Naher Osten & Nordafrika

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Der Bundestag entsprach einem Gesetzentwurf, wonach die nordafrikanischen Maghreb-Staaten, also Tunesien, Marokko und Algerien, als sichere Herkunftsländer eingestuft werden sollen. Somit würden Menschen aus diesen Ländern grundsätzlich als „nicht verfolgt“ gelten und könnten schneller in ihre Heimat zurückgeschickt werden.

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Der tunesische Premierminister Youssef Chahed ist zu Besuch in Deutschland. Während die tunesische Delegation auf eine engere Zusammenarbeit im wirtschaftlichen Bereich hofft, drängt Deutschland auf eine Ausweitung der Kooperation in Flüchtlingsfragen.

Seit November 2016 haben zahlreiche Opfer der Diktatur Ben Alis öffentlich vor der Kommission für Wahrheit und Würde ausgesagt. Othman Selmi hat einige der Aussagen in einem Comic dokumentiert.

Dossiers

Frauen in der arabischen Welt werden in westlichen Medien häufig als schwach dargestellt. In der Realität sichern sie das Überleben ihrer Familien, wehren sich gegen traditionelle Rollenbilder oder kämpfen für Demokratie. Die Arabischen Filmtage vom 17. bis 20. November 2016 liefern Einblicke in ihren Alltag.

Wir zeigen und analysieren, wie es international um die Demokratie und die Möglichkeiten der Demokratieförderung bestellt ist. Zugleich geben wir einen Einblick in die internationale demokratiepolitische Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung. Konkrete Fallbeispiele und regionale Analysen geben Einblicke in unser Engagement.

Woche für Woche flüchten Menschen über das Mittelmeer nach Europa. Boote geraten in Seenot, Menschen ertrinken. In unserem Logbuch berichtet Frank Dörner vom Einsatz der Crew an Bord des Rettungsschiffs MS Sea-Watch und ihrer Mission.

Im Mai 2015 jährt sich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel zum fünfzigsten Mal. In diesem Dossier beleuchten wir Facetten dieses besonderen Verhältnisses.

Vor über fünf Jahren begann in Syrien der Aufstand gegen das Regime von Baschar al-Assad. Unser Dossier dokumentiert durch Artikel, Interviews und Videos von Aktivist/innen die Geschehnisse in Syrien und beleuchtet sie aus unterschiedlichen Perspektiven. Darüber ist die Konferenz "Syrien in der Sackgasse?" im Dossier dokumentiert.

Publikationen

Rafsandschani – einer der einflussreichsten, aber auch umstrittensten Politiker des Irans – ist gestorben. Bahman Nirumand beleuchtet seinen Werdegang und sein politisches Handeln. Außerdem im neuen Iran-Report: Wie Filmemacherinnen und Filmemacher versuchen, den Kopftuchzwang zu umgehen.

Die Hintergründe zur geplatzten Ausstellung der Teheraner-Sammlung in Berlin, Analysen zum schwindenden Rückhalt für das Atomabkommen in den USA und im Iran sowie die neusten Entwicklungen des iranischen Engagements in Syrien. Diese und weitere Nachrichten aus Politik, Kultur und Wirtschaft in der Januar-Ausgabe des Iran-Reports.

Auch ein Ort der Zuflucht kann seine dunklen Seiten haben. Viele syrische Flüchtlinge, die im Königreich Jordanien leben, bekommen dies zu spüren. Mit dem folgenden Beitrag wollen wir besonders auf die Situation von geflüchteten Frauen und Mädchen eingehen.

Wie reagiert der Iran auf die Wahl von Donald Trump? Warum wurde die Ausstellung der "Teheraner Sammlung" in Berlin verschoben? Unter anderem darüber berichtet Bahman Nirumand in der Dezember-Ausgabe des Iran-Reports.

Mehr Publikationen zu Naher Osten und Nordafrika

Videos

"Dear Lebanon" von Raphael Schanz
In dem Film "Dear Lebanon" sprechen acht libanesische Teenager über ihre Erwartungen an den Staat, über Anschläge, Religion und Politik. Der Dokumentarfilm von Raphael Schanz entstand während eines Praktikums in unserem Büro in Beirut.

Unsere Partnerorganisation "Adopt a Revolution" unterstützt seit Ende 2011 syrische Aktivist/innen bei ihrer Arbeit für ein freies, demokratisches Syrien.

