Naher Osten & Nordafrika

Am Samstag analysierten und diskutierten Sadik al-Azm und Navid Kermani aus einer dezidiert syrischen Innenperspektive den Konflikt, seine Folgen und die aktuellen internationalen Dynamiken. Hier finden Sie den Mitschnitt der Veranstaltung.

Horsh-Park in Beirut

Alltagsdemokratie: Nur „Lizenznehmer“ dürfen den Stadtpark Horsh Beirut nutzen – eine Tendenz, die sich für viele Grünflächen der libanesischen Hauptstadt abzeichnet. Unterstützt von der Stiftung, wollen Kampagnen und Organisationen die Stadt für die Bevölkerung zurück erobern.

Podium: Ralf Fücks, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung, Esawy Frej, Abgeordneter der Knesset, Meretz Partei, Israel Talia Sasson, Präsidentin des New Israel Fund, Israel Tomer Ashwal, Politischer Berater, Likud Partei, Israel Kerstin Müller, Büroleitung Tel Aviv, Heinrich-Böll-Stiftung, Israel
von

Es ging hoch her am 12. April in der Böll-Stiftung: Ist die israelische Demokratie in Gefahr? Eine Debatte mit Expertinnen und Experten aus der israelischen Zivilgesellschaft, israelischen Parlamentarier/innen und deutschen Gästen.

Dossiers

Woche für Woche flüchten Menschen über das Mittelmeer nach Europa. Boote geraten in Seenot, Menschen ertrinken. In unserem Logbuch berichtet Frank Dörner vom Einsatz der Crew an Bord des Rettungsschiffs MS Sea-Watch und ihrer Mission.

Im Mai 2015 jährt sich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel zum fünfzigsten Mal. In diesem Dossier beleuchten wir Facetten dieses besonderen Verhältnisses.

Vor über vier Jahren begann in Syrien der Aufstand gegen das Regime von Baschar al-Assad. Unser Dossier dokumentiert durch Artikel, Interviews und Videos von Aktivist/innen die Geschehnisse in Syrien und beleuchtet sie aus unterschiedlichen Perspektiven. Darüber ist die Konferenz "Syrien in der Sackgasse?" im Dossier dokumentiert.

Gerüchte erfüllen soziale Funktionen: Sie schweißen zusammen und treiben gleichzeitig Keile zwischen Menschen oder Bevölkerungsgruppen. Über das Netz verbreiten sie sich heute so schnell wie nie. Ein Schwerpunkt über die Rolle von Gerüchten in Syrien und im Libanon.

Die anstehenden Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Tunesien markieren eine entscheidende Phase des politischen Transformationsprozesses. Mit ihnen vollzieht das Land den formalen Übergang zu einem neuen politischen System.

Publikationen

Ende Februar fanden die Parlaments- und Expertenratswahlen im Iran statt. Die ersten Ergebnisse deuten auf eine Stärkung des moderaten Lagers hin, das die Regierung von Präsident Rohani unterstützt. Bahman Nirumand ordnet die Ergebnisse im neuen Iran-Report ein und erläutert mögliche Folgen.

Vor wenigen Tagen wurden die Sanktionen gegen Iran aufgehoben. Damit wird eine neue Ära im Verhältnis zwischen Iran und dem Westen eingeläutet. Bahman Nirumand berichtet im neuesten Iran-Report unter anderem von den unmittelbaren Reaktionen der internationalen Politik und Wirtschaft auf dieses historische Ereignis.

Über fünf Millionen Iranerinnen und Iraner leben im Exil, davon ungefähr 120.000 in Deutschland. Sie bereichern nicht nur ihre neuen Heimatländer, sondern beeinflussen auch die politischen und kulturellen Debatten im Iran. Die Beiträge in diesem Sammelband bieten Anstöße zu einer exemplarischen Diskussion über das produktive Potential der Diaspora.

Iran-Report 01/16

Der Konflikt zwischen Iran und Saudi-Arabien spitzt sich zu, Iran strebt Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation an, 137 Filmemacher protestieren gegen Karimis Verurteilung, mehr als 40.000 Autos von Frauen konfisziert. Diese und viele weitere Nachrichten enthält die Januarausgabe des Iran-Reports.

Mehr Publikationen zu Naher Osten und Nordafrika

Videos

"Dear Lebanon" von Raphael Schanz
In dem Film "Dear Lebanon" sprechen acht libanesische Teenager über ihre Erwartungen an den Staat, über Anschläge, Religion und Politik. Der Dokumentarfilm von Raphael Schanz entstand während eines Praktikums in unserem Büro in Beirut.

