Flüchtlingspolitik in Mecklenburg-Vorpommern

Wie schaffen die das?

Schneller als anderswo treten in Mecklenburg-Vorpommern die Folgen des Bevölkerungsrückgangs zutage. Politiker/innen sehen in den Flüchtlingen eine Chance für die Wiederbelebung der ländlichen Räume. Aber was wollen die Flüchtlinge? Silke Hasselmann hat eine syrische Familie ein Jahr lang begleitet.

Demographie

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Ueckermünde am Oder-Haff ist eine ehemalige Kreisstadt im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit rund 10.000 Einwohnern. Hier lebt auch die Familie Iklim. Doch niemand weiß, wie lange noch.  

Auf einen Blick

Wieviele Flüchtlinge hat Mecklenburg-Vorpommern 2015 aufgenommen? Was lief gut, was schlecht? Wieviele rassistische Angriffe gab es? Der Steckbrief mit den wichtigsten Zahlen und Themen des Jahres.

Arbeit

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Wachsender Fachkräftemangel ist ein Thema. Die Handwerks- sowie die drei Industrie- und Handwerkskammern reagierten schnell und durchweg positiv auf die Flüchtlingsfrage. Passiert ist aber bisher wenig.

Rassismus

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„Zuwanderung als Chance“ - so sehen das nicht alle in Mecklenburg-Vorpommern. Aber viele Bürgermeister/innen argumentieren gegen die Hetze von AfD und NPD und werben für die Aufnahme von Flüchtlingen.

Die Länder spielen in der Flüchtlingspolitik eine zentrale Rolle: Wie lösen sie die Probleme von Aufnahme, Bleiberecht und Integration? Wie positionieren sie sich gegen Rassismus? Unser Dossier "Wie schaffen die das?" (zur Startseite) gibt Antworten - und zeigt den gesellschaftlichen Wandel, den die Aufnahme von Geflüchteten bereits angestoßen hat. Hier geht es zu den Länderseiten:

Wie schaffen das die Nachbarländer?

Schleswig-Holstein gilt „traditionell“ als Land, das Spielräume im Aufenthalts- und Flüchtlingsrecht zugunsten der Einwander/innen nutzt. Ist es dabei geblieben? Reinhard Pohl zieht Bilanz.

Die rot-rote Landesregierung in Brandenburg ist stolz darauf, dass ihr Integrationskonzept auch für Flüchtlinge gilt. Und sie hat einen Innenminister, der wesentliche Bausteine des Konzeptes ablehnt. Kann das gutgehen?

Sachsen-Anhalt macht nicht unbedingt mit guter Flüchtlingspolitik Schlagzeilen. Dabei gab es dazu durchaus Ansätze. Aber sie blieben auf halber Strecke stecken.

Viele ländliche Regionen sind von Abwanderung bedroht. Sind Flüchtlinge darum willkommen? Schafft Niedersachsen es, eine auf schnelle Integration ausgerichtete Bleibepolitik zu organisieren?