Dossier: Europa und der Westliche Balkan

Dossier: Europa und der Westliche Balkan

Chinesisches Geschäft in Sremski Mitrovica, einer Stadt in Nordwest-Serbien. Foto: Wolfgang Klotz. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Wollte man im Juli 2010 ein allgemeines Charakteristikum für die Lage auf dem West-Balkan und seine Zukunftsaussichten formulieren, dann müsste man wohl von einer „alten Unübersichtlichkeit“ sprechen. Während Belgrad und Pristina nun mit der Entscheidung des UN-Gerichtshofes zur einseitigen Unabhängigkeitserklärung umgehen müssen, bereitet sich Bosnien-Herzegowina auf die Parlamentswahlen im Oktober vor. Die Hoffnung, dass das neue Parlament auf der Basis einer neuen, oder wenigstens reformierten Verfassung seine Arbeit würde beginnen können, ist allerdings seit langem zerstoben. In Mazedonien ist indes kein Ende des Namensstreites mit Griechenland in Sicht. Die Regierung plant derweil das seit dem Erdbeben von 1963 unansehnliche Skopje in eine repräsentative europäische Metropole, im Stil des 19. Jahrhunderts, zu verwandeln. Die Bevölkerung wird an diesem Prozess jedoch nicht beteiligt. Zwischen all der Hektik und dem vermeintlichen so wie dem tatsächlichen Wandel strotzt das kleine Montenegro vor beispielloser Stabilität. Der gleiche Politiker hat ihm seit 1992 abwechselnd als Präsident und Premierminister vorgestanden. Erst jüngst ist er in seinem Amt durch Wahlen erneut bestätigt worden. Lediglich in Kroatien formiert sich eine neue zivile Opposition und ein gesellschaftliches Potential, das seine demokratische Partizipation auch durch politisches Handeln zu erzwingen bereit ist. Die Reaktion der Regieung zeigt jedoch, wie weit diese noch hinter der Entwicklung zurückhinkt.
 


Das Dossier „Europa und der Westliche Balkan“ wird fortlaufend Informationen zur Entwicklung der Region und ihrer einzelnen Staaten sowie zur Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung in und zu der Region zur Verfügung stellen.

Neueste Beiträge

English articles

A New Era for Justice in Kosovo

Kosovo Special Court became operational on January 1. If it indicts all persons mentioned as suspects in the Marty Report, it would represent a tsunami of sorts, one that could cause tectonic shifts.

Von Ismet Hajdari

20 Jahre nach Srebrenica und Dayton

Das verlorene Abkommen: 20 Jahre Dayton

Das Abkommen von Dayton hat Frieden auf dem Balkan geschaffen. Doch das zweite Friedensjahrzehnt hat wesentlich weniger Fortschritt gebracht als erwartet. Immer wieder schüren Drohungen die Angst vor Konflikten.

Von Irham Čečo

"Živjeti Srebrenicu" (Srebrenica leben)

Adnan Rondić hat seit 1995 als Journalist über die Ereignisse in und um Srebrenica berichtet. Seine Erfahrungen hat er nun in dem Buch "Živjeti Srebrenicu" verarbeitet, aus dem wir hier erste Auszüge veröffentlichen.

Von Adnan Rondić

Multimedia

Himmel über Srebrenica

Der Dokumentarfilm "Himmel über Srebrenica" handelt von der Einnahme der sogenannten „Schutzzone“ Srebrenica der Vereinten Nationen. Das Zentrum für Politische Schönheit veranstaltete am Jahrestag von Srebrenica, dem 11. Juli 2009, vor dem Reichstag eine Kundgebung, um an die Nichtverhinderung des Genozids zu erinnern.

Der Balkan und die EU

Odyssee ins Glück

Was erleben Geflüchtete auf ihrem Weg nach Europa? Der serbische Schriftsteller Vladimir Arsenijević hat sich auf die verschlungenen Pfade der Balkanroute gemacht und für uns Tagebuch geführt.

