. November 2012 -
Vor dem Hintergrund der 18. UN-Klimakonferenz in Doha, der Hauptstadt von Katar, befasst sich eine neue Ausgabe unseres englischen "Perspectives"-Magazins mit der politischen und sozialen Situation im Gastgeberland. Beleuchtet wird außerdem der Einfluss des Emirats im Nahen Osten und Nordafrika. Hier eine Kurzzusammenfassung in deutscher Sprache.
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Die von unserem Beirut-Büro geförderte Anthologie „Writing Revolution: The Voices from Tunis to Damascus” ist mit dem „English PEN Award for Outstanding Writing in Translation“ für das Jahr 2013 ausgezeichnet worden. Der Preis ehrt übersetze Literatur, die zu interkulturellem Verständnis beiträgt und die Meinungsfreiheit fördert.
- 17. Oktober 2012 -
Berlin: Hauptstadt der Gegensätze. Eine Nacht lang streiften die Autor/innen eines Workshops mit Schriftsteller Feridun Zaimoglu durch die Straßen, Clubs und Shopping-Malls der Stadt. Die gewonnenen Eindrücke wurden in Rekordzeit verdichtet, mit Musik versetzt und live auf der Bühne performt.
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- 16. Oktober 2012 -
Im Mittelpunkt des Vortrages von Prof. Hans Thies Lehmann stehen die Fragen nach der Transformation des Kunstbegriffs im Spiegel der Kunstpraktiken gegenwärtiger sozialer Bewegungen, Überlegungen zu einer Ästhetik des Risikos und Gedanken zu Differenzierungsmöglichkeiten einer Ästhetik des Widerstandes und des Aufstandes.
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5. Dezember 2012 - Der Anne-Klein-Frauenpreis 2013 geht an Lepa Mlađenović, serbische Aktivistin für Frauen- und Menschenrechte aus Belgrad. Der Preis wird bei einem Festakt am Abend des 1. März 2013 in Berlin überreicht. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. mehr»
- 7. Dezember 2012 -
Yfaat Weiss ist nicht nur eine kluge Intellektuelle. Sie ist in jeder Hinsicht ein feiner Mensch: in ihrer genauen Beobachtungsgabe, ihrer gedanklichen und emotionalen Empfindsamkeit, ihrer Integrität als Historikerin und in der Genauigkeit ihrer Sprache. mehr»
- 6. Dezember 2012 -
Am 20. Jahrestag des rassistischen Anschlags von Mölln widmete sich unser Fachgespräch der Analyse des strukturellen und institutionellen Rassismus in der Bundesrepublik Deutschland: Wie kann die Gesellschaft zu den Themen Rassismus und Rechtsextremismus sensibilisiert werden, wie kann die Diskussionen in die Mitte der Gesellschaft getragen werden?
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- 30. November 2012 -
Nach 12 Jahren Pause ist in Mexiko die PRI wieder an der Regierung. Das wirft Fragen ihres Umgangs mit den Menschrechten auf. Wird die neue Regierung den Diskurs verändern, die alten Verhaltensweisen jedoch beibehalten? Eine Analyse.
Edgar Cortezmehr»
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Der Petra-Kelly-Preis 2012 geht an den Menschenrechtsaktivisten Ales Bialiatski als Würdigung seiner unermüdlichen Arbeit für die Achtung der Menschenrechte in Belarus. Die Preisverleihung findet am 22. November 2012 in Berlin statt.
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10. Dezember 2012 -
Es war schon eine Kunst, die ohnehin sehr geringen Erwartungen an den Klimagipfel in Doha mit dem mageren Ergebnis auch noch zu unterbieten. Ein Scheitern und Versagen nennen es viele Nichtregierungsorganisationen, als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung bezeichnen es die EU und Deutschland. Eine Auswertung der Ergebnisse des Klimagipfels.
Lili Fuhrmehr»
Angesichts der Wirtschaftskrise und der Notwendigkeit, Armut global zu bekämpfen, müssen die teilnehmenden Staaten die Möglichkeiten der UN-Klimakonferenz bis an ihre Grenzen auszureizen. Trotz niedriger Erwartungen muss das Ziel weiter lauten, eine Einigung über verbindliche Regeln zur Senkung der CO2-Emissionen zu erzielen. Ein Gastbeitrag von Hans JH Verolme, Climate Advisers Network.