Unsere Partnerorganisation "Adopt a Revolution" unterstützt seit Ende 2011 syrische Aktivist/innen bei ihrer Arbeit für ein freies, demokratisches Syrien.

Demokratie

Flüchtlingscamp in der Türkei
von

Es begann mit einer Revolution. Mittlerweile sind fast eine halbe Million Menschen im Syrienkrieg gestorben. Ist das alles die Schuld der Revolutionäre? Haid N. Haid über das Überleben und die Frage nach Schuld.

Der Tahrir-Platz in Kairo im Juli 2011
von

Fünf Jahre nach dem Beginn des Arabischen Frühlings ist die Aufbruchsstimmung der Ernüchterung gewichen. Angesichts der nicht enden wollenden Gewalt, der Wiederkehr autoritärer Herrschaftsformen oder gar des Staatszerfalls gilt die „Arabellion“ als gescheitert.

Performance
von

Fünf Jahre nach den Protesten für mehr Demokratie beschneidet Marokko noch immer Menschen- und Bürger/innenrechte. Trotzdem ist die Gesellschaft heute eine andere.

Gender

von

Die Frauenrechtlerin Basma Soudani setzt sich in Tunesien für mehr politische Teilhabe von Frauen in der Politik ein. Im Interview erklärt sie, wie Forderungen der Revolution jetzt umgesetzt werden können.

von

Kaum Spitzen-Kandidatinnen, Einschüchterungskampagnen und mangelndes Medieninteresse: Seit einem Jahr steht das Prinzip der Gleichstellung von Mann und Frau in der tunesischen Verfassung. Während der Wahlen zeigte sich, wie weit der Weg noch ist.

von

"Antigone of Syria" ist das neueste Projekt des international gefeierten syrischen Dramaturgen Mohammad Al Attar. Auf Grundlage des antiken Dramas können syrische Frauen aus den Flüchtlingscamps die Geschichte des syrischen Konflikts selbst erzählen.

Ökologie

Lichter
von

Vor dem Klimagipfel in Paris ist Marokko seinen internationalen Verpflichtungen nachgekommen und hat als einer der ersten UNFCCC Vertragsstaaten konkrete Ziele eingereicht.

von

Der marokkanische Verein „The Human Touch“ möchte Frauen und junge Menschen in die Lage versetzen, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Im Interview erläutert Fatima Ahouli, Generalsekretärin der NGO, warum es so wichtig ist, Anwohner/innen bei der Planung von Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien mit einzubeziehen.

von

Beschränkte Naturressourcen stellen Israel vor gewaltige Herausforderungen im Umweltbereich. Dennoch bleibt Umweltpolitik im Land eine Randerscheinung.

Bildung & Kultur

von

Zehntausende deutsch-jüdische Flüchtlinge kamen ab 1933 in Palästina an. Der Journalist Klaus Hillenbrand gibt in seinem Buch "Fremde im neuen Land" Einblicke in die Welt der „Jeckes“ im jungen Israel.

Kunst und ihre öffentlichen Räume in Amman, Berlin, Casablanca: Wie hat sich die Wahrnehmung öffentlicher Räume seit Beginn des Arabischen Frühlings in Jordanien und Marokko gewandelt? Welche künstlerischen Strategien ermöglichen neue Formen der Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen?

von

Unsere Autorin ist Tochter zweier Holocaust-Überlebender und wanderte 1979 nach Israel ein. Seitdem versucht sie, Deutschen den Alltag in Israel nahezubringen. Für ihre Tochter ist sie eine realitätsfremde Pazifistin. Ein Erfahrungsbericht über die Chancen des Dialogs.

Einführung

Die Heinrich-Böll-Stiftung arbeitet im Nahen Osten und Nordafrika mit Büros in Beirut, Ramallah, Tel Aviv und Tunis und ist mit  Partnerprojekten in Libanon, Syrien, Irak, Palästina, Jordanien, Israel, Ägypten und Tunesien präsent. Von Berlin aus erfolgt die Arbeit zum Iran. 

Veranstaltungen

26. Mai.
Asyl- und Flüchtlingspolitik in Europa
Berlin

Kontakt

Kontakt zum Referatsteam und zu den Auslandsbüros in der Region.

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Nachrichten und Analyse

Unser monatlich erscheinender Iran-Report von Bahman Nirumand bietet einen Überblick über die innenpolitische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Iran und der iranische Außenpolitik.

Dossier

Grid image Zum Dossier

Das englischsprachige Webdossier "Tough Love? The Future of US-Israel Relations" unseres Büros in Washington beleuchtet die Beziehungen zwischen USA und Israel.

Videos