Von Vladimir Arsenijević

Feral Tribune: Die Geschichte einer permanenten Revolution

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Die Zeitschrift Feral Tribune aus Spli war eine bedeutende Stimme in der jugoslawischen und postjugoslawischen Medienlandschaft. Mit scharfer Satire und alternativem Journalismus erlangte sie Kultstatus. Für die Frankfurter Rundschau produzierten die Macher/innen von Beton International aus Anlass der Frankfurter Buchmesse diese Beilage über die Zeitschrift.

"Lost in Transition"

Auf der Podiumsdiskussion "Medien(un)freiheit in Südosteuropa" zogen Journalist/innen aus Bulgarien, Bosnien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien ein tiefschwarzes Resümee zur Lage der Medien in ihren Ländern.

Von Rüdiger Rossig

Beton International Nr. 2: 1945 - Siebzig Jahre danach

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Wie steht es um das "Erbe des Antifaschismus" in Europa heute, siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs? Autor/innen aus Kroatien, Serbien, Russland, der Ukraine, Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien und Montenegro geben differenzierte, spannende und visionäre Antworten.

Kroatien: Rückkehr in die dunklen Neunziger

Kroatien hat zum ersten Mal eine Präsidentin gewählt. Eigentlich eine gute Nachricht. Doch der Sieg der konservativen Grabar Kitarović ist ein Symbol für die Rückkehr der neunziger Jahre - geprägt von Isolation und Nationalismus.

Von Vedran Horvat

Serbien zwischen allen Stühlen

Will Serbien zur russischen Einflusszone gehören oder der Europäischen Union beitreten? Eine Analyse der serbischen Innen- und Außenpolitik im Hinblick auf das Verhältnis zu Russland, der Europäischen Union und seiner Nachbarn.

Von Andreas Poltermann

Brüsseler Entscheidungen für Serbien

Der EU-Rat beschloss, Serbien den Beginn von Beitrittsverhandlungen für Ende dieses Jahres zuzusagen. Die Europäische Union ist gut beraten, zunächst noch mehr sichtbare Erfolge abzuwarten und sich nicht mit Absichtserklärungen, Aktionsplänen oder auch neuen Gesetzen zufrieden zu geben. Von Andreas Poltermann

Angela Merkel und Serbien

Angela Merkel traf im Januar den neuen serbischen Präsidenten Nikolić zu einem Gedankenaustausch. Die Feststellung, dass die Staatsgrenzen auf dem Balkan „ein für alle Mal gezogen“ seien, sind die offensichtlich unverrückbaren Grundsäulen der deutschen Politik im Blick auf den West-Balkan, der auch sonst in Berlin und Brüssel wenig Anlass zur Freude gibt.

Von Wolfgang Klotz

Kroatien bleibt auf dem Westbalkan

In einer sehr dynamischen Debatte am 18. Oktober 2012 zu den regionalen Auswirkungen des kroatischen EU-Beitritts wurde deutlich, dass Kroatiens Beitritt am 1. Juli 2013 die Realitäten auf dem Westbalkan grundlegend verändert.

Von Rüdiger Rossig

Wider die Erweiterungsmüdigkeit

Der EU-Beitritt Kroatiens ist Zwischenstation der europäischen Integration des Westbalkan. Wir setzen darauf, dass Kroatien mit seinem Beitritt zum Anwalt eines erneuerten europäischen Engagements wird und eine aktive Rolle als Brückenbauer in der Region spielt.