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Inmitten turbulenter Zeiten im Nahen Osten und Nordafrika ist die Regierung von Katar Gastgeberin der 18. UN-Klimakonferenz. Unser dreisprachiges Dossier präsentiert Analysen und Perspektiven zu den Zusammenhängen von Klimawandel, Ressourcen- und Energiepolitik sowie politischen und sozialen Umbrüchen.
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- 3. Dezember 2012 -
Schon heute lebt mehr als die Hälfte der Menschen der arabischen Welt in Städten, im Jahr 2050 werden es drei Viertel sein. Die Städte der Region müssen sich an den Klimawandel anpassen, um Hitze, Sturzfluten und Überschwemmungen in den Griff zu kriegen.
Amal Dababsehmehr»
- 3. Dezember 2012 -
"Publish What you Pay" setzt sich für Transparenz im Rohstoffsektor ein. Die Kampagne fordert, dass Unternehmen offenlegen müssen, wem sie Geld zahlen. Mittlerweile ist die Kampagne das größte Bündnis von NGOs im Rohstoffsektor - und hat viele seiner Ziele erreicht. Ein Rückblick und ein Blick nach vorn.
Heidi Feldtmehr»
- Es gibt einen neuen Trend: Gemeinschaftlicher Konsum. Wenn man Dinge gemeinsam nutzt und weiterverwendet, kann dadurch der Ressourcenverbrauch erheblich gesenkt werden. Mit der vorliegen Studie möchten wir einen Anstoß geben, damit „Nutzen statt Besitzen“-Modelle ihr Nischendasein verlassen und zu einer nachhaltigen Produktions- und Konsumweise beitragen können. mehr»
11. Dezember 2012 -
Die Geschichte der ANC-Parteitage markiert nicht nur Wendepunkte für das Schicksal Südafrikas, sondern wurde von Machtkämpfen und Korruptionsvorwürfen geprägt. Bei der Tagung in Mangaung, im 100. Jahr des ANC, geht es aber nicht nur um Gewinner und Verlierer in der Partei, sondern vielmehr darum, das Land aus einer schwerwiegenden Krise zu retten. Ranjeni Munusamymehr»
- 11. Dezember 2012 -
Die Studie "Green New Deal" unseres Nigeria-Büros entwirft Szenarien, wie das Land bis zum Jahr 2020 grün umgestaltet werden kann. Im Rahmen einer Serie von Veranstaltungen zum Thema "Green Deal Nigeria" in Berlin, London und Abuja erläuterten drei junge nigerianische Aktivist/innen und Blogger/innen diese alternative Zukunftsvision aus ihrer Sicht.
Gary Wright mehr»
3. Dezember 2012 -
Nach den Parlamentswahlen 2012 sind die Aussichten in Belarus düster wie selten zuvor. Die Oppositionsparteien in Belarus verbleiben in ihrem virtuellen Ghetto, die gesamte Opposition ist zunehmend gesellschaftlich marginalisiert – zum Vorteil der Führung des Landes, in der konservative Tendenzen an Einfluss gewinnen.
Maxim Rustmehr»
- 27. November 2012 -
Was Deutschland und die deutsche Europapolitik betrifft, hat die tschechische Politik keine einheitliche Linie. Einerseits ist man sich weitgehend einig darüber, dass Deutschland für das Land wichtig ist. Andererseits sind Tschechiens Beziehungen zu Deutschland europapolitisch nicht verankert. Eine Bestandsaufnahme.
Vladimír Handlmehr»
19. November 2012 -
Die Parteitage der KP China wurden von Spekulationen über mögliche Reformbemühungen geprägt. Vier chinesische Wissenschaftler ziehen eine Bilanz über die letzte Regierung und skizzieren die Herausforderungen für die neue chinesische Führung. Für die Zukunft wünschen sie sich vor allem: einen funktionierenden Rechtsstaat und eine gerechte Wohlstandsverteilung.
