Energiewende

Energiewende

Eine globale Energiewende ist im Gange: Die Zeichen stehen auf Abkehr von fossilen Brennstoffen, hin zu sauberer Energie aus Sonne, Wind und Co. Die deutsche Energiewende hat Vorbildcharakter, weil hier die Versöhnung von ökologischen und ökonomischen Ansprüchen gelingt. Sie ist Zentrum und Motor von wirtschaftlichem und gesellschaftlichen Wandel und somit ein gesamtgesellschaftliches Projekt, das wir jetzt voranbringen müssen. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick zu den wichtigsten Debatten und die Publikationen der Stiftung.

Aktuelles

Osteuropa auf dem Weg zur Energiewende

Veranstaltungsbericht

Der weitgehende Umstieg auf erneuerbare Energieträger bis 2050 ist auch für die Ukraine und Belarus technisch möglich und ökonomisch sinnvoll. Zu diesem Schluss gelangen die Szenarien, deren Ergebnisse am 8. Dezember 2017 präsentiert wurden.

Von Robert Sperfeld

Auf Tuchfühlung mit Grün

Am Sonntag entscheidet sich, wer der neue Präsidentschaftskandidat der sozialistischen Partei Frankreichs wird. Der ehemalige Premierminister Manuel Valls oder Benoît Hamon - ein Sozialist mit grünem Programm.

Von Dr. Sinah Schnells

Energiewende: Die Debatten

Digitale Energiewende? Mit Werten aufladen!

Energiewende heißt auch, dass Erzeugung und Verbrauch automatisch aufeinander abgestimmt werden. Über die Herausforderungen des digitalisierten Energiesystems.

Von Stefanie Groll

Zukunft: Gewinner von morgen

Energieatlas

Für die internationale Konkurrenz haben die „grünen“ Energien und ihre Technologien ein neues Wirtschaftsfeld geschaffen. Wer hier führt oder den Anschluss hält, wird mit Exportchancen, Arbeitsplätzen und Kostensenkungen belohnt.

Von Claude Turmes

Europäische Energiepolitik

Die Heinrich-Böll-Stiftung konzentriert sich im Rahmen ihres Arbeitsprogrammes 2016 auf die Nutzung und Auswirkungen der Ressource Kohle sowie die Ideen für eine europäische Energieunion.

Energie in Europa: Atomkraft, ja bitte?!

Entgegen des Ziels aus der Atomenergie auszusteigen, werden in einem Papier der Forschungsabteilung der EU-Kommission mögliche Forschungsschwerpunkte im Nuklearbereich angeführt. Eine Analyse der neuesten Entwicklungen und Zusammenhänge.

Von Kathrin Glastra

Veranstaltungen

Gesellschaftsveränderung durch Commons
Bremen

Kontakt

Energiewende: Unsere Publikationen

Zukunft der Energiewende

Die Energiewende steht vor neuen Herausforderungen: Erneuerbare Energien müssen zunehmend Einzug in den Markt erhalten, CO²-intensive Technologien ausscheiden – und das bei steigendem Strombedarf. Ein Bericht unserer Gesprächsreihe "Zukunftswerkstatt Deutschland" mit dem Institut der deutschen Wirtschaft.

Kohleatlas: Daten und Fakten über einen globalen Brennstoff

Deutschland ist Weltmeister! Bei der Förderung von Braunkohle. Ein Viertel der deutschen Treibhausgase stoßen die 30 größten Kohlekraftwerke aus. Die Folge sind dramatische Schäden am Klima, an der Umwelt und am Menschen. Der Kohleatlas zeigt: Ein schrittweiser Ausstieg aus der Kohleverstromung ist technisch möglich und nötig.

Braunkohle – Irrläufer der deutschen Stromerzeugung

Die Erneuerbaren Energien haben zwar den Wegfall des Atomstroms mehr als kompensiert, aber auf dem heutigen Strommarkt werden die klima-schädlichsten Kapazitäten bevorzugt; in Deutschland ist das vor allem Strom aus Braunkohle. Die Publikation gibt Einblick in die Gründe dieses sogenannten „Energiewendeparadoxes“.

Podcast: Ist Wachstum ohne Umweltzerstörung möglich?

Finanzielle Vorsorge im Braunkohlebereich

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Verkohlt, verkauft, Verantwortung los?
Die Folgeschäden der Braunkohletagebaue sind gewaltig. Betreiber wie Vattenfall und RWE sind rechtlich dazu verpflichtet, dafür finanzielle Rückstellungen zu bilden. Eine neue Studie vom FÖS und IASS untersucht wie transparent und sicher diese Rückstellungen sind.
Alle Publikationen zum Thema "Energiewende"

Europäische Energiewende

Der Europäische Energiesalon ist eine regelmäßige Veranstaltungsreihe der Heinrich-Böll-Stiftung. Alle 2-3 Monate laden wir dazu ein, über aktuelle Energiethemen in Europa zu diskutieren. Dabei geht es weniger darum, die EU-Bürokratie zu erklären, sondern darum, das Verständnis in Berlin für die Energie- und Klimadiskussionen in unseren europäischen Nachbarländern zu erweitern. Denn viele wichtige europäische Energieentscheidungen werden vor allem in den europäischen Hauptstädten vorbereitet.

Weitere Beiträge zum Thema "Energiewende"

Dossier: Tschernobyl - 30 Jahre nach der Katastrophe

Dossier

Am 26. April 1986 explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. In unserem Dossier zum 30. Jahrestag fragen wir, wie Belarus und die Ukraine mit diesen Erfahrungen heute umgehen. Und wir haben die Erfinderin jener Fahne getroffen, hinter der sich die Anti-Atombewegung versammelt hat.

Atomenergie in der Ukraine 30 Jahre nach Tschernobyl

Dreißig Jahre nach der weltweit größten Atomkatastrophe in Tschernobyl ist die Ukraine noch immer stark von Kernenergie abhängig. Es ist also höchste Zeit für die Ukraine, den Weg des Ausstiegs aus der Atomtechnologie einzuschlagen.

Von Iryna Holovko
Alle Artikel zum Thema "Energiewende"

Vortragsreihe "Immer in Bewegung"

Die Geschichte der Mobilität des Menschen - Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel

Die Zukunft der Mobilität und der Autoindustrie - Dr. Weert Canzler

Stipendium

Atomkraft

Die Schöpferin der lächelnden Sonne

1975 entwarf die damals 21-jährige Aktivistin Anne Lund das "Atomkraft? Nein Danke"-Logo. Im Interview erzählt die Dänin über ihre persönlichen Erfahrungen mit Kernenergie und der Anti-Atomkraft-Bewegung.

Von Lara Röscheisen

Dossier: Tschernobyl - 30 Jahre nach der Katastrophe

Dossier

Am 26. April 1986 explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl. In unserem Dossier zum 30. Jahrestag fragen wir, wie Belarus und die Ukraine mit diesen Erfahrungen heute umgehen. Und wir haben die Erfinderin jener Fahne getroffen, hinter der sich die Anti-Atombewegung versammelt hat.

Wie funktioniert ein Atomkraftwerk: Der GAU von Tschernobyl 1987 (Film von 2011)