Von Ralf Fücks

Kroatien: Die Entscheidung ist gefallen - die Zukunft liegt in der EU

Kroatien wird der 28. Mitgliedsstaat der EU. Zwei Drittel der Bürgerinnen und Bürger stimmten in einem Volksentscheid am 22. Januar für den Beitritt ihres Landes zur Europäischen Union. Positiv ist dabei vor allem, dass die Bevölkerung ihre große Unzufriedenheit mit den politischen Eliten nicht durch eine Ablehnung des EU-Beitritts zum Ausdruck gebracht hat. Von Vedran Horvat

Roundtable zur amerikanisch-europäischen Bosnienpolitik

Die politische Krise in Bosnien-Herzegowina spitzt sich seit Jahren zu. Am 20. Mai 2010 organisierte die Heinrich-Böll-Stiftung ein Expertentreffen mit dem Titel: „How to stop Bosnia and Herzegovina from further deteriorating? Time for a new transatlantic initiative“.

Die EU und Bosnien: Politikwechsel oder Realitätsverweigerung?

Die Lage in Bosnien ist weiterhin gekennzeichnet durch eine Konfrontation zwischen ethnisch-nationalistischen Parteien, einem hartnäckigen Reformstau, Armut und dem Zurückfallen im EU-Integrationsprozess. In der Podiumsdiskussion wurden Probleme und Perspektiven des Landes erörtert.

Gipfeltreffen EU - Westbalkan

Am 2. Juni fand in Sarajevo das lang angekündigte Gipfeltreffen "EU - Westbalkan" statt. Ziele des Gipfeltreffens waren: eine stärkere Reaffirmierung der Integration der Westbalkanländer in die EU, die Vorgabe klarer Richtlinien für einen beschleunigten Integrationsprozess der Region und die Unterstützung bei der Lösung regionaler Probleme in diesem Zusammenhang.

Von Mirela Gruenther-Đečević, Haris Abaspahic

Bosnien-Herzegowina: Back to Europe

Vor rund 300 geladenen Gästen stellte Sven Alkalaj, Außenminister von Bosnien-Herzegowina, Perspektiven der europäischen Integration seines Landes vor. Im Anschluss eröffnete er die Ausstellung „Back to Europe“. Hier finden Sie Bilder der Ausstellung.

Die staatliche Ordnung auf dem westlichen Balkan

Schreckgespenst der Sezession

Am 9. Januar 2017 fand in Bosnien-Herzegowina die Generalprobe für einen Staatsstreich statt. Doch längst geht es den Hintermännern nicht mehr nur um einen „Feiertag“. Das Projekt der Serbenrepublik lautet: Sezession.

Von Ibrahim Prohić

Der Kampf um die gestohlene Demokratie

Die ethnische Vielfalt Bosnien-Herzegowinas wird von den Regierenden noch immer instrumentalisiert, um autoritäre und undemokratische Politik zu betreiben. Doch die Bürgerinnen und Bürger demonstrieren gegen Nationalismus, Neoliberalismus und Primitivismus. Ein Gastbeitrag von Prof. Nermina Mujagić aus Sarajevo.

Von Nermina Mujagić

Bosnien-Herzegowina: Demonstrationen eskalieren

Bosnien-Herzegowina ist Schauplatz umfassender politischer Unruhen. Die von der Stadt Tuzla ausgehenden Demonstrationen gegen Korruption, Jugendarbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit weiten sich schnell auf weite Teile des Landes aus. Mirela Gruenther-Đečević erläutert im Interview die Hintergründe der Entwicklung.

Von Mirela Gruenther-Đečević

In Bosnien-Herzegowina erwacht die Bürger/innen-Gesellschaft

Das Parlament in Bosnien-Herzegowina kann sich nicht auf ein Gesetz zur Personenregisternummer einigen. Ein schwerkrankes Baby darf deshalb nicht zur Behandlung ins Ausland reisen. Die Bürger sind entsetzt. Sie starten die Kampagne #JMBG, die in kurzer Zeit zur vermutlich bedeutendsten und sichtbarsten Bürger/innen-Aktion in diesem Teil Europas wird. Von Darko Brkan

Konflikt zwischen Serbien und Kosovo: In Treue festgefahren

In der 2006 verabschiedeten Verfassung von Serbien ist der Kosovo, der 16 Monate später seine Unabhängigkeit erklärte, als unverzichtbarer Teil der Republik Serbien festgeschrieben. Das setzt das Land in einen prinzipiellen Widerspruch zur Position der USA wie auch der meisten Mitgliedstaaten der EU. Von Wolfgang Klotz