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- 23. Oktober 2012 -
Der afghanische Staat bekennt sich zunehmend zu Transparenz im Ausbau des Rohstoffsektors. Doch bei der Erschließung der Kupferlagerstätte in Mez Aynak werden nun bekannte Fehler wiederholt: die lokale Bevölkerung ist weder in den Prozess eingebunden noch scheint sie von dem Vorhaben zu profitieren. So könnte sich der wachsende Rohstoffsektor weiter destabilisierend auf das Land auswirken.
Marion Regina Müllermehr»
4. Dezember 2012 -
6. November 2012 - Der monatlich erscheinende Iran-Report bietet einen Überblick über die innenpolitische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Iran und die iranische Außenpolitik. Er wertet Nachrichten verschiedener Quellen aus.
Bahman Nirumandmehr»
- 8. November 2012 -
Israel exportiert erfolgreich Solartechnologie, setzt daheim aber kaum auf erneuerbare Energien. Der Klimawandel ist kein großes Thema. Doch gerade in einem Land mit großen Wüstenflächen, Wasserknappheit und immer mehr Klimaflüchtlingen ist es höchste Zeit, den Rückstand im Klima- und Umweltschutz endlich aufzuholen. Maya Givonmehr»
10. Dezember 2012 -
In Mexiko werden keinerlei Bergbausteuern erhoben. Lediglich die Konzessionierung des Bodens wird minimal besteuert. Ein Paradies für internationale Investoren. Doch der Widerstand gegen die skupellose Zerstörung der Umwelt und der Lebensgrundlage der betroffenen Gemeinden wächst.
Jörg Blasiusmehr»
- 5. Dezember 2012 -
Die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko (DMRKM) und die Heinrich-Böll-Stiftung haben zusammen eine dreitägige Konferenz rund um das Thema Menschenrechte, Rechtstaatlichkeit und Sicherheit veranstaltet. Die Konferenz war explizit als Vernetzungstreffen zivilgesellschaftlicher Organisationen und Akteure angelegt.
Ole Schulzmehr»
4. Dezember 2012 - Die Schuldenkrise in der EU hat deutlich gemacht, dass eine Währungsunion ohne eine koordinierte Fiskal- und Wirtschaftspolitik keinen Bestand hat. In der von uns beauftragten Studie zeigen die Autoren, die Verfassungsrechtler Ulrich K. Preuß und Claudio Franzius, kenntnisreich, detailliert und anhand vieler konkreter Beispiele, wie sich eine lebendige Demokratie in der Europäischen Union entwickeln kann. mehr»
- Es gibt einen neuen Trend, der nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Einzug hält: Gemeinschaftlicher Konsum. Wenn man Dinge gemeinsam nutzt und weiterverwendet, kann dadurch der Ressourcenverbrauch erheblich gesenkt werden. Eine Kurzstudie von Kristin Leismann, Martina Schmitt, Holger Rohn und Carolin Baedeker.mehr»
Die vorliegende Studie fragt, wovon die Piraten eigentlich reden. Sie beruht auf einer datengestützten Auswertung des Wort- und Sprachgebrauchs in der internen und programmatischen Kommunikation der Partei. Ihr Diskurs wird verglichen mit der politischen Kommunikation der Grünen. Außerdem wird nach möglichen Folgerungen für eine Diskursstrategie gefragt.
- Die vorliegende Studie von Natalie Bugalski liefert wichtige Denkanstöße, auf deren Grundlage Schritte zur Verbesserung der Situation in Kambodscha entwickelt werden können. Mit ihren Lösungsansätzen weist die Studie zudem über das Fallbeispiel Kambodscha hinaus. mehr»
- 28. September 2012 -
Gute Nachrichten! Dies ist ein Buch, das sich der Logik der „bad news“ widersetzt. Mit zahlreichen Reportagen aus der ganzen Welt zeigt es exemplarisch Veränderungen zum Guten. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die fest entschlossen sind, Gewalt, Unterdrückung, Ungleichheit zwischen Frauen und Männern, Armut oder Umweltzerstörung ein Ende zu bereiten.
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- 14. September 2012 -
Der demografische Wandel bringt es mit sich, dass auch die Anforderungen an frühkindliche Bildungseinrichtungen steigen. Die Publikation stellt Analysen und Konzepte für eine auf Inklusion und Diversität ausgerichtete frühkindliche Bildung vor.
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