Mythos Atomkraft - ein Wegweiser

Mythos Atomkraft - ein Wegweiser

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Die Heinrich-Böll Stiftung hat namhafte internationale Experten gebeten, Fakten und Argumente zur Auseinandersetzung mit der Atomenergie aufzubereiten. Dieses Dossier stellt der Öffentlichkeit ein faktenreiches und atomkritisches Know How zur Verfügung. Ergänzt wird es um aktuelle Analysen, Berichte und Interviews zur Atomdebatte -  nicht nur in Deutschland.

Fukushima: Interviews und Reaktionen

"Beim Ausstieg tut sich die Bundesregierung schon schwer, beim Einstieg versagt sie total"

Der Atomausstieg ist beschlossen: Innerhalb der kommenden zehn Jahre sollen die meisten Meiler vom Netz gehen. Für den Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin müsste das eigentlich ein Grund zur Freude sein. Warum die Energiepolitik der schwarz-gelben Koalition dennoch in die falsche Richtung führt und wie sich seine Partei zum Beschluss der Regierung positioniert, verrät er im Interview.

Interview: Zur rechtlichen Zulässigkeit des Atomausstiegs

Kaum ist die beschleunigte Energiewende von der Regierung beschlossen, schon kündigen die Stromkonzerne Klagen gegen Teile der Beschlüsse an. Der Berliner Rechtsanwalt Remo Klinger erläutert die rechtlichen Hintergründe der anstehenden Energiewende.

Zur Bürgerbeteiligung in der Beschleunigten Energiewende

Der Netzausbau ist ein elementarer Bestandteil der Energiewende. Auch wenn die Bevölkerung generell für den Ausbau der Erneuerbaren Energien ist, treffen Bauvorhaben für ober- oder unterirdische Trassen oft auf zivilgesellschaftlichen Widerstand. Die Bürgeraufklärung und -beteiligung wird damit zu einer zentralen Aufgabe, von der auch der Erfolg der Energiewende abhängt.

Atom, Banken und Bürgschaften

Atomkraft ist nicht nur eine gefährliche Technologie, sondern auch eine sehr teure. So teuer, dass die Finanzierung die Achillesferse der Atomenergienutzung ist. Ein Überblick über die Finanzierung der Atomkraft durch deutsche Banken und Hermesbürgschaften. Von Regine Richter

Aus Erfahrung klug werden

Der Ruf nach dem Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland wird unüberhörbar, die Angst vor einem Unfall ist nicht irrational. Deshalb muss jetzt über die künftige Energiepolitik entschieden werden. Von Ralf Fücks

"Wir erleben einen Super-Gau in Zeitlupe"

Der Atom-Experte Gerd Rosenkranz über die Kreativität der Mannschaften in Fukushima, das doppelte Spiel der Bundesregierung und Konzernchefs, die sich gegen den Ausstieg in Stellung bringen.

Tschernobyl 25 – expeditionen

Zum 25. Jahrestag der Katastrophe erinnert die Heinrich-Böll-Stiftung mit der Ausstellung „Straße der Enthusiasten“, Lesungen und Diskussionen an den GAU. In einem internationalen Symposium fragen wir, ob eine weltweite Renaissance der Atomkraft tatsächlich Realität wird.

Atomkraft nach Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011)

Energiewende

Die Stiftung setzt sich in Deutschland und weltweit für eine Stromversorgung ohne gefährliche Atomkraftwerke und ohne klimaschädliche fossile Energien ein. 100 Prozent Erneuerbare Energien im Stromsektor sind nicht nur möglich sondern auch nötig. Denn nur so verhindern wir eine Klimakatastrophe, werden unabhängig von den begrenzten und zukünftig teuren Öl-, Kohle- und Gasreserven und verlassen uns nicht auf eine nicht kontrollierbare und teure Atomkraft. Deutschland zeigt durch seine „Energiewende“ wie eine Umstellung auf erneuerbaren Strom möglich ist.

Energiewende Blog (ENG)

Internanationale Reaktionen auf Fukushima

Russland und Fukushima

Nach Fukushima haben offizielle Stellen in Russland immer wieder beteuert, dass russische Atomkraftwerke sicher seien. Dies steht auch in Zusammenhang mit der Absicht Russlands, Atomkraftwerke zu exportieren. Denn der japanische Atomunfall könnte sich auf den Export russischer Atomtechnologie negativ auswirken. Von Vladimir Slivyak

Die Atomkraftdebatte in Chile

Auch in dem von Erdbeben und Tsunamis heimgesuchten Chile werden die Dinge nach dem 11. März 2011 in einem neuen Licht gesehen. Nach Fukushima sprechen sich 86 Prozent der Chileninnen und Chilenen gegen Atomkraft aus, aber auch die Mega-Wasserkraftprojekte sind umstritten. Von Michael Álvarez Kalverkamp