Kosovo nach der Wahl

Der Sieger der Wahlen vom vergangenen Samstag, Albin Kurti, blickt auf eine lange Konfliktgeschichte mit der internationalen Gemeinschaft zurück. Was bedeutet dieses Ergebnis für den Kosovo und die internationale Gemeinschaft? Und welche Rolle spielen die neuen politischen Kräfte im Kosovo? Eine Analyse Von Wolfgang Klotz

Analyse der Wahlen in Bosnien-Herzegowina 2010

Die Wahlen in Bosnien-Herzegowina haben den Wunsch der Menschen nach Veränderung deutlich gemacht. Nach der höchsten Wahlbeteiligung in den letzten zehn Jahren und einem Sieg für die Sozialdemokraten steht nun die Regierungsbildung an. Von Adnan Rondić

Aufarbeitung

Denn unter den Waffen schweigen die Gesetze

Das Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien hat Vojislav Šešelj in allen Punkten von der Anklage freigesprochen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Das Humanitarian Law Center hält die Urteilsbegründung der Kammer rechtlich wie sachlich für haltlos.

Srebrenica, 15 Jahre später

15 Jahre nach dem Völkermord in Srebrenica, bei dem fast 10.000 Menschen ermordet wurden, finden nun 775 neu identifizierte Opfer ihre letzte Ruhe in der Gedenkstätte in Potočari. Trotz positiver Entwicklungen in der letzten Zeit, ist die Aufarbeitung des Genozids in vielerlei Hinsicht noch schwer.

Von Adnan Rondić

Peter Handke: Serbischer Nationalismus literarisch verpackt

Bei Peter Handkes Texten zum ehemaligen Jugoslawien wird meistens eine Differenzierung zwischen literarischem Text und politischem Urteil angenommen. Der Germanist Jürgen Brokoff zeigt in seiner Analyse warum dem nicht so ist und wirft Handke vor, die Opfer des Bosnien-Krieges zu verhöhnen.

Demokratie und Bürgerrechte

Lepa Mlađenović - Preisträgerin des Anne-Klein-Frauenpreises 2013

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2013 ging an Lepa Mlađenović, feministische Aktivistin und Intellektuelle aus Serbien. Der Preis wurde am 1. März 2013 in Berlin überreicht. Hier finden sie eine Dokumentation der Preisverleihung sowie mehr Material zur Preisträgerin und zur Arbeit der Stiftung zu Frauen- und LGTBI-Rechten auf dem Balkan.

Nach der Wahl: In Serbien nichts Neues

Serbien hat einen neuen Präsidenten. Der Parteivorsizende der Serbischen Fortschrittspartei, Tomislav Nikolić. Eine Reihe prominenter Personen hatte im Vorfeld der Wahlen zur Abgabe leerer Stimmzettel aufgerufen. Die Wahl gewonnen haben nun aber ausgerechnet die Vertreter der alten Verhältnisse. Von Wolfgang Klotz

Rechte sexueller und geschlechtlicher Minderheiten in Bosnien-Herzegowina: "Es gibt Wichtigeres"

Bosnien und Herzegowina ist reich an Konflikten: Diskriminierung aufgrund von Ethnizität und Religion sowie Probleme im Zusammenhang mit Armut und sozialer Ungleichheit. Die Probleme und Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans haben in diesem komplizierten politischen System keinen Platz. Das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Sarajevo will diese gesellschaftliche Minderheit sichtbar machen. Von Sarajevo Open Centre

Ausschreitungen gegen Gay Pride in Belgrad

 Bei den homophoben Ausschreitungen gegen die Gay Pride wurden auch Parteibüros, Fernsehsender und Nichtregierungorganisationen angegriffen, die als EU-nah wahrgenommen werden. Die stundenlangen Krawalle vom Sonntag zeigen vor allem eines: die Spaltung der serbischen Gesellschaft und die Missachtung der Rechte von Minderheiten. Von Wolfgang Klotz