Demokratie

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Der legendäre Satiriker Bassem Youssef musste ins Ausland fliehen. Seine Geschichte wird in dem Film "Tickling Giants" porträtiert. Wir sprachen mit Medienexpertin Dr. Hanan Badr über den Film und die derzeitige Situation der Medien- und Pressefreiheit in Ägypten.

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Am 29. November 2016 tagt der mehrfach verschobene 7. Generalkongress der palästinensischen Fatah. Zerstritten und geschwächt, bereitet die Partei des immer autoritärer regierenden Präsidenten Mahmoud Abbas seinen Verbündeten aber auch Israel vermehrt Kopfzerbrechen.   

Im Rahmen der Veranstaltung "Wandel durch Annäherung? diskutierten Dr. Hadi Ghaemi, Dr. Ziba Mir-Hosseini und Omid Nouripour am 8. November 2016 über die Folgen des Atomabkommens für die iranische Zivilgesellschaft.

Gender

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Als sich im Juli 2015 die Bürgerbewegung im Libanon bildete, engagierten sich auch viele Frauen. Doch schon bald wurden sie aus der Bewegung gedrängt. Leen Hashem über Schnittstellen zwischen öffentlich und privat.

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In Marokko sehen sich viele LGBTI-Personen gezwungen im Verborgenen zu leben. Denn „unzüchtige oder widernatürliche Handlungen mit einer Person gleichen Geschlechts“ stehen in Marokko unter Strafe. Doch auch die gesellschaftlichen Anfeindungen nehmen zu – bis hin zur Selbstjustiz.

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Die Frauenrechtlerin Basma Soudani setzt sich in Tunesien für mehr politische Teilhabe von Frauen in der Politik ein. Im Interview erklärt sie, wie Forderungen der Revolution jetzt umgesetzt werden können.

Ökologie

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Seen und Flüsse im Iran drohen auszutrocknen. Eine neue Studie der Heinrich-Böll-Stiftung skizziert die Umweltkrise und analysiert Ursachen, Auswirkungen und Handlungsstrategien.

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Auf dem UN-Klimagipfel vom 7. bis 18. November in Marrakesch geht es um die Ausgestaltung des Pariser Klimavertrags. Viele strittige Punkte wie Klimawandelschäden und die Finanzierung für die ärmsten Staaten stehen auf der Agenda.

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Vor dem Klimagipfel in Paris ist Marokko seinen internationalen Verpflichtungen nachgekommen und hat als einer der ersten UNFCCC Vertragsstaaten konkrete Ziele eingereicht.

Bildung & Kultur

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Wie viele Unterstützer hat Assad eigentlich noch? Offensichtlich nicht genug, um zwei kurze Fernsehclips mit unterschiedlichen Statisten zu besetzen.

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Zehntausende deutsch-jüdische Flüchtlinge kamen ab 1933 in Palästina an. Der Journalist Klaus Hillenbrand gibt in seinem Buch "Fremde im neuen Land" Einblicke in die Welt der „Jeckes“ im jungen Israel.

Kunst und ihre öffentlichen Räume in Amman, Berlin, Casablanca: Wie hat sich die Wahrnehmung öffentlicher Räume seit Beginn des Arabischen Frühlings in Jordanien und Marokko gewandelt? Welche künstlerischen Strategien ermöglichen neue Formen der Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen?

Einführung

Die Heinrich-Böll-Stiftung arbeitet im Nahen Osten und Nordafrika mit Büros in Beirut, Ramallah, Tel Aviv und Tunis und ist mit  Partnerprojekten in Libanon, Syrien, Irak, Palästina, Jordanien, Israel, Ägypten und Tunesien präsent. Von Berlin aus erfolgt die Arbeit zum Iran. 

Veranstaltungen

Mär 02
Die Strafverfolgung von Menschenrechtsverbrechen in Syrien
Berlin
Mär 14
Blicke auf eine vielfältige und widersprüchliche Gesellschaft
Berlin

Kontakt

Kontakt zum Referatsteam und zu den Auslandsbüros in der Region.

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Nachrichten und Analyse

Unser monatlich erscheinender Iran-Report von Bahman Nirumand bietet einen Überblick über die innenpolitische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Iran und der iranische Außenpolitik.

Dossier

Zum Dossier

Das englischsprachige Webdossier "Tough Love? The Future of US-Israel Relations" unseres Büros in Washington beleuchtet die Beziehungen zwischen USA und Israel.

Videos