Atomkraft in Uruguay

Seit 1992 hat Uruguay ein Gesetz zum Atomkraftverbot. Darüber hinaus sieht die Planung des Energieministeriums sieht für die nächsten 25 Jahre den Ausbau der zukunftsfähigen, erneuerbaren Energien, Agrotreibstoffe sowie eine höhere Energieeffizienz vor, die Kernkraftwerke unnötig machen. Von Michael Álvarez Kalverkamp

Indiens Atomkaste nach wie vor selbstgefällig

Der Atomunfall in Fukushima hat die Weltöffentlichkeit erzittern lassen und die Energiepläne vieler Länder über den Haufen geworfen. Mächtige Entscheidungsträger und die Atomindustrie selbst sind tief verunsichert. Indien jedoch ist in vielerlei Hinsicht die Ausnahme von dieser Regel. Von Praful Bidwai

Pakistan kann einen GAU nicht bewältigen

Pakistans Behörden behaupten, ein vergleichbares Unglück wie in Fukushima könne sich in Pakistan nicht ereignen. Doch das Atomkraftwerk nahe der 15-Millionen-Stadt Karatschi ist bereits seit 1972 am Netz. Über den Betrieb des alten Meilers ist wenig bekannt. Von Prof. Pervez Hoodbhoy

Keine Atom-Debatte in Russland

Anders als in Deutschland hat der japanische Atom-Unfall in Russland keine Debatte über das Atomprogramm ausgelöst. Eher wundert man sich über die "Atompanik" der westlichen Länder.
Von Jens Siegert

Anders tickende Atomuhren

Ob vom Wahlkampf getrieben oder nicht: Die deutsche Bundesregierung zieht sehr schnell Konsequenzen aus dem japanischen Atomunfall. In den USA ticken die Uhren ganz anders. Von Arne Jungjohann

Publikationen

Mythos Atomkraft: Warum der nukleare Pfad ein Irrweg ist

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Schriften zur Ökologie 12: Internationale Experten machen deutlich: Die Atomkraft ist eine teure Technologie und eine massive Bremse für den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Zudem wächst mit jedem weiteren Atomkraftwerk das Risiko nuklearer Proliferation – die Welt wird unsicherer.

Mythos Atomkraft - Ein Wegweiser

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Ein Überblick zu aktuellen Fragen der zivilen Nutzung von Atomenergie weltweit. Die Studie wurde durch ein internationales Team von Wissenschaftlern, koordiniert von Dr. Felix Chr. Matthes, Öko-Institut, erstellt.

Debatte vor Fukushima

Zankapfel Laufzeitverlängerung: Revolution oder Rückfall?

Kaum ein politisches Vorhaben der Bundesregierung ist so kontrovers debattiert worden wie der Ausstieg aus dem Atomausstieg. Unter dem Titel "Energiewende mit Atom - Mythos oder Notwendigkeit?" diskutierte die Heinrich-Böll-Stiftung über über die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland. Von Stefan Schaaf

"Das neue Energiekonzept hat deutlich an Substanz verloren"

Heute, am 1. Oktober 2010, berät der Bundestag über die Verlängerung der Atom-Laufzeiten. Ein Interview mit Energieexperte Jan Burck von Germanwatch über das umstrittene Energiekonzept der Bundesregierung, das bereits am 28. September vorgestellt wurde.

Mythen der Atomkraft - ein Überblick

Der Band »Mythen der Atomkraft- Wie uns die Energielobby hinters Licht führt« liefert das überfällige, atomkritische Know-how zur Debatte, zeigt Alternativen auf und entlarvt die Atomenergie als das, was sie ist: eine unverantwortliche und teure Risikotechnologie. Von Gerd Rosenkranz

Sackgasse Atomkraft

Verfolgt man die hin und wieder hörbaren Fanfarenstöße von einer Renaissance der Atomkraft, entsteht der Eindruck einer stetig höher werdenden Welle neuer Atomkraftwerke. Tatsächlich nimmt die Zahl der Atomkraftwerke weltweit stetig ab. Von Ralf Fücks

Eine Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE)

Eine Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE) könnte Europas Abhängigkeit von fossilen und nuklearen Energieträgern beenden und die europäische Integration stärken. Zu diesem Ergebnis kommt die im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung von der ehemaligen EU-Kommissarin Michaele Schreyer und dem Energieexperten Lutz Mez verfasste Machbarkeitsstudie zur europäischen Energie- und Klimapolitik.

Internationales

Die russische Anti-Atom-Bewegung

Die russische Anti-Atom-Bewegung steht heute gleich vor mehreren Hürden: chronischem Geldmangel und staatlichem Gegenwind. Und doch besteht Hoffnung auf eine Renaissance. Ein Überblick.

Podiumsdiskussion: Energiewende mit Atom - Mythos oder Notwendigkeit?


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