"Peščanik" – Über Serbien und seine wirklichen Verluste

Die wöchentliche Radiosendung "Peščanik" verdiente sich weit über die Grenzen Serbiens hinaus seine Reputation, indem es die serbischen Regierungen und Eliten einer präzisen und beständigen Kritik unterzog. Prominente Personen nehmen Stellung zur Sendung und zur Situation in Serbien.

Publikationen

Deutschlands außen- und sicherheitspolitische Verweigerung

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Die Mischung aus wirtschafts- und europapolitischer Dominanz einerseits und der Zurückweisung von Führung und internationaler Verantwortung andererseits hat zu großen Irritationen bei Deutschlands europäischen und transatlantischen Partnern geführt. Steckt dahinter eine "Normalisierung" deutscher Außenpolitik? Oder haben wir es mit einer Periode außen- und sicherheitspolitischer Desorientierung zu tun?

Import/Export Demokratie: 20 Jahre Demokratieförderung in Ost-, Südosteuropa und dem Kaukasus

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Schriften zur Demokratie 14: Mit der Finanz- und Klimakrise ist die freiheitliche Marktwirtschaft in Misskredit geraten, sie wird vor allem mit Verantwortungslosigkeit und Zockermentalität gleichgesetzt. Wie kann gleichzeitig die Demokratiedistanz in Ost und West zunehmen? Braucht die Freiheit zu ihrem eigenen Schutz mehr Freiheit, oder sind gerade die Missbräuche der Freiheit eine Gefahr für sie?

Akteure ohne Gesellschaft

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Mit dieser Studie unternimmt erstmals ein zentraler Akteur aus der Region den Versuch eines analytischen Rückblicks auf zwei Jahrzehnte zivilgesellschaftlicher Entwicklung auf dem westlichen Balkan. 

Englischsprachige Publikationen

Perspectives Southeastern Europe #1: Young Adults

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The first issue of Perspectives Southeastern Europe is about young adults in the Balkans. It is about young people with a specific kind of transition to adulthood who want to overcome the tradition of patriarchy and discrimination and who are striving for a more democratic culture.

Demokratie gestalten

Demokratie ist sowohl die liberale politische Ordnung als auch eine Utopie und ein weitreichendes Versprechen. Unsere Projekte werben für demokratische Verhältnisse und haben die Aufgabe, Demokratie lebendig zu halten und weiterzuentwickeln – in der Gesellschaft, in Parteien und Institutionen. Hierzu gehören auch Konzepte für gute Migrationspolitik und gerechte Verhältnisse zwischen den Geschlechtern.

International arbeitet die Heinrich-Böll-Stiftung in vielen Krisenregionen, die von Gewalt und Staatszerfall geprägt sind. In dem Zusammenhang fördern wir Programme zur Konfliktbearbeitung, zur Versöhnung und zum Wiederaufbau demokratischer Institutionen.

Böll.Thema

Böll.Thema 2/2016: Die große Verunsicherung

Europa ist nicht länger eine Insel der Stabilität in einer unruhigen Großwetterlage. Die politischen Turbulenzen haben inzwischen auch die Kernländer des Westens erfasst. Wie gewinnen wir die Zuversicht zurück, dass wir die Dinge gestalten können, statt ihnen ausgeliefert zu sein? Diesen Fragen wollen wir mit dem vorliegenden Heft nachgehen.

Fachkommission

Veranstaltungen

Sep 07
Filmvorführung und Gespräch
Berlin
Sep 10
Ein Film von Uli Stelzner - Vorpremiere
Berlin
Sep 11
Licht und Schatten des digitalen Wir
Berlin
Sep 12
Feministische Stimmen für offene Räume und offene Worte
